Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Selbst nach einer erfolgreichen Therapie sind viele Brustkrebspatientinnen noch über lange Zeit sehr belastet. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben in einer Studie mit insgesamt mehr als 4.000 Frauen belegt, dass gerade Patientinnen, deren Therapie bereits 5 bis 15 Jahre zurückliegt, häufig mit Depressionen kämpfen. Das zeigt, wie wichtig es ist, die psychische Verfassung bei {…}
Laut DAK-Umfrage hat fast ein Drittel der Menschen Probleme nach der Umstellung auf Winterzeit Knapp ein Drittel der Menschen leidet nach der Zeitumstellung an körperlichen oder psychischen Problemen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage* der DAK-Gesundheit. Damit bleibt der Wert mit 29 Prozent auf dem Höchststand der vergangenen Jahre. Über drei Viertel sind der Meinung, die {…}
Immer häufiger greifen Sportler zu schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten. Ob Muskeln oder Gelenke – NSAR (z.B. Ibuprofen) sind dabei die am häufigsten eingesetzte Wirkstoffgruppe. Profi- und Freizeitsportler erhoffen sich davon, Beschwerden oder Schmerzen zu lindern oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Doch gerade der „prophylaktische“ Gebrauch ist gefährlich, seine Verbreitung unter Nachwuchsathleten inzwischen besorgniserregend, {…}
Die einjährige Lisa erhielt als erste Erlanger Patientin das erst seit Kurzem in Deutschland zugelassene Medikament Zolgensma gegen spinale Muskelatrophie Heute kann Lisa die Hand ihrer Mutter drücken, die Arme schon etwas hochheben und hat eine kräftige Stimme. Das war nicht immer so: Im zarten Alter von nur sechs Monaten erhielt die kleine Patientin in {…}
Ein Forscherteam um Prof. Dr. Ursula Rescher vom Institut für Medizinische Biochemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) befasst sich mit Wirkstoffen, die an der Schnittstelle von Wirt und Erreger wirken. Ziel ist es, Medikamente zu finden, die die Aufnahme von SARS-CoV-2-Viren hemmen und die Schwere einer COVID-19-Erkrankung verringern. Die Wissenschaftler haben nun die Möglichkeit untersucht, {…}
Einen grundlegenden Beitrag für die Krebsforschung liefert eine neue Studie von Würzburger Wissenschaftlerinnen in Kooperation mit der TU Dresden. Wenn sich eine Zelle teilt, werden ausgewählte Zielproteine durch Enzyme mit Signalmolekülen markiert und daraufhin abgebaut. Die beteiligten Enzyme können sich jedoch auch selbst für den Abbau markieren. Ein multidisziplinäres Forscherteam hat nun modellhaft aufgeklärt, wie {…}
Wirbelsäulen-Schmerzboard der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg bietet Hilfe bei komplexen Erkrankungen / Neurochirurgen, Orthopäden, Schmerz- und Physiotherapeuten beraten gemeinsam über die individuell beste Therapieoption / Auch niedergelassene Ärzte nehmen teil Die Neurochirurgische Universitätsklinik Heidelberg hat für komplexe Wirbelsäulenerkrankungen ein sogenanntes Schmerzboard eingerichtet. Hier treffen sich Experten, um Patienten zu besprechen und interdisziplinär zu beraten, welche Behandlungsoption {…}
Das Medulloblastom ist der häufigste bösartige, frühkindliche Hirntumor. Aufgrund seiner genetischen Vielfalt sind Krankheitsverläufe und Heilungschancen sehr unterschiedlich. Die Behandlung des Medulloblastoms gestaltet sich häufig schwierig – auch weil das Wissen über Tumorentstehung und -entwicklung fehlt. Die Kinder, die überleben, leiden Zeit ihres Lebens an körperlichen Beeinträchtigungen. Diese sind besonders stark dann, wenn im Behandlungsverlauf eine Strahlentherapie des {…}
Bluthochdruck geht meistens der diastolischen Herzschwäche voraus. Herzstiftungs-Experte zeigt auf, wie sich Beschwerden lindern lassen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) haben in Deutschland nach Schätzungen bis zu vier Millionen Menschen. Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70 % der Fälle entwickelt sich die Herzerkrankung aus der koronaren Herzkrankheit (KHK) – meist infolge {…}
Prof. Daniel Aeschbach, Experte für Schlaf-Wach-Rhythmus, zur Zeitumstellung am 25. Oktober In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist es wieder soweit: Die Uhren werden von Sommer- auf Normalzeit umgestellt. Die Zeitumstellung ist umstritten. Kritiker befürchten Schlafstörungen, Konzentrations- und Leistungseinbußen als Folge. Das Europäische Parlament fasste 2018 zwar das Ende der Zeitumstellung für {…}
Ein internationales Forschungsteam unter deutsch-finnischer Federführung hat jetzt Neuropilin-1 als Faktor identifiziert, der den Eintritt von SARS-CoV-2 über den bekannten Rezeptor ACE 2 in das Innere der Zellen offenbar erleichtert. Neuropilin-1 ist in den Schleimhäuten der Atemwege und der Nase zu finden, was eine strategisch wichtige Verortung sein könnte, um zum Infektionsgeschehen und zur Ausbreitung {…}
Rund 25 Prozent der Bevölkerung sind latent mit Tuberkulose infiziert, tragen also den Erreger in sich, ohne krank zu werden. Ob daraus eine aktive Infektion wird, war bisher schwer vorhersagbar. Ein internationales Forscherteam hat nun ein Tool entwickelt, das diese Vorhersage deutlich vereinfacht. Daran beteiligt ist auch Martina Sester, Professorin für Transplantations- und Infektionsimmunologie an {…}
Wird ein Partner körperlich krank, wirkt sich das nicht auf die Stabilität der Beziehung aus. Psychische Probleme hingegen machen eine Trennung deutlich wahrscheinlicher. Das zeigt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Universität Erlangen-Nürnberg. Das Wichtigste in Kürze: • Eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit eines Partners gefährdet die Stabilität von Beziehungen. {…}