Neben dem klassischen PSA-Test kann auch der Stockholm-3-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs eingesetzt werden. Prostatakrebs-Patienten mit erhöhten Stockholm-3-Werten hatten nach kurativer Therapie ein erhöhtes Rückfallrisiko, auch wenn sie vor der Behandlung keine erhöhten PSA-Werte aufwiesen. Andererseits kam es bei Patienten mit niedrigen Stockholm3-Werten nur selten zu einem biochemischen Rezidiv.

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Wissenschaftler identifizierten Faktoren, die die Prognose von Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs, die sich einer PSMA-Radioligandentherapie (PSMA-RLT) unterzogen, beeinflussten. Dazu zählten u. a. die Lokalisation der Metastasen, eine vorangegangene Chemotherapie, der SUV-Wert vor Therapiebeginn und der PSA-Abfall nach Behandlungsbeginn.

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Aktiv Überwachung oder doch besser gleich eine lokale Therapie? Vor dieser Entscheidung stehen viele Patienten mit Niedrig-Risiko-Prostatakrebs. Wissenschaftler untersuchten, ob sich die Entscheidung für das ein oder andere auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirkt. Sie konnten keine Unterschiede bezüglich der allgemeinen Lebensqualität und der mentalen Gesundheit feststellen.

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Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs, bei denen die Erkrankung trotz Therapie mit einem Androgenrezeptor-Inhibitor fortschreitet, können im Hinