Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Berlin – Urlaub bedeutet Entspannung, neue Eindrücke und oft ungewohnte Tagesabläufe. Für insulinbehandelte Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 kann dies eine besondere Herausforderung sein. Treten plötzlich Übelkeit, Schwindel oder allgemeines Unwohlsein auf, ist es wichtig zu erkennen, ob es sich um Reiseübelkeit, einen Magen-Darm-Infekt, um eine Unter- oder auch Überzuckerung handelt. {…}

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Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Medizin auf unterschiedlichen Ebenen immer mehr eingesetzt. In der Dermatologie hat die Nutzung von KI insbesondere in die wissenschaftlichen Forschung Einzug erhalten, wird jedoch teilweise auch bereits in der Praxis regelhaft genutzt. Durch die Analyse großer Datensätze sind KI-Algorithmen heute mitunter in der Lage, klinische oder dermatoskopische Bilder mit {…}

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Leipzig/ Frankfurt am Main. In jüngster Zeit wurde in verschiedenen Medien auf zwei Publikationen verwiesen, die den Eindruck erwecken, Depressionen könnten im sozialen Umfeld wie eine „ansteckende“ Erkrankung übertragen werden. Hintergrund sind zwei Studien aus Finnland und Dänemark: Die finnischen Forscher kamen zu dem Schluss, dass Schüler ein höheres Risiko für Depression hätten, wenn es {…}

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Forschende des Robert Koch-Instituts und des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der University of Washington haben neue Schätzungen zu Todes­fällen durch antibiotika­resistente Erreger in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2019 sind demnach geschätzt 45.700 (95%-Un­sicher­heits­intervall [UI]: 31.300–64.600) Menschen im Zusammen­hang („assoziiert“) mit einer antibiotika­resistenten Infektion gestorben. „Assoziiert“ bedeutet, dass eine Infektion mit einem antibiotika­resistenten Erreger zwar Todes­ursache {…}

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Der Abbau der Nervenfunktion ist bei Menschen mit Diabetes vergleichbar zum normalen, altersbedingten Nervenabbau – sofern der Blutglukosespiegel gut eingestellt ist. Das konnten Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in einer Langzeitbeobachtung zeigen. Entscheidend für das Auftreten von Nervenschäden (Neuropathien) ist offenbar nicht der (sehr gut eingestellte) Blutglukosespiegel nach {…}

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Die Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) hat in den vergangenen Jahren durch den Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) große Fortschritte gemacht. Dennoch sprechen viele Patientinnen und Patienten entweder gar nicht auf diese Therapie an oder entwickeln im Verlauf eine Resistenz. Ursachen dafür sind ein komplexes Zusammenspiel aus biologischen Eigenschaften des Tumors, Veränderungen in seiner Mikroumgebung sowie {…}

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Moderne Medikamente wie Semaglutide (Ozempic/Wegovy) und Tirzepatide (Mounjaro/Zepbound) sind bekannte Mittel, die erfolgreich bei Diabetes und starkem Übergewicht eingesetzt werden. Ihre Wirkweise basiert im Fall von Tirzepatid als dualer Agonist darauf, dass sie an gleich zwei Rezeptoren im Körper wirken: dem GLP-1-Rezeptor (Glucagon-Like Petptide-1-Rezeptor) und dem GIPR-Rezeptor (Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide-Rezeptor). Einem internationalen Forscherteam um Nachwuchsgruppenleiter {…}

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Das mit einem renommierten ERC Advanced Grant für Professor Marco Durante, dem Leiter der Abteilung Biophysik am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, geförderte Forschungsprojekt „BARB – Biomedical Applications of Radioactive ion Beams“ hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die erste Behandlung eines Tumors bei einem Tier mit radioaktiven Ionenstrahlen wurde demonstriert und in „Nature Physics“ veröffentlicht. Die {…}

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Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)  Das menschliche Gehirn altert weniger als gedacht und schichtweise – jedenfalls in dem für den Tastsinn zuständigen Bereich der Hirnrinde. Zu diesem Schluss kommen Forschende des DZNE, der Universität Magdeburg und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) an der Universität Tübingen anhand von Hirnscans von {…}

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Das Max Rubner-Institut (MRI) hat die Ergebnisse des ersten Moduls des Nationalen Ernährungsmonitorings (nemo) veröffentlicht. Mehr als 3.000 Personen im Alter von 18 bis 80 Jahren wurden zwischen September und November 2024 online zu ihren Ernährungs- und Verzehrsgewohnheiten befragt. Die Stichprobe wurde bevölkerungsrepräsentativ für Deutschland hinsichtlich der Kriterien Alter, Geschlecht, Schulbildung und Bundesland gezogen. Etwa {…}

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Auch kleinste Bewegungen der Augen verlangen dem Gehirn Abwägungen zwischen Nutzen und Aufwand ab Wir bewegen unsere Augen unzählige Male am Tag – um zu lesen, unsere Umgebung zu erfassen oder Gesichter zu erkennen. Diese schnellen Blicksprünge, sogenannte Sakkaden, gelten oft als „kostenlos“, weil sie kaum Energie verbrauchen. Doch die Psycholog*innen Prof. Dr. Alexander Schütz {…}

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MHH-Kooperationsprojekt untersucht, wie die Muskelfunktion nach Nervenverletzungen wieder stimuliert werden kann. Motoradunfälle, schwere Stürze, Amputationen oder tiefe Schnittverletzungen können erhebliche Verletzungen des Nervengewebes in Armen und Beinen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall ist das Rückenmark betroffen. Aber auch Verletzungen des peripheren Nervensystems nach Verletzungen der Nervengeflechte in den oberen und unteren Extremitäten können für {…}

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Dass Behandlungserwartungen von Patient:innen den Erfolg einer Therapie beeinflussen, wurde in vielen Studien, vor allem für Schmerzen gezeigt. Eine Arbeitsgruppe um den Psychologen Prof. Sven Benson, Leiter des Instituts für Didaktik in der Medizin an der Medizinischen Fakultät/Universitätsklinikum Essen und Projektleiter im Sonderforschungsbereich „Treatment Expectation“ (A11), zeigt dies nun auch für Symptome, die man typischerweise {…}

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