Das GesundheitsPortal für innovative Arzneimittel, neue Therapien und neue Heilungschancen

Multiple Sklerose

  • Rückblick auf letzte Woche

  • vom 03. Dezember 18 bis 09. Dezember 18

Neue medizinische Forschungsergebnisse:

Für Anfang 2018 wird ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Multipler Sklerose erwartet: Der Antikörper Ocrelizumab ist ein Biologikum der neuesten Generation. Nicht nur Patienten mit einer schubförmigen MS können davon profitieren, sondern auch Patienten mit einer primär progredienten MS. Bei ihnen schreitet der Krankheitsprozess ständig voran, ohne Schübe. Mit Ocrelizumab wird nun erstmals ein Wirkstoff für diese Verlaufsform offiziell zugelassen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Mangel an Vitamin D ist bekannt als Ursache für erhöhte Infektanfälligkeit, Neigung zu Müdigkeit oder Depressionen, aber auch für schlechte Wundheilung. Ob ein Mangel an Vitamin D bei Patienten der Multiplen Sklerose mit dem Schweregrad der Behinderung zusammenhängen könnte, untersuchten daher nun Forscher von der staatlichen Universität von Londrina in Brasilien um Dr. Oliveira.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Was wenigen von uns bisher klar gewesen sein dürfte – Knoblauch schützt auch Nervenzellen. Speziell die Substanz S-Allyl Cystein (SAC), eine der am stärksten vertretenen Schwefelverbindungen im Knoblauch, gilt als neuroprotektiv. Ein Forscherteam um den Ernährungswissenschaftler und Mediziner Dr. Escribano und den Neurologen Dr. Tunez aus Cordoba in Spanien untersuchten nun, wie effektiv SAC bei Nervenentzündung helfen kann und ob diese Wirkung sich verstärkt, wenn mehr SAC gegeben wird, d.h., ob die Wirkung dosisabhängig ist

