Diabetes

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Kartoffeln und daraus hergestellte Produkte stellen wichtige Energielieferanten dar, können aber auch den Blutzuckerspiegel erhöhen. Damit könnten sie das Risiko steigern, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Ein hoher Verzehr von Pommes frites scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen, fand die Analyse von 3 Kohortenstudien mit Metaanalyse über insgesamt 205 107 Personen. 

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In einer frühen klinischen Studie zeigte die neuartige Stammzelltherapie Zimislecel bei Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Wiederherstellung der Inselzellfunktion. 83 % der Teilnehmenden benötigten nach einem Jahr keine externe Insulinzufuhr mehr und es traten keine schweren Unterzuckerungen auf.

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Eine große Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit Semaglutid oder Tirzepatid bei Personen mit Typ-2-Diabetes mit einem leicht erhöhten Risiko für Sehstörungen wie die nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie verbunden ist. Obwohl das Gesamtrisiko gering blieb, weisen die Autoren auf die Chancen einer augenärztlichen Überwachung hin.

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Fast die Hälfte aller Demenzerkrankungen könnten verhindert oder hinausgezögert werden, indem Risikofaktoren wie Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck ausgeschaltet werden, legen bisherige Daten nahe. Semaglutid zählt zur neuen Generation der GLP-1-Rezeptoragonisten, die zur Behandlung von Diabetes und Adipositas eingesetzt werden. Bei Patienten mit Diabetes könnte der Einsatz von Semaglutid die Häufigkeit von Demenzerkrankungen senken, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.

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Die diabetische Retinopathie ist eine häufige Folgeerkrankung eines Diabetes mellitus, für die großer Bedarf an einer Erweiterung bestehender Therapieoptionen besteht. Forschungsdaten aus China zeigen nun, dass Kombinationstherapien aus Akupunkturverfahren und traditioneller chinesischer Medizin die Sehfähigkeit und die Dicke der Makula positiv beeinflussen können.

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Digitale Gesundheitstechnologien gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Behandlung chronischer Erkrankungen. Eine Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck über eine höhere digitale Gesundheitskompetenz verfügen als Menschen mit rheumatoider Arthritis. Einflussfaktoren wie Alter, Bildung und Einstellung zum Internet spielten dabei entscheidende Rollen.

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Eine große Langzeitstudie mit über 47 000 Frauen konnte zeigen, dass der Verzehr von hochwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen ein gesundes Altern unterstützt. Laut der Studienergebnisse wirken sich Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten besonders positiv aus, während raffinierte Kohlenhydrate mit einem schlechteren Gesundheitszustand im Alter verbunden sind.

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