Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Ein systematischer Review mit Metaanalyse aus China konnte zeigen, dass neben Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen auch psychosoziale Faktoren und Bewegungsmangel das Risiko für den Übergang von Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes signifikant erhöhen. Besonders der Fettleber-Index erwies sich als starker Prädiktor für die Krankheitsprogression.
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Die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse konnten zeigen, dass zuckergesüßte Getränke und Fruchtsäfte das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen, während Zucker in fester Form kein konsistentes Risiko erkennen ließ.
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Demenzerkrankungen stellen für die Betroffenen und Ihre Familien, aber auch für das Gesundheitswesen eine enorme Herausforderung dar. Daher kommt sowohl neuen Therapieansätzen als auch bekannten Wirkstoffen, die bisher für andere Indikationen eingesetzt wurden, eine große Bedeutung zu. Eine aktuell veröffentlichte Studie untersuchte, ob GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes das Risiko für Demenzerkrankungen senken können.
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Metformin verringerte in einer klinischen Studie Knieschmerzen bei übergewichtigen oder adipösen Menschen mit Arthrose und könnte zukünftig eine neue therapeutische Option für diese Patientengruppe darstellen.
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Aktuelle Daten aus einer Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit diabetischer Retinopathie höhere Lipoprotein-(a)-Werte aufweisen als Menschen ohne diese Augenerkrankung. Zudem sind die Werte bei fortgeschrittener proliferativer Form höher als bei der nicht-proliferativen Form, was auf eine mögliche Rolle von Lipoprotein (a) in der Entstehung und dem Fortschreiten der Erkrankung hinweist.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine klinische Studie mit 74 Teilnehmern untersuchte die Wirkung von Brokkolisprossen-Extrakt bei Menschen mit Prädiabetes. Insgesamt zeigte sich eine moderate Senkung des Nüchternblutzuckerspiegels, wobei besonders Menschen mit milder Adipositas, niedriger Insulinresistenz und verminderter Insulinsekretion profitierten. Zusätzlich deuteten Analysen auf einen Einfluss der Darmmikrobiota und genetischer Faktoren auf die Wirksamkeit hin.
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Menschen mit Prädiabetes, die nach den Kriterien der American Diabetes Association (HbA1c 5,7 – 6,4 %) diagnostiziert wurden, zeigten häufiger Mikroangiopathien wie Retinopathie als jene, die nach den strengeren internationalen Kriterien (HbA1c 6,0 – 6,4 %) klassifiziert wurden. Die Studienlage deutet darauf hin, dass ein früheres Screening auf Netzhautveränderungen ab einem HbA1c-Wert von 5,7 % sinnvoll sein könnte, um diabetische Komplikationen zu vermeiden.
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Eine aktuelle Metaanalyse von 65 Studien konnte zeigen, dass die Einnahme von Metformin mit einem signifikant geringeren Risiko für mehrere Krebsarten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbunden ist. Besonders deutlich zeigte sich die Risikoreduktion bei Brust- und Darmkrebs.
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Eine aktuelle Metaanalyse mit 28 Studien konnte zeigen, dass die Anwendung von rotem und infrarotem Licht als begleitende Therapie bei diabetischen Fußulzera die Heilungsrate deutlich verbessert, die Heilungszeit verkürzt, die Durchblutung steigert und Schmerzen reduziert.
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Eine Metaanalyse über 15 Studien zeigt, dass Granatapfelpräparate keinen generellen Nutzen für die Insulinresistenz oder Insulinsensitivität haben. Verbesserungen traten nur bei bestimmten Erkrankungen auf, insbesondere beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), Typ-2-Diabetes und der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
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Eine 12-monatige Einnahme von Curcumin kann bei Menschen mit metabolisch-assoziierter Steatosehepatitis (MASLD) Entzündungswerte, oxidativen Stress, Leberverfettung und Lebersteifigkeit signifikant reduzieren und zugleich die antioxidative Kapazität verbessern, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie.
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Die Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass kurz wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten die motorischen Symptome bei Menschen mit Parkinson signifikant verbessern können, während lang wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Nutzen zeigten. Für nicht-motorische Symptome konnten keine statistisch signifikanten Effekte festgestellt werden.
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Eine große retrospektive Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Risiko für die Entstehung und das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) signifikant senken kann.
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