Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Im August 2020 wurde die S1-Leitlinie zu „Neurologischen Manifestationen bei COVID-19“ unter Federführung von Prof. Dr. med. Peter Berlit, Generalsekretär der DGN, veröffentlicht. Nun folgte ein erstes Leitlinien-Update [1], denn es gab zwischenzeitlich relevante Erkenntnisse im Hinblick auf neurologische Manifestationen, ihre Therapien sowie die besondere Risikokonstellation von Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Eine wichtige {…}
Wie kann der menschliche Körper das COVID-19-Virus neutralisieren? Da keine beziehungsweise nur wenig wirksame Behandlungsmethoden für COVID-19 verfügbar sind, wurde in vielen Ländern die therapeutische Verwendung von Blutplasma genesener Patienten zugelassen, in denen Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen wurden. Aber nicht jede Art von Antikörper kann das Virus neutralisieren und es somit inaktivieren. „Was wir {…}
Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg haben ein Verfahren entwickelt, mit dem erstmals umfassend bewertet werden kann, wie präzise Genscheren sind / Überprüfung hat eine hohe Bedeutung für die Entwicklung und den Einsatz sicherer Gentherapien Gentherapien werden bereits für die Behandlung angeborener Erkrankungen und in der Krebstherapie eingesetzt. Eine weitaus größere Zahl ähnlicher Therapien ist derzeit in {…}
Während der Corona-Impfstoff deutschlandweit verabreicht wird, dürfen andere Schutzmaßnahmen nicht vernachlässigt werden: Vor allem Grippe, Pneumokokken, Keuchhusten und Gürtelrose können für Senioren gefährlich werden und auch eine mögliche Corona-Infektion verschlimmern. DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke, und Dr. Anja {…}
Menschen mit einem Diabetes mellitus wurden bereits früh im Verlauf der Coronapandemie als Risikopatienten erkannt, die bei einer COVID-19-Erkrankung besonders schwer betroffen sein können. In zahlreichen Studien hat sich dies zwar im Wesentlichen bestätigt – gleichwohl zeigt sich aber auch, dass das Vorliegen eines Diabetes nicht allein über den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung entscheidet. Welche Faktoren {…}
Neue Funktionen und zusätzliche Betreuungsangebote verbessern die Unterstützung der Gesundheitsämter bei der Einführung von SORMAS und bei der Bekämpfung der Pandemie Zeit ist für Gesundheitsämter dieser Tage die wertvollste Ressource. Um Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen, ist das Management der Kontaktpersonen ein essenzieller Baustein. Das digitale Tool SORMAS hilft Gesundheitsämtern, wertvolle Zeit zu sparen. SORMAS ist {…}
Die Februar-Unstatistik erläutert, wie unterschiedliche Zahlen zur Coronasterblichkeit zustande kommen. Sie zeigt zudem auf, dass ein sinnvoller Vergleich der Zahlen über Länder hinweg schon aufgrund der unterschiedlichen Bevölkerungsstruktur kaum möglich ist. Die Unstatistik Februar ist die Coronamortalität. Leider tragen die dazu publizierten Zahlen fast mehr zur Verwirrung als zur Aufklärung des Pandemiegeschehens bei. Das Internetportal {…}
Ein mobiles Rhythmuspflaster erkennt Vorhofflimmern bei Risikopatienten zehn Mal häufiger, als die herkömmliche Diagnostik. Das ist das Ergebnis einer neuen transatlantischen Studie, an der Forscher aus Kanada und Deutschland beteiligt waren. Das mobile Verfahren könnte sich damit zur Früherkennung von Vorhofflimmern eignen und so Schlaganfällen vorbeugen. Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, von der über 30 Millionen {…}
Mit zunehmendem Alter verlieren Hirnstammzellen die Fähigkeit, sich zu teilen und neue Nervenzellen zu bilden. Dadurch wird die Gedächtnisleistung beeinträchtigt. Forschende der Universität Zürich haben nun einen Mechanismus entdeckt, der für die Stammzellalterung mitverantwortlich ist. Und sie zeigen, dass die Nervenzellbildung wieder aktiviert werden kann. Stammzellen des Gehirns bilden lebenslang neue Nervenzellen, beispielsweise im Hippokampus. {…}
Die krankhafte Erweiterung des Herzmuskels könnte bei jungen Patientinnen und Patienten offensichtlich unterschiedliche Ausprägungen haben und sollte daher individuell behandelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung des Cardio-Pulmonary Institute der Universitäten Frankfurt und Gießen. Die Erkenntnisse könnten bei der Diagnostik berücksichtigt werden, um effizientere und personalisierte Therapiemöglichkeiten zu eröffnen. Die krankhafte Erweiterung {…}
Erlanger Forschende untersuchen Protein-Struktur und deren Einfluss auf die Krankheit Zwei Proteine sind maßgeblich an der Entstehung der Parkinson-Krankheit beteiligt. Welche Struktur sie haben, wie sie miteinander interagieren und welchen Einfluss sie auf die Krankheit haben, untersuchen Prof. Dr. Friederike Zunke aus der Molekular-Neurologischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Jürgen Winkler) des Universitätsklinikums Erlangen und PD {…}
Das Universitäre Herzzentrum Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, hat als erstes Zentrum in Deutschland ein neuartiges Filtersystem zur Verhinderung von Schlaganfällen bei Herzklappenimplantationen erfolgreich eingesetzt. Das Universitäre Herzzentrum ist eine fachübergreifende Einrichtung der Medizinischen Klinik II (Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin) unter der Direktion von Prof. Dr. Ingo Eitel und der Klinik für Herz- und {…}
Telemedizin-Projekt der Universitätsmedizin Mainz vernetzt Ärzte und Patienten Das Telemedizin-Projekt TIC-PEA der Universitätsmedizin Mainz soll dazu beitragen, die Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen zu verbessern. Das Projekt richtet sich an Kinder mit einer angeborenen Fehlbildung der Speiseröhre (Ösophagusatresie). Es bietet den behandelnden Ärzten die Möglichkeit, sich regelmäßig per Videokonferenz mit Experten unterschiedlicher Fachrichtungen auszutauschen. {…}