Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Ein Forscherteam der Universitätskliniken Tübingen und Erlangen-Nürnberg ist mit einem vielversprechenden Ansatz einer Therapieoption für COVID-19 auf der Spur. Das aus dem tropischen Cinchona-Baum gewonnene Alkaloid Chinin stellte sich als antiviral wirksame Substanz in verschiedenen menschlichen Zellkultursystemen heraus. Da chininhaltige Präparate bereits seit langer Zeit auf dem Markt sind, könnten diese eine einfache und kostengünstige {…}

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Nach Impfungen gegen Covid-19 mit dem Vakzin von AstraZeneca sind Fälle von Hirnvenenthrombosen aufgetreten. Ein wichtiges körperliches Anzeichen dieser Impfkomplikation ist eine Stauungspapille, eine Schwellung des Sehnervs, die durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes zu erkennen ist. Wer nach einer Impfung mit AstraZeneca unter ungewöhnlich lang andauernden Kopfschmerzen leidet und zu den Risikogruppen gehört, sollte daher {…}

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In enger Zusammenarbeit mit Intensivmedizinerinnen und -medizinern des Kloster Grafschaft-Fachkrankenhauses untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar, wie sich die infektiöse Atemluft bei beatmeten Corona-Erkrankten verbreitet. Ziel ist es, das Infektionsrisiko in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einzudämmen. Was passiert, wenn die eigene Atmung von Patienten nicht mehr ausreicht und maschinell unterstützt werden muss? Wie weit strömt {…}

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Wissenschafter_innen haben ein statistisches Modell erstellt, mit dem sie die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch bestimmter Krankheiten berechnen können. Das Feld der personalisierten Medizin versucht, individuelle Risiken für Krankheiten anhand großer DNA-Datensätze abzuschätzen. Doch viele Krankheiten sind enorm multifaktoriell, das heißt, die genetischen Risikofaktoren sind über die gesamte DNA verteilt. Das Ziel von Matthew Robinson vom Institute {…}

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Thüringenweites Telemedizin-Netzwerk für COVID-19-Patienten auf Intensivstationen gestartet Ein COVID-19-Patient liegt seit einigen Tagen auf der Intensivstation in einem Thüringer Krankenhaus. Er wird beatmet, doch sein Zustand verschlechtert sich zusehends. Die aktuellen Röntgenbilder zeigen weiterhin deutliche Entzündungen der Lunge, die Sauerstoffwerte sinken, eine Hirnblutung kompliziert den Verlauf. Wie kann die weitere Behandlung für ihn aussehen? Oder {…}

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Coronavirus-Forscherinnen und -Forscher um Prof. Rolf Hilgenfeld von der Universität zu Lübeck und Privatdozent Dr. Albrecht von Brunn von der Ludwigs-Maximilians-Universität München, beides Forscher am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), konnten einen Forschungserfolg im angesehenen „EMBO Journal“ publizieren: Sie fanden heraus, wie SARS-Viren die Herstellung viraler Proteine in infizierten Zellen so anregen, dass viele neue {…}

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• Mehr als ein Drittel der Beschäftigten arbeitet regelmäßig im Homeoffice – bei hoher Zufriedenheit und Produktivität • Neun Prozent verzichten trotz geeigneter Tätigkeit aufs Homeoffice • Einem kleinen Teil der Beschäftigten fehlen Strategien zum guten Arbeiten im Homeoffice Homeoffice hat sich in der deutschen Arbeitswelt etabliert. Doch ein gewisses Homeoffice-Potenzial bleibt ungenutzt: Fast die Hälfte aller {…}

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Wissenschaftler*innen der Hochschule für Gesundheit haben einen Podcast zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Familien ins Leben gerufen. Der Wissenschaftspodcast mit dem Titel ‚Familien und Corona‘ erscheint seit dem 16. April 2021 ein- bis zweimal im Monat. Unter der Leitung von Dr. Nina Gawehn, Professorin für Psychologie, und Dr. André Posenau, Professor für {…}

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Erstmals in der Schweiz entfernten Spezialisten des USZ einem Patienten mit einer neuen Methode ein riesiges Blutgerinnsel aus der Hauptschlagader. Statt dieses mit einer offenen Herzoperation zu beseitigen, die zu riskant gewesen wäre, saugten sie das Gerinnsel mit einem Katheter ab. Beim betroffenen Patienten handelt es sich um einen 66-jährigen Mann, der wegen einer Coronavirus-Infektion {…}

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Digitaler Fortschrittshub LeMeDaRT: Mit Digitalisierung die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen verbessern Im Spätsommer des Jahres startet das von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg koordinierte Projekt LeMeDaRT. Das ambitionierte Verbundprojekt hat zum Ziel, mit Hilfe der Digitalisierung die Gesundheitsversorgung von Menschen des ländlichen Raums, mit zunehmend eingeschränkter medizinischer Versorgung, zu verbessern und eine {…}

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NOVARTIS hat angekündigt, das Krebsmedikament Alpelisib (Piqray®) zum 1. Mai 2021 vom deutschen Markt zu nehmen. Alpelisib ist seit Juli 2020 in der EU zur Behandlung einer molekulargenetisch definierten Gruppe von Patient*innen mit metastasiertem Brustkrebs zugelassen. Im Jubiläumsjahr „10 Jahre AMNOG“ zeigt die Marktrücknahme von Alpelisib eine Lücke im Prozess der Preisbildung, die jetzt zulasten {…}

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HZDR-Forscher*innen kombinieren Magnetresonanz-Tomographie mit Teilchenstrahl Den weltweit ersten Prototypen zur Echtzeit-Verfolgung für bewegliche Tumoren mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) während der Protonentherapie wollen Forscher*innen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) aufbauen. Dazu kombinieren sie am Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay in Dresden ein drehbares, offenes MRT-Gerät, das für das LINAC-MR System der Alberta Health Services entwickelt wurde, {…}

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Schätzungsweise 100 Babys erleiden im Jahr in Deutschland rund um die Geburt einen Schlaganfall, sehr selten findet sich dabei ein Verschluss der Hirnstammarterie, der lebensbedrohlich ist. Am UKM (Universitätsklinikum Münster) gelang es jetzt, bei dem frischgeborenen kleinen Pepe das lebenswichtige Gefäß innerhalb von 14 Stunden nach der Geburt wiederzueröffnen. Der Kathetereingriff über die Leiste des {…}

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