Die Studie zeigt, dass Endometriose schon im Jugendalter einsetzt und die Symptome meist im Laufe der Zeit schlimmer werden und zu Schmerzen und Unfruchtbarkeit führen. Daher werden die meisten Operationen zwischen einem Alter von 26 bis 30 Jahren durchgeführt. Die Wissenschaftler betonen, dass eine frühe Diagnosestellung wichtig ist.
Die Studie untersuchte Strategien, um einen Rückfall nach einer Endometriose-Operation zu verhindern. Die Behandlung mit GnRH-Analoga oder oralen Verhütungsmitteln konnte effektiver Symptome vermeiden und Rückfälle verhindern.
Eine Operation kann die Schmerzen einer Endometriose verringern. Die Wissenschaftler berichteten jedoch auch, bei welchen Operationsverfahren es wie häufig nach der Operation erneut zu Schmerzen kam. Frauen mit einer tief-infiltrierenden Endometriose berichteten nur selten von erneuten Schmerzen nach einer Operation.
Wissenschaftler aus Italien untersuchten in ihrer Studie, ob von Umwelteinflüssen ein Einfluss auf die Werte des Anti-Müller-Hormons (AMH), einem Fruchtbarkeitsmarker, ausgehen. Mit steigender Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung nahmen die AHM-Werte ab.
Die Frauen hatten sich aufgrund von Endometriose operieren lassen und waren dann schwanger geworden. Die Frauen hatten ein erhöhtes Risiko für SGA-Kinder und Frühgeburten.
Endometriose kommt bei 6 – 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter vor. Dabei sind die Symptome oft mild. Dies führt dazu, dass die Krankheit erst spät erkannt wird. Wie häufig aus milder eine chronische Endometriose entstehen kann und wie sich dies auf die Schwangerschaftsrate der Patientinnen auswirkt, wurde in dieser Studie untersucht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Rückfall wieder der gleiche Endometriose-Typ auftritt, war hoch. Ein Teil der Patientinnen bekam jedoch auch schlimmere Endometriose. Die Dauer bis zu einem Rückfall war unabhängig vom Endometriose-Typ.
Langfristig ist die Therapie mit oralen kombinierten Verhütungsmitteln im Anschluss an GnRH-Analoga plus Add-Back-Therapie vergleichbar mit einer Therapie mit Dienogest nach einer Operation. Die Knochendichte kann unter beiden Therapien abnehmen und sollte überwacht werden.
Etwa 20 % der Patientinnen mit Endometriose an den Eierstöcken entwickelten in den nächsten 10 Jahren nach der Operation erneut eine Endometriose. Die Studie konnte starke Schmerzen und Schwangerschaften als mögliche Risikofaktoren für das langfristige Widerauftreten einer Endometriose an den Eierstocken bestimmen.
Endometriose ist eine häufige chronische Erkrankung der Frau. Gewebe der Gebärmutterschleimhaut siedelt sich auch außerhalb der Gebärmutterhöhle wie beispielsweise in den Eierstöcken an. Diese Endometrioseherde sind durch Hormone beeinflussbar und verändern sich daher im Laufe des Zyklus.
Die Ergebnisse belegen, dass der EFI-Wert auch bei schwerer Endometriose einen Hinweis auf die postoperative Fruchtbarkeit geben kann. Mit Hilfe des Wertes könnten Ärzte und Patienten daher die optimale weitere Behandlung planen und die Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung besser einschätzen.
Eine Operation einer tief infiltrierenden Endometriose kann nach mehreren fehlgeschlagenen künstlichen Befruchtungen positiv auf die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft wirken. Eine eventuelle Schwangerschaft tritt dann innerhalb von einem Jahr nach der Operation auf.
Wissenschaftler aus Italien untersuchten in ihrer Studie, ob von Umwelteinflüssen ein Einfluss auf die Werte des Anti-Müller-Hormons (AMH), einem Fruchtbarkeitsmarker, ausgehen. Mit steigender Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung nahmen die AHM-Werte ab.