Neues aus Forschung und Wissenschaft

Migräne


Zu folgenden Themen finden Sie Aktuelles aus Forschung und Wissenschaft:

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien

Eine Untersuchung von Migränepatienten zeigte bei etwa jedem 5. Patienten eine zusätzliche Belastung durch das Restless-Legs-Syndrom (RLS). Das Syndrom der ruhelosen Beine trug wesentlich zur Beeinträchtigung der Patienten bei, wie sich anhand verschiedener Fragebögen zu Migräne, depressiven Symptomen und Schlafqualität zeigte.

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Das Migräneeiweiß CGRP wird vom Trigeminusnerv abgegeben und landet in nachweisbaren Mengen in den Tränen. Enthalten die Tränen deutlich mehr CGRP als bei gesunden Personen üblich, könnte das auf eine Migräneerkrankung hinweisen, berichteten Forscher nun. Die nicht-invasive Messung könnte womöglich Migränediagnose und -therapie unterstützen und muss auf ihre Aussagekraft und Verlässlichkeit getestet werden.

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Aus dieser Übersichtsstudie wird deutlich: Lasmiditan stellt ein wirklich interessantes Medikament zur Akutbehandlung von Migräne dar. Spezifischer als die Triptane, ohne deren Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen, und weitreichend wirksam im Migräneprozess, über Serotoninrezeptoren, Trigeminusaktivität, entzündliche Prozesse an der Hirnhaut und die Freisetzung von CGRP. Für alle betroffenen Patienten bleibt zu hoffen, dass die Zulassung dieses Medikaments bald erfolgen wird.

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Zusammenfassend zeigte sich der Serotoninrezeptor-Agonist Lasmiditan wirksam innerhalb von 2 Stunden und damit zur Behandlung akuter Migräne geeignet. Sämtliche untersuchten Dosierungen waren effektiv und verträglich. Wirksamkeit und Sicherheit entsprachen den Ergebnissen der vorherigen Studie der Phase 3 – damit konnte bestätigt werden, dass Lasmiditan auch bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Risikofaktoren einsetzbar und wirksam gegen Migräne ist.

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Die Studienautoren zeigten, dass das betäubende Schmerzmittel Lidocain vermutlich nicht die Antwort auf alle Fragen in der akuten Migränebehandlung in der Notaufnahme ist. Im klinischen Vergleich wirkte ein Scheinmedikament vergleichbar gut zum Lidocain. Eventuell könnte der Zeitpunkt der Behandlung kritisch sein für die Wirkung. Die Anwendung in der Nase hat demnach noch Forschungs- und Entwicklungsbedarf.

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Insgesamt zeigte sich die Anwendung von Prochlorperazin im Mundraum als wirksame, nicht invasive Behandlung für akute Migräne in der Notaufnahme im Vergleich zur intravenösen Behandlung. In dieser Untersuchung konnten keine wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Anwendungen festgestellt werden. Entsprechend könnte die nicht-invasive Methode eine weitere Behandlungsoption bei akuter Migräne sein.

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Zusammenfassend deuten die Studien der letzten Jahrzehnte auf gute Wirksamkeit des Antiepileptikums Levetiracetam zur Behandlung von Migräne. Die Wirksamkeit konnte bisher vor allem bei episodischer Migräne, nicht aber bei der Behandlung chronischer Migräne überzeugen. Allgemein scheint das Medikament gut verträglich zu sein und stellt damit eine weitere Option zur Prophylaxebehandlung bei häufigen Migräneanfällen dar. Weitere klinische Studien sollten nun auch zur Behandlung von chronischer Migräne durchgeführt werden.

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Wie gut helfen die Mittel tatsächlich Patienten, die ja mit einer Migräne unter weit mehr als nur Kopfschmerzen leiden – bessern sie deren Leben und erhöhen die Lebensqualität? Dies wurde anhand von Patientenbefragungen analysiert und in der Leitlinie der Europäischen Union zum Einsatz der Migräneantikörper in der Migräneprävention berichtet.

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Die gesammelten Studien der letzten Jahre zur Behandlung episodischer Migräne zeigen gemeinsam ein kohärentes Bild. Demnach wirkt die Prophylaxebehandlung mit 10 mg Flunarizin pro Tag und wird gut vertragen. Viele der Studien sind allerdings bereits älter – neuere Vergleiche von Flunarizin mit aktuellen Therapieoptionen und moderneren Maßen für die Schwere der Migräneerkrankung wären also wünschenswert.

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US-amerikanische Migräneexperten ermittelten und berichteten detailliert, welche Patienten unter einer vestibulären Migräne leiden und welche Symptome häufig sind. Demnach kann die Schwindelmigräne eine Entwicklungsform der bereits bestehenden, ‚normalen‘ Migräne bei Frauen in den Vierzigern darstellen. Veränderungen in der Migräne wie Schwindelanfälle sollte man allerdings trotzdem abklären lassen, um mögliche andere Erkrankungen auszuschließen.

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Ist die Sprache während einer Migräneattacke anders als sonst? Forscher bestätigten diese Einschätzung Betroffener: Sprachveränderungen waren bei etwa der Hälfte der untersuchten Migränepatienten im Vergleich zu Kontrollpersonen, aber auch in der akuten Migräne im Vergleich zur Phase zwischen den Attacken, nachweisbar. Damit könnten Sprachänderungen eine messbare Eigenschaft von Migräneattacken sein.

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