Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
COVID-19 ist keine reine Lungenkrankheit: Rund die Hälfte der Patientinnen und Patienten leiden unter Durchfall und Übelkeit. Solche Symptome sind sogar mit einem schweren Krankheitsverlauf assoziiert, weshalb künftige Behandlungsstrategien auch im Magen-Darmtrakt wirken sollten. Jetzt haben Ulmer Forschende aus Virologie und Gastroenterologie molekulare Vorgänge bei einer Coronavirus-Infektion im Darmmodell untersucht. Mithilfe von „Minidärmen“ aus Stammzellen {…}
Laut Schätzungen leiden weltweit 210 Millionen Menschen an COPD, allein in Deutschland sind mehr als acht Millionen Menschen davon betroffen. Zwar ist diese Lungenerkrankung irreversibel, dennoch gelingt es Medizinern und Therapeuten am Universitätsklinikum Regensburg (UKR), in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche die Beschwerden der Patienten zu lindern. Anlässlich des Welt-COPD-Tages am 18. November weist das {…}
Forscherinnen und Forscher haben eine neue Methode entwickelt, die die automatisierte Diagnose von Augenkrankheiten wie diabetischer Retinopathie effizienter macht. Da die Methode den Bedarf an teuren annotierten Daten für das Trainieren des Algorithmus reduziert, ist sie für Kliniken besonders attraktiv. Für den Anwendungsfall der diabetischen Retinopathie entwickelte die Forschungsgruppe einen Screening-Algorithmus. Künstliche Intelligenz und Deep {…}
Jenaer Kardiologen setzen neueste Herzschrittmacher-Generation ein Jena (UKJ/me). Die kleine Kapsel mit hakenförmigen Titanverbindungen misst gerade einmal zwei Zentimeter und kann das Herz doch wieder in den richtigen Takt versetzen: Erstmals in Thüringen implantierten Kardiologen der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Jena (UKJ) einen kabellosen Herzschrittmacher der neusten Generation bei einem 70-jährigen Patienten. {…}
DIGIT-HF Studie prüft Nutzen des Herzglykosids Digitoxin für besseres Leben von Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz. In Deutschland leiden bis zu vier Millionen Menschen an einer chronischen Herzinsuffizienz. Trotz beachtlicher Fortschritte in Prävention und Therapie ist die Herzschwäche immer noch einer der Hauptgründe für Krankenhausaufenthalte und eine der häufigsten Todesursachen. Ob Patienten mit Herzinsuffizienz, die zusätzlich {…}
Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Tübingen, des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Eine Alzheimer-Erkrankung schaukelt sich über Jahrzehnte hoch. Sie beginnt mit einer fatalen Kettenreaktion, bei der massenhaft falsch gefaltete Beta-Amyloid-Proteine entstehen, die das Gehirn am Ende regelrecht überschwemmen. Forschende um Mathias Jucker vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen und {…}
Nach der Vorveröffentlichung auf dem Preprint-Server medRxiv im Mai 2020 ist die Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn über das erste Coronavirus-Ausbruchsereignis in Deutschland in der Gemeinde Gangelt im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Communications erschienen. Die Studie wurde bereits im Mai 2020 vorab publiziert, um der Forderung wissenschaftlicher Journale zu entsprechen, Erkenntnisse über COVID-19 so früh {…}
Gemeinsame Pressemitteilung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berlin Institute of Health (BIH) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berlin Institute of Health (BIH) haben in einem internationalen Projekt alle Zellen der menschlichen Bauchspeicheldrüse genetisch untersucht, ihre genaue Lage innerhalb des Organs bestimmt und die Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen aufgeklärt. Dabei {…}
Die Effizienz der Präventivmaßnahmen Lüften, Anzahl der Kontakte und Kontaktzeiten können bewertet werden Mit SARS-CoV-2 beladene Aerosole tragen vermutlich einen wesentlichen Teil zur Verbreitung der Corona-Pandemie bei. Mit dem Zusatz L für Lüften zur bestehenden AHA-Regel (AHA+L) verdeutlicht das Bundesministerium für Gesundheit, dass Lüften eine effektive Präventivmaßnahme ist. Prof. Dr. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts {…}
Das Suizidrisiko in der Bevölkerung ist unterschiedlich verteilt: Männer suizidieren sich etwa dreimal häufiger als Frauen in westlichen Industriestaaten. Zugleich haben Deutsche im Vergleich zu hier lebenden Migranten ein deutlich höheres Risiko. Das fand eine aktuelle Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leipziger Universitätsmedizin heraus. Die Daten zeigen, dass das Suizidrisiko unter den größten Migrantengruppen {…}
Ein spannendes Forschungsprojekt mit aktuellem Bezug und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten läuft derzeit an der Hochschule Hof: Am Institut für Materialwissenschaften (ifm) beschäftigt man sich mit der Erforschung antibakterieller Oberflächenbeschichtungen. Diese Lackverbindungen sollen in der Zukunft insbesondere in Krankenhäusern, Arztpraxen oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln eingesetzt werden und die Verbreitung von Bakterien und Viren hemmen. Helfen soll {…}
Jeder achte Patient mit angeborenem Herzfehler ist auf Gerinnungshemmer angewiesen. Doch ihre Einnahme ist mit Risiken verbunden. Eine neue Studie am Kompetenznetz Angeborene Herzfehler rät zum vorsichtigeren Einsatz direkter oraler Antikoagulanzien. Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen und Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel: Laut einer aktuellen Langzeitstudie, die in Kooperation mit der Barmer Krankenversicherung von Forschern des Universitätsklinikums Münster am {…}
Genetischer Defekt führt zu verzögerter Sprachentwicklung und motorischen Beeinträchtigungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und weiteren beteiligten Einrichtungen haben ein neues neurologisches Syndrom bei Kindern identifiziert. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in dem Fachmagazin Nature Communication veröffentlicht. Dem Syndrom liegen Veränderungen in der sogenannten RNA-Interferenz zugrunde. „Dieser Mechanismus reguliert die Expression von {…}