Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Forscher:innen der Universität zu Köln haben entdeckt, dass das Protein YME1L im erwachsenen Gehirn die Herstellung neuer Nervenzellen und den Erhalt der Nervenstammzellen regelt. Das birgt großes Potenzial für regenerative Behandlungen nach Hirnverletzungen und anderen Erkrankungen / Veröffentlichung in „Cell Reports“ Durch die Untersuchung von Veränderungen im Stoffwechselprofil neuronaler Stammzellen entdeckte ein Forschungsteam um Professor {…}
In Bakterien schlummert grosses Potential für medizinische Wirkstoffe. Mit computerbasierten Genomanalysen haben Forschende der ETH Zürich eine neue Klasse von Naturstoffen aufgespürt, die eines Tages als Antibiotika dienen könnten. Ob Tiere, Pflanzen, Pilze oder Bakterien: Jeder Organismus verfügt über ein Arsenal an chemischen Verbindungen, mit denen er mit der Umwelt kommuniziert, Partner anlockt oder Feinde {…}
Wer in Momenten sozialer Interaktion sein Smartphone nutzt und andere Personen ignoriert, betreibt «Phubbing». Das gefährdet Beziehungen und bedroht das psychische Wohlbefinden. Forschende der Universität Basel haben nun die Faktoren untersucht, die dieses Verhalten begünstigen. Phubbing bezeichnet das Phänomen, eine Person zu ignorieren, um stattdessen das Smartphone zu benutzen – täglich ist dies in Cafés, {…}
Blutzuckermessen am Steuer ist verkehrswidrig! Es geschieht vermutlich täglich: an einer roten Ampel und bei laufendem Motor „mal eben“ per kontinuierlichem Glukosemessgerät (rt-CGM) oder flash-glucose-monitoring-(isc-CGM) die aktuelle Glukosestoffwechsellage prüfen. Was viele Menschen mit Diabetes nicht wissen: Wie die Nutzung des Handys am Steuer gilt auch dies als Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) – und wird {…}
Universitätsklinikum Bonn sucht Betroffene zur Klärung der medizinischen und psychologischen Bedürfnisse per Umfrage Langfristige körperliche Probleme nach einer Sars-CoV-2-Infektion werden immer deutlicher. Daher zielt die CLUE-Studie am Universitätsklinikum Bonn darauf ab, die spezifischen verbleibenden psychologischen, physischen, lungen- und herzmedizinischen Probleme und Bedürfnisse von Post Covid-Patienten zu erfassen, die derzeit vom deutschen Gesundheitssystem nicht erfüllt werden. {…}
Forschende des LWL-Universitätsklinikums Bochum untersuchen das Körperschema von gesunden Frauen. Ergebnisse wurden im renommierten Scientific Reports veröffentlicht. Ob bei der Betrachtung des eigenen Körpers im Spiegel oder bei der Einordnung des Körpergefühls beim Durchschreiten einer Tür – bei Menschen mit einer Essstörung sind nachweislich das Körperbild und das Körperschema gestört. Für seine letzte Studie ließ {…}
Beim Rechnen sind manche Nervenzellen beim Addieren, andere beim Subtrahieren aktiv Im Gehirn gibt es Nervenzellen, die spezifisch bei bestimmten mathematischen Operationen feuern. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Tübingen und Bonn. Demnach sind manche der gefundenen Neurone ausschließlich bei Additionen aktiv, andere dagegen bei Subtraktionen. Sie kümmern sich dabei nicht darum, ob die {…}
Patientinnen und Patienten, die bewegungseingeschränkt oder bettlägerig sind, haben ein erhöhtes Risiko, Druckgeschwüre (Dekubitus) zu entwickeln. Um Druckstellen frühzeitig zu erkennen, hat das Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik der TH Köln in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn und der Metallbau Hausmann GmbH im Forschungsprojekt SomaCare eine Anti-Dekubitus-Matte entwickelt. Diese ermittelt mit Hilfe von integrierter Sensorik {…}
Genomstudie unter Federführung der Marburger und Erlangener Hochschulmedizin identifiziert erbliche Ursachen für Fehlbildung Eine großangelegte Studie aus der Marburger Humangenetik hat die genetische Basis für eine Fehlbildung der Speiseröhre offengelegt. Wer an einem angeborenen Speiseröhrenverschluss leidet, weist mit erhöhter Wahrscheinlichkeit an drei Genorten Auffälligkeiten auf, die mit der Fehlbildung in Zusammenhang stehen. Zu der Studie {…}
Befunde von Forschenden aus München stützen die These, dass hyperaktive Immunzellen des Gehirns im Zuge neurodegenerativer Erkrankungen schützend wirken können. Ein Team aus Fachleuten des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des LMU Klinikum München berichtet darüber im Wissenschaftsmagazin „The EMBO Journal“. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen derzeit davon aus, dass eine {…}
Ein Bluttest reicht aus, um die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes bei Kindern früh zu erkennen und schwere Stoffwechselentgleisungen zu verhindern. Mit der Fr1da-Studie bietet das Forschungszentrum Helmholtz Munich das weltweit größte bevölkerungsweite Screening zur Typ-1-Diabetes-Früherkennung bei Kindern an. Nun haben die Wissenschaftler:innen eine detaillierte Analyse zu den Kosten der Teststrategie veröffentlicht. Eine Einführung des Screenings in die {…}
Forscher des Hector Instituts für Translationale Hirnforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim untersuchen, wie zelluläre Schicksalsentscheidungen bei der Teilung menschlicher neuraler Stammzellen reguliert werden. Stammzellen sind einer der wenigen Zelltypen im Körper, die die Fähigkeit haben, sich selbst zu erneuern und Zellen zu produzieren, die sich zu spezialisierteren Zelltypen entwickeln und schließlich {…}
Impfskepsis gab es schon vor der Coronapandemie. Ein Forschungsteam aus Konstanz und Berlin geht der Frage nach, wie sich Impfquoten und Impfskepsis in der Zeit vor der Pandemie entwickelt haben. Dem Thema „Impfskepsis“ wird in der Coronapandemie große Aufmerksamkeit zuteil. Aber wie haben sich die allgemeine Impfskepsis und das entsprechende Impfverhalten in den letzten Jahrzehnten {…}