Neues aus Forschung und Wissenschaft

Chronische Darmentzündung

Recherche gesammelter Studienergebnisse zu folgenden Schwerpunkten:

Aktuelles Thema:

Neue Studien- und Forschungs­ergebnisse

TNF-Hemmer bilden eine Wirkstoffklasse, die die Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Darmentzündungen stark bereichert hat. Dennoch sind diese Wirkstoffe auch mit Nebenwirkungen verbunden. Forscher konnten zeigen, dass Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ein größeres Risiko hatten, eine schuppenflechtartige Hauterkrankung zu entwickeln, wenn sie mit TNF-Hemmern behandelt wurden.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Chronische Darmentzündungen können mit einer Vielzahl von Medikamenten behandelt werden. Doch welche Medikamente bringen ein größeres Risiko für schwere Nebenwirkungen mit sich und welche haben ein besseres Sicherheitsprofil? Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie das Risiko für schwere Nebenwirkungen zwischen verschiedenen Wirkstoffgruppen, indem sie die derzeitige Datenlage zusammenfassten und neu auswerteten.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Sowohl die Darmflora als auch Vitamin D haben einen Einfluss auf Morbus Crohn. Wissenschaftler stellten in einer kleinen Studie fest, dass sich Vitamin D auf die Darmflora der Morbus Crohn-Patienten auswirkte. Der positive Effekt von Vitamin D auf Morbus Crohn-Patienten, der bereit in mehreren Studien beschrieben wurde, könnte somit durch die Veränderungen der Darmflora vermittelt werden.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Curcuminoide sind Bestandteile der Kurkuma, einer Pflanze, die bereits seit viele Jahren in der traditionellen indischen und chinesischen Medizin eingesetzt wird. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden kleinen Studie, ob sich Curcuminoide positiv auf Colitis ulcerosa auswirkten, wenn sie zusätzlich zu der Standardtherapie eingenommen wurden. In der Tat konnten sie positive Effekte der Curcuminoide beobachten.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Einige Patienten mit einer chronischen Darmentzündung erkrankten bereits früh (innerhalb von acht Jahren) nach Beginn der Darmentzündung an Darmkrebs. Risikofaktoren waren – laut der vorliegenden Studie – ein höheres Alter (älter als 28 Jahre) zum Zeitpunkt der Morbus Crohn- bzw. Colitis ulcerosa-Diagnose und Tabakkonsum.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Bei der Stuhltransplantation soll die Darmflora eines gesunden Spenders auf den Patienten übertragen werden. Diese Methode erscheint für viele zunächst befremdlich, doch knapp über die Hälfte der befragten Patienten mit Colitis ulcerosa zog diese Behandlung in Betracht. Dies war das Ergebnis einer kleinen Umfrage, an der 82 Patienten mit Colitis ulcerosa teilnahmen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Trotz einer Morbus Crohn-Operation kann die Erkrankung erneut aufflammen. Laut der vorliegenden Studie erhöhten das Rauchen, männliches Geschlecht und vorangegangene Operationen das Risiko, innerhalb eines Jahres nach der Operation erneut Entzündungen im Darm aufzuweisen. TNF-Hemmer wirkten sich hingegen positiv auf das Risiko für einen Krankheitsrückfall aus.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Was ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung? Zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehören im Wesentlichen zwei Erkrankungen, Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU). Diese Krankheiten sind chronisch entzündliche Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Gemeinsame Symptome können Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall und Blut im Stuhl sein. Patienten mit MC können außerdem Strikturen im Darm (dabei handelt es sich um eine Verengung eines Darmabschnitts, die Probleme durch das Verlangsamen oder die Blockade der Nahrungsbewegung verursacht), Abszesse (eine Ansammlung von Eiter, die sich im Gewebe gebildet hat) und Fisteln (ein abnormaler Tunnel oder Durchgang, der ein inneres Organ mit einem anderen oder mit der Körperoberfläche verbindet) erfahren.

Weiter zum ausführlichen Bericht →