Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 kann das Risiko für Autoimmunerkrankungen erhöhen, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 17 Kohortenstudien. Dies betraf speziell Erkrankungen des Gefäß- und Bindegewebssystems. Schwerere Erkrankungen mit COVID-19 steigerten, Impfungen hingegen senkten das Risiko.
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Hydroxychloroquin ist ohne klinischen Nutzen bei COVID-19, so das Fazit einer klinischen Studie der Phase 3 mit 300 stationär behandelten COVID-19-Patienten. Der Wirkstoff hatte keinen Effekt auf die zeitliche Entwicklung der Biomarker für Störungen der Endothelfunktion und Koagulopathie.
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Eine Booster-Impfung gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse, zusätzlichen Schutz gegenüber Long-COVID bieten. Demnach könne die saisonale Impfung gegen neue Coronavirus-Varianten womöglich helfen, auch langfristige Folgen von COVID-19 zu reduzieren, wenn sich dies mit gezielten Studien erhärten lässt.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien fand, dass die Behandlung mit Pirfenidon einen Beitrag bei Patienten mit schwerem COVID-19 leisten kann, indem es das Auftreten von interstitiellen Lungenauffälligkeiten reduziert und den Erhalt der Lungenfunktion unterstützt.
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Eine randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie mit 450 Teilnehmern fand signifikant weniger Labor-bestätigte Coronavirusinfektionen bei Menschen, die ein Azelastin-Nasenspray angewandt hatten. Das Nasenspray könnte demnach helfen, das Risiko einer Coronavirusinfektion zu reduzieren.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 48 Studien fand, dass spezifische Virusinfektionen mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer- und Parkinsonkrankheit assoziiert sind. Es wurde hingegen kein Zusammenhang zwischen Virusinfekten und ALS gesehen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien zeigte, dass die mRNA-Impfung gegen COVID-19 sicher während der Schwangerschaft eingesetzt werden kann und mit reduzierten Risiken auch für das Neugeborene assoziiert ist. Eine leichte Erhöhung des Risikos für Schwangerschaftsdiabetes unterstreicht jedoch die Notwendigkeit für fortlaufende Beobachtung der werdenen Mutter.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 3 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass eine Statintherapie bei stationär behandelten COVID-19-Patienten zu 3 % weniger Todesfällen aus jedem Grund über 30 Tage führte.
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Eine prospektive Kohortenstudie mit 88 COVID-19-Patienten fand, dass Fatigue als Symptom von Long-COVID stark mit einer Intensivbehandlung des akuten COVID-19 sowie erhöhten Myostatin- und Irisin-Spiegeln assoziiert war. Myopathische Mechanismen könnten demnach eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und als therapeutisches Ziel anhaltender Fatigue spielen.
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Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
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Die KI-Analyse von Bildgebungsdaten von 42 000 Personen vor und teils nach Pandemiebeginn fand, dass die Pandemie messbar zur schnelleren Alterung unserer Gehirne beigetragen hat. Kognitive Effekte schien dies jedoch innerhalb des betrachteten Zeitraums nicht zu haben – lediglich Personen, die an COVID-19 erkrankten, erlitten hierbei Einbußen.
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Auch anderthalb Jahre nach der Akuterkrankung COVID-19 liegen bei vielen Patienten mit Long-COVID noch ausgeprägte Symptome vor, fand eine prospektive Kohortenstudie. Das Symptombild umfasst bei jedem 6. posttraumatische Belastungsstörungen, jeder 3. Patient leidet unter Ängsten und Fatigue.
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Eine finnische Kohortenstudie mit 121 Patienten fand langanhaltende Folgen von COVID-19 ohne signifikante Unterschiede zwischen Patientengruppen mit unterschiedlichem Schweregrade der akuten Erkrankung, jedoch insgesamt einen positiven funktionellen Verlauf über 2 Jahre.
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