Neues aus Forschung und Wissenschaft zu

KHK / Herzinfarkt

Hier finden Sie Forschungsergebnisse zu folgenden Themen:

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Patienten, die eine unmittelbar lebensbedrohliche Phase der koronaren Herzkrankheit überstanden hatten, profitierten von einem kardiologischen Rehabilitationsprogramm. Die Patienten, die im Anschluss an der Behandlung an einem solchen teilnahmen, hatten nämlich ein geringeres Sterberisiko und ein geringeres Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Komplikationen.

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Frittierte Lebensmittel sind ungesund. Was allseits bekannt ist, bestätigte die vorliegende Studie. Die Wissenschaftler stellten nämlich fest, dass der Verzehr von frittierten Lebensmitteln das Risiko, an der koronaren Herzkrankheit zu erkranken, erhöht. Je häufiger frittierte Lebensmittel auf dem Speiseplan standen, desto höher war das KHK-Risiko.

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Wissenschaftler untersuchten in einer Übersichtsarbeit, ob sich eine vegetarische Ernährungsweise auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirkt. Sie fanden einen Zusammenhang zwischen dem Verzicht auf Fleisch und Fisch und einem geringeren Risiko, an KHK zu erkranken und zu sterben. Die Aussagekraft der Ergebnisse wurde jedoch als sehr gering beurteilt, sodass diesbezüglich noch weitere Forschung nötig ist.

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Normalgewicht scheint nicht unbedingt immer ein gesundes Körpergewicht zu sein. Zumindest lässt das die vorliegende Studie vermuten. Die Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass ältere (80 Jahre oder älter) Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom bessere Überlebenschancen hatten, wenn sie einen BMI aufwiesen, der bereits dem Übergewicht zugeordnet wird.

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Die Körperfettverteilung wirkt sich auch bei normalgewichtigen Frauen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus. So hatten laut der vorliegenden Studie Frauen eine größeres Herz-Kreislauf-Risiko, wenn sie bezüglich ihrer Körperform zum Apfel-Typ – also mehr Fett im Rumpf und weniger in den Beinen – zählten.

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Sind medikamentenfreisetzende Stents wirklich besser als unbeschichtete Metall-Stents? Im Hinblick auf das Risiko für eine Herzinfarkt innerhalb des ersten Jahres nach dem Eingriff lautet die Antwort „ja“. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls ein internationales Forscherteam, das die Ergebnisse mehrerer Studien zu dieser Thematik zusammenfasste.

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Im Gesamtvergleich der überzeugendsten Forschungsergebnisse zeigten sich die Klassiker der Ernährungsempfehlungen als vorteilhaft für die Herz-Kreislauf-Gesundheit: Getreide, Fisch, Nüsse und Gemüse standen besonders mit einem gesunden Herz im Zusammenhang. Verarbeitetes Fleisch und Dosenobst sollte dagegen eher selten auf den Teller gehören.

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Fazit einer neuen beobachtenden Studie: Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt nicht nur die Zusammensetzung der Nahrung eine Rolle, sondern auch das zeitliche Ernährungsverhalten. Frühstücken und frühes Abendessen scheinen ein gesünderes Ernährungsmuster zu sein, das womöglich gegen schwere, kurzfristige Folgen eines Infarkts helfen kann.

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Postoperatives Vorhofflimmern ist eine häufige Komplikation von Herzoperationen. Die Injektion von Botulinumtoxin A in das epikardiale Fettgewebe, das das Herz umgibt, sollte das Risiko für diese Komplikation senken. Die Behandlung war gut verträglich, wirkte allerdings in dieser Studie nicht überzeugend. Zukünftig muss ermittelt werden, welche Risikogruppen besser von der Behandlung profitieren könnten.

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Botulinumtoxin-Injektionen (Botox) in das epikardiale Fettgewebe bei Patienten kann Vorhofflimmern und zu schnellen Herzschlag (Tachykardie) bei Patienten unterbinden, die einen Koronararterien-Bypass erhalten und bereits unter Vorhofflimmern litten. Eine aktuelle Studie bestätigte diesen Behandlungseffekt nun im Nachbeobachtungszeitraum von 3 Jahren.

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Stents mit einer medikamentenfreisetzenden Beschichtung wurden so weiterentwickelt, dass diese Beschichtung mit der Zeit abgebaut wird. Forscher fanden jedoch keine Unterschiede zwischen der neuen und der älteren Stent-Varianten, was das Risiken anging, innerhalb der nächsten drei Jahren zu sterben, einen Herzinfarkt zu erleiden, von erneuten Verengungen der behandelten Stelle oder von schwerwiegende Herz-Kreislauf-Komplikationen oder von Verstopfungen der Stents durch ein Blutgerinnsel betroffen zu sein.

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Mit einer Ballonkatheter-Behandlung können verengte Koronararterien geweitet und so die Durchblutung wiederhergestellt werden. In der Regel werden im Anschluss Gefäßstützen eingesetzt, die Medikamente freisetzen, um eine erneute Verengung zu verhindern. Die vorliegende Studie zeigte, dass sich stattdessen auch ein medikamentenbeschichteter Ballon eignen könnte.

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