Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Menschen, die während der frühen Kindheit einer Zuckerrestriktion ausgesetzt waren, wiesen im Erwachsenenalter ein signifikant geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und leicht bessere Herzfunktionen auf, so das Fazit einer internationalen Studie.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bereits kleine Veränderungen im Sitzverhalten könnten die Herzgesundheit verbessern. Besonders das häufige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen senkte den Blutdruck bei übergewichtigen und adipösen postmenopausalen Frauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie über 3 Monate.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
In einem systematischen Review mit Metaanalyse über 12 randomisierte, kontrollierte Studien mit 639 Patienten wurden die Effekte von Widerstandstraining auf die Muskelkraft, Muskelmasse und körperliche Funktion bei Menschen mit sekundärer Sarkopenie untersucht. Das Widerstandstraining verbesserte die Handgriffkraft und den Skelettmuskelmassenindex signifikant, hatte jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Gehgeschwindigkeit.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass 36 % der älteren Menschen mit koronarer Herzkrankheit von Gebrechlichkeit betroffen sind. Frauen, Hochbetagte und Menschen mit Begleiterkrankungen oder Mangelernährung sind hierbei besonders gefährdet. Frühe Screeningmaßnahmen könnten laut der Autoren diese Risiken mindern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Metaanalyse mit über 274 000 Menschen zeigte, dass antithrombotische Therapien bei Frauen und Männern mit koronarer Herzerkrankung ähnlich wirksam und sicher sind. Intensive Therapien senken demnach Herzinfarktrisiken, erhöhen jedoch das Blutungsrisiko und zwar unabhängig vom Geschlecht.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit Asthma im Vergleich zur Normalbevölkerung ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskuläre Sterblichkeit aufweisen. Besonders deutlich ist die Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz, Angina pectoris und Herzinfarkt.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine große französische Studie mit 1 048 hochbetagten, gebrechlichen Bewohnern von Pflegeheimen zeigt, dass eine schrittweise Reduktion von blutdrucksenkenden Medikamenten keinen Einfluss auf die Sterblichkeit im Vergleich zur Standardbehandlung hat.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
DGP – Die SELECT-Studie untersuchte den Einsatz von Semaglutid bei Patienten mit Übergewicht/Adipositas und nachgewiesener Herz-Kreislauf-Erkrankung (KHK), aber ohne Diabetes. Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (MACE, major adverse cardiovascular events) konnten dabei um 20 % reduziert werden. Welchen Einfluss Ausgangswerte (Gewicht, Bauchumfang) und erzielter Gewichtsverlust hatten, wurde in einer aktuellen Auswertung der SELECT-Studiendaten ermittelt. Innerhalb der {…}
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Tai Chi verbessert die Gefäßfunktion bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit ähnlich effektiv wie Ausdauertraining, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 12 Wochen. Obwohl Tai Chi keinen Einfluss auf Blutfettwerte wie HDL hatte, zeigten sich signifikante Verbesserungen bei Entzündungs- und Endothelfunktionsmarkern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Ergebnisse eines Umbrella-Reviews mit Metaanalyse zeigen, dass Lärmbelastung mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, ischämische Herzkrankheit sowie Schlaganfälle verbunden ist. Auch Blutdruckstörungen und EKG-Auffälligkeiten treten bei Menschen unter Lärmbelastung häufiger auf.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine groß angelegte Langzeitstudie mit über 27 000 Frauen konnte zeigen, dass die Ausgangswerte von hochsensiblem C-reaktivem Protein (CRP), Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin und Lipoprotein(a) das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse über einen Zeitraum von 30 Jahren vorhersagen können. Alle 3 Biomarker trugen unabhängig voneinander zur Risikoprognose bei und lieferten in Kombination die höchste Aussagekraft über das Herz-Kreislauf-Risiko.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine aktuelle Studie analysierte den Zusammenhang zwischen der kardiovaskulären Gesundheit und der Lungenfunktion. Eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit wurde durchgehend mit einer besseren Lungenfunktion in Verbindung gebracht, einschließlich einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Asthma, chronische Bronchitis und Atemwegssymptomen sowie einer verbesserten Lungenkapazität.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Metaanalyse aus China hat sich mit der Sekundärprävention von koronarer Herzkrankheit (KHK) mit Indobufen auseinandergesetzt. Es kam zu weniger Blutungen und Magen-Darm-Beschwerden mit Indobufen als mit Acetylsalicylsäure (ASS) bei vergleichbarer Wirksamkeit auf Herz-Kreislauf-Ereignisse. Aufgrund der begrenzten Studienlage bleibt ASS jedoch Standardtherapie, so das Fazit.
Weiter zum ausführlichen Bericht →