Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Ein gesunder Mensch produziert rund 100 Milliarden Blutplättchen pro Tag, mehr als eine Million Blutplättchen pro Sekunde. Wie der Organismus diese enorme Leistung bewältigt, haben jetzt Physiker der Universität Bayreuth mit Hilfe von Computersimulationen herausgefunden. Ein bisher unentdeckter Mechanismus gewährleistet die Entstehung einer konstant hohen Zahl von Blutplättchen. In der Zeitschrift „PNAS“ stellen die Wissenschaftler {…}

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Hi-C-Verfahren verbessert Detektion von Brüchen und Umlagerungen im Genom Brüche und Umlagerungen im Erbgut können zu schweren Erkrankungen führen, selbst wenn die Gene dabei intakt bleiben. Eine zuverlässige und genaue Diagnose solcher Defekte verspricht Hi-C, eine Methode zur Analyse der dreidimensionalen Struktur von Chromosomen, die derzeit in der Klinik noch nicht genutzt wird. Ein Forschungsteam {…}

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Wird ein Protein durch eine Genveränderung zu lang, kann das die Entstehung von Krebs begünstigen, wie Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erstmals zeigen Erbgutveränderungen können in bestimmten Fällen dazu führen, dass Proteine länger werden als vorgesehen. Das kann gravierende Folgen haben, wie Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) {…}

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Ein internationales Team mit Beteiligung des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) der Universität Bern und des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV konnte zeigen, dass ein körpereigenes Protein unseres Immunsystems das neue Coronavirus an der Fusion mit Wirtszellen hindert. Das weckt Hoffnungen auf neue Therapieansätze. Ein Protein, das vom menschlichen Immunsystem produziert wird, kann {…}

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Jedes Jahr werden in Deutschland weit über tausend Babys mit einer Hepatitis B geboren. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte e.V. anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28.07.2020 hin. Das Virus, das diese Krankheit auslöst, gelangt in den meisten Fällen nicht während der Schwangerschaft, sondern erst durch den direkten Blutkontakt während der Geburt von der Mutter zum Baby: {…}

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Eine der weltweit größten, randomisierten Studien zur Schlaganfall-Nachsorge Behandlungskonzept „Stroke-Card“: Effizient & verhältnismäßig einfach Besserer Outcome: Reduziertes Risiko für weitere Gefäßerkrankungen Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches, einheitliches Konzept. Zukünftig könnte hier das österreichische „Stroke-Card“-Konzept Anwendung finden. Die wissenschaftliche Evidenz liefert {…}

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Aktuell zeigten gleich mehrere Studien zum lokal fortgeschrittenen Enddarmkrebs, dass eine intensivierte, der Operation vorgeschaltete Therapie zu einer deutlichen Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens und zu einem geringeren Metastasierungsrisiko führte. Dabei wird die Standardtherapie (Strahlen(chemo)therapie gefolgt von der Operation) um eine zusätzliche Chemotherapie ergänzt. Der Anteil der Patienten, bei denen nach OP durch den Pathologen keine {…}

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Schreibtherapie kann bei posttraumatischen Belastungsstörungen helfen Ärztinnen und Ärzte leiden etwa vier Mal häufiger an Belastungsstörungen als die Allgemeinbevölkerung. Ein Trauma kann seelische Wunden hinterlassen, die nicht immer ohne Unterstützung heilen. Psychologen der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig haben in einer Forschungsstudie eine internetbasierte Schreibtherapie für Ärzte entwickelt, die nach einem traumatischen Ereignis im Beruf {…}

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Eine Forschergruppe von Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt konnte zeigen, dass ein Hemmstoff gegen microRNA-92a bei Menschen wirksam ist. Die klinische Studie wurde vom Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) unterstützt. Die microRNA-Therapie mit der anti-miR-92a (MRG-110) zeigte einen therapeutischen Effekt in verschiedenen experimentellen vorklinischen Modellen. Eine aktuelle klinische Studie weist nun nach, dass der auch bei {…}

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Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie sich mit Hilfe neuartiger Substanzen verschiedene Arten von fortgeschrittenem Brustkrebs behandeln lassen. Geleitet wird es von der Universität Greifswald, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universitätsmedizin Rostock. Gemeinsam wollen die Teams neue Wirkstoffkandidaten entwickeln, die ein spezielles Enzym in den Tumorzellen attackieren, das für das Wachstum und die Ausbreitung der {…}

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Bei der Regeneration der Lunge nach Erkrankungen oder umweltbedingten Belastungen läuft eine Reihe von Zelldifferenzierungsprozessen ab, die in ihren molekularen Details noch nicht gut verstanden sind. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben in Zusammenarbeit mit Ärzten der Medizinischen Klinik V und der Abteilung für Thoraxchirurgie am LMU Klinikum München sowie dem CPC-M bioArchive einen neuen {…}

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Gibt es durch die Corona-Pandemie bald eine weitere Welle an psychischen Erkrankungen? Welche anderen gesundheitlichen Auswirkungen hat die Pandemie? Das wollen Forscherinnen und Forscher der Uni Würzburg mit der CORONA HEALTH-App herausfinden – und brauchen dafür die Unterstützung der Bevölkerung. Was lernen wir aus der Corona-Pandemie? Das wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg {…}

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Register erfasst virusbedingte Atemwegsinfekte Jena (Deutsche Krebshilfe) – Banale Erkältungen, die klassische Grippe oder viral bedingte Lungenentzündungen, zu denen auch die neuartige Erkrankung COVID-19 zählt: Bestimmte respiratorische Viren (CARV) verursachen Atemwegsinfekte, die für Krebspatienten besonders bedrohlich werden können. Wissenschaftler aus Jena, Heidelberg und Mainz haben nun das Register OncoReVir gestartet, um Risikofaktoren und Krankheitsverläufe besser {…}

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