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Cladribin gehört zu den Vorstufenmedikamenten, den sogenannten Prodrugs, die erst nach dem Transport in die Zellen dor zu einem aktiven Medikament umgewandelt werden. Dabei wird Cladribin vor allem von den weißen Blutkörperchen unseres Abwehrsystems, den Lymphozyten, aufgenommen. Diese bauen Cladribin in den eigentlichen Wirkstoff um, der anschließend die Reparatur- und Baumechanismen der Abwehrzellen selbst stört. Auf diese Weise reduziert Cladribin die Anzahl der Abwehrzellen und wirkt so modulierend auf das Abwehrsystem ein. Bei der Multiplen Sklerose mit einer überaktiven Abwehr, die die eigenen Nervenzellen angreift, ist ein solches Medikament von großem Interesse. Es wurde daher in einer 2-jährigen klinischen Studie (CLARITY) an Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose untersucht.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neben den typischen Symptomen wie Schmerzen und Erschöpfung reicht bei Multipler Sklerose häufig die Muskelkontrolle und -kraft für klassische Sportarten nicht aus. Wissenschaftler um den Neurologen Dr. Hillier von der Bournemouth Universität in Großbritannien entwickelten dazu ein Computerspiel auf dem Nintendo Wii-System. Sie testeten, ob der Einsatz von Mii-vitaliSe zuhause, unterstützt vom Physiotherapeuten, wirksam und kostengünstig die Bewegung von Multiple Sklerose-Patienten fördern kann.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Der Wirkstoff Daclizumab ist ein Antikörper, der an bestimmte Zellen des Immunsystems, den T-Zellen, bindet und so deren Zerstörung einleitet. Durch diese Wirkungsweise ist der Wirkstoff jedoch auch immunsuppressiv, d. h. er schwächt das Immunsystem der damit behandelten Patienten. Zuletzt gab es Berichte über Leberschäden verursacht durch Daclizumab. Daher haben Forscher und die Europäische Arzneimittelbehörde sich Daclizumab nochmals genauer angesehen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die genaue Ursache für MS ist noch nicht geklärt, es wird aber vermutet, dass es eine Kombination aus verschiedenen Faktoren ist. Als einer dieser Faktoren gilt Stress, den Zellen haben, wenn unter bestimmten Bedingungen mehr ungünstige Stoffwechselprodukte gebildet werden, als die Abwehr- und Reparaturmechanismen unseres Körpers bewältigen können. Diesen Stress wollen Forscher messen – und zur Diagnose nutzen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Herstellung von Blutzellen schreitet voran / MHH-Forscher legen Grundstein für neue Therapie zur Bekämpfung von Infektionen / Veröffentlichung in Nature Communications Blut ist ein ganz besonderer Saft: Es erfüllt unterschiedliche Aufgaben, zum Beispiel transportieren rote Blutkörperchen Sauerstoff und weiße Blutkörperchen wehren Krankheitserreger ab. Bisher kann man Blut nicht künstlich in großem Maßstab herstellen, sondern nur durch Spenden generieren. Ein interdisziplinäres Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat nun eine neuartige Technik entwickelt: In Bioreaktoren können kontinuierlich unterschiedliche, reife Blutzellen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Wissenschaftlerteam aus Dresden und Essen haben bei Brustkrebspatientinnen RANKL und OPG als Prädiktoren für den Krankheitsverlauf identifiziert Knochen- und Krebsspezialisten aus Essen und Dresden haben im Rahmen einer Studie zwei Biomarker des Knochenstoffwechsels identifiziert, mit denen sich der Verlauf einer Brustkrebserkrankung über einen Zehnjahreszeitraum besser vorhersagen lässt. Das aus Medizinern des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und des Universitätsklinikums Essen bestehende Team erhofft sich davon eine präzisere Risikoeinschätzung, aus der sich jeweils personalisierte Therapien mit dem Ziel ableiten lassen, das […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Notfallmediziner warnen: An Weihnachten, Neujahr oder Wochenende bei Herzinfarkt-Verdacht sofort Notruf 112 / Ratgeber zu Herzinfarktschmerzorten (Frankfurt a. M., 14. Dezember 2018) Notfallmediziner nehmen das Problem des Zögerns vor dem Notruf 112 an Festtagen wie Weihnachten und Neujahr sowie an den Wochenenden sehr ernst: Bei neu auftretenden unangenehmen Brustschmerzen, die länger als fünf Minuten andauern, denken Betroffene und ihre Angehörige oft nicht an einen Herzinfarkt (www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html) und trauen sich wegen der Feiertage nicht, mit der Notrufnummer 112 den Rettungsdienst zu […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bonn, 14. Dezember 2018 – Kann Alzheimer von Mensch zu Mensch gelangen? Gemäß britischer Forscher könnte bei medizinischen Eingriffen, welche die Übertragung von Hirnmaterial beinhalten, potentiell ein Risiko bestehen. Diese Studie deutet jedoch nicht darauf hin, dass Alzheimer im alltäglichen Kontakt mit erkrankten Personen ansteckend sein könnte. „Es gibt keinerlei Belege dafür, dass Alzheimer eine Infektionskrankheit also ansteckend sein könnte. Auch die nun veröffentlichten Ergebnisse ändern nichts an dieser Einschätzung. Der Umgang mit Alzheimerpatienten und deren Pflege stellen kein Risiko […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Paul-Ehrlich-Institut plant weitere Medienbrüche abzubauen und über die Online-Anwendung PEI-C Rebuild zukünftig auch die Chargenfreigabebescheide sowie ggfs. beantragte Zertifikate zur Verfügung zu stellen. Die Bescheide können über das Portal direkt ausgedruckt werden, um so Zeitverzögerungen durch die Postzustellung zu vermeiden. Die hierfür erforderlichen Anpassungen werden im Rahmen eines Pilotprojektes ab dem 17.12.2018 schrittweise eingeführt und für drei Produktgruppen erprobt: Mono- und polyklonale Antikörper Test- und Therapieallergene Gerinnungsfaktoren, Albumine und Plasmainhibitoren In Schritt 1 werden die im Rahmen der Chargenfreigabe […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Gesundheitssystem wird sich auch in Baden-Württemberg in den kommenden Jahren verändern. Es bedarf einer stärkeren Vernetzung der Versorgungssysteme und einer Überwindung der starren Sektorengrenzen – ambulante und stationäre Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention, Rehabilitation, Pflege und palliative Medizin sowie ehrenamtliche Strukturen müssen enger verzahnt und zusammen gedacht werden. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Soziales und Integration einen Förderaufruf für Land- und Stadtkreise zur Umsetzung der sektorenübergreifenden Versorgung gestartet. „Aus den eingereichten Anträgen haben wir sechs zukunftsweisende, spannende Projekte […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Darmstadt, 14. Dezember 2018. An der Schnittstelle zwischen Biologie und Algorithmen: An der TU Darmstadt entwickeln Professor Heinz Koeppl und seine Mitarbeiter Computermodelle für die personalisierte Medizin. Krebs ist nicht gleich Krebs. Jede Leukämie hat ihre Besonderheiten, jeder Tumorpatient eine einzigartige Erkrankung. Der Grund: Krebszellen sind entartete Körperzellen, deren Wachstum durch diverse Genveränderungen außer Kontrolle geraten ist. Diese Mutationen variieren selbst unter Patienten, die an der gleichen Krebsart leiden. Sogar Zellen innerhalb eines Tumors können sich genetisch unterscheiden. Die Genveränderungen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Fettsäure Propionsäure schützt vor den Folgen von Bluthochdruck wie Atherosklerose oder Gewebeumbau des Herzens, zeigt eine Studie an Mäusen. Darmbakterien stellen die Substanz aus natürlichen Ballaststoffen her. Sie beruhigt jene Immunzellen, die den Blutdruck in die Höhe treiben. „Der Mensch ist, was er isst“, weiß der Volksmund. Doch unser Wohlbefinden hängt auch stark davon ab, was die bakteriellen Gäste unseres Verdauungstrakts zu sich nehmen. Denn die Darmflora hilft, Nahrung zu verwerten und stellt essentielle Mikronährstoffe her, darunter Vitamine. Aus […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Hoher Blutdruck kann zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Um ihn gezielt behandeln zu können, haben Wissenschaftler der La Trobe University in Melbourne nach den Ursachen der Krankheit gesucht und sind bei chronischen Entzündungen fündig geworden. Die La Trobe University und das Baker Heart and Diabetes Institute in Australien haben in einer neuen Studie eine mögliche Verbindung von Bluthochdruck und chronischen Entzündungen gefunden. Die Ergebnisse könnten den Weg für ganz neue Behandlungsmethoden ebnen. Hierfür sollen entzündungshemmende Medikamente, die Patienten mit Autoimmunerkrankungen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Der Versorgungsatlas legt aktuell eine Studie zu Asthma vor. Erstmals für Deutschland wurden über den langen Zeitraum die Entwicklung der Behandlungsfälle in der vertragsärztlichen Versorgung kleinräumig untersucht. Bei Erwachsenen wurde zwischen 2009 und 2016 ein Anstieg der Häufigkeit von Asthmaerkrankungen von etwa 35 Prozent gefunden. In Großstädten lag der Anteil der wegen Asthma behandelten Versicherten um rund 25 Prozent höher als auf dem Land. Auf Kreisebene fanden sich mit einer Spanne von 3 bis 9 % signifikante Unterschiede der Diagnoseraten. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →