Chronische Darmentzündung

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium difficile kann bei Patienten mit einer chronischen Darmentzündung zu Komplikationen führen. Wissenschaftler stellten in einer Übersichtsstudie heraus, welche Patienten besonders gefährdet sind. Demnach hatten Patienten, die Antibiotika oder Biologika anwendeten oder bei denen der Dickdarm involviert war, ein höheres Risiko für eine solche Infektion.

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Aktuelle Studien haben über einen Zusammenhang zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und der Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen berichtet. Es wird vermutet, dass dieser Effekt über chronische Darmentzündungen und die Darm-Hirn-Achse vermittelt wird. Allerdings gibt es hierfür noch keine hinreichenden Belege.

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Medizinisches Personal ist täglich vielen Krankheitserregern ausgesetzt. Für Patienten mit einer chronischen Darmentzündung kann das schwerwiegende Folgen haben. So zeigte die vorliegende Studie, dass Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ein höheres Risiko für Tuberkulose hatten, wenn sie in der Gesundheitspflege arbeiteten. Das Risiko für allgemeine schwere Infektionen war jedoch nicht erhöht.

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