Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
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Aktuelle Forschungsdaten deuten darauf hin, dass Umweltgifte wie Schwermetalle, Pestizide und Luftschadstoffe das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen können. Umweltfaktoren könnten über Entzündungsprozesse, Veränderungen der Darmbarriere und des Mikrobioms wesentlich zur Krankheitsentstehung beitragen.
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Der Aufenthalt in begrünten Umgebungen hat einen signifikanten schützenden Effekt gegenüber Morbus Crohn sowie einen möglichen Schutzeffekt vor Durchfallerkrankungen, jedoch keinen nachweisbaren Einfluss auf Colitis ulcerosa oder Dickdarmkrebs. Mögliche Mechanismen sind bessere Luftqualität, eine höhere mikrobielle Vielfalt und geringerer Stress.
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Die Ergebnisse der PREdiCCt-Studie konnten zeigen, dass ein hoher Fleischkonsum bei Menschen mit Colitis ulcerosa mit einem erhöhten Risiko für objektive Krankheitsschübe verbunden ist.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 9 Studien zeigte vielversprechende Ergebnisse für einen Beitrag der mediterranen Ernährung zur Prävention von Multipler Sklerose und Sjögrens Syndrom. Weiteren Autoimmun- oder immunvermittelten Erkrankungen schien diese Ernährungsform hingegen nicht konsistent vorzubeugen. Weitere langfristige Studien sind jedoch nötig.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die Tasty&Healthy-Diät zeigte in einer randomisierten Studie bei jungen Menschen mit Morbus Crohn eine bessere Verträglichkeit sowie positive Effekte auf das Darmmikrobiom im Vergleich zur exklusiven enteralen Ernährung, war allerdings vergleichbar wirksam mit Blick auf Entzündungswerte und Symptome.
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Die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse zeigen, dass die fäkale Mikrobiota-Transplantation die Remissionsraten bei Colitis ulcerosa verbessern kann, insbesondere wenn sie oral verabreicht wird, mehrere Spender einbezogen werden oder eine medikamentöse Vorbehandlung erfolgt.
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Traditionelle chinesische Medizin, insbesondere Akupunktur und Moxibustion, kann vermutlich die Symptomschwere und Lebensqualität von Menschen mit mildem bis moderatem Morbus Crohn verbessern, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien. Weitere Untersuchungen sind jedoch nötig.
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Eine aktuelle Metaanalyse mit über 3,2 Millionen Studienteilnehmern zeigt, dass zwischen elterlicher chronisch-entzündlicher Darmerkrankung und dem Risiko für Autismus-Spektrum-Störungen bei Kindern kein signifikanter Zusammenhang besteht.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Parodontitis haben. Die Mundgesundheit sollte demnach bei CED besonders ernst genommen werden.
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Upadacitinib zeigte in einer Post-hoc-Analyse Vorteile gegenüber Placebo bei der Behandlung von Morbus Crohn mit Fistelbildung. Es zeigte sich eine klinisch relevante Verbesserung der Fistelsymptomatik, wobei einige Patienten eine vollständige Fistelschließung erreichten.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein signifikant erhöhtes Risiko für Leberkrebs aufweisen. Frauen mit CED sind demnach stärker gefährdet als Männer.
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Aktuelle Studiendaten zeigten, dass Vedolizumab die Wiederkehr von Morbus Crohn nach ileokolischer Resektion signifikant reduzieren kann. Im Vergleich zum Placebo wies Vedolizumab eine höhere Wahrscheinlichkeit für niedrigere Rutgeerts-Scores und weniger schwere Rezidive auf.
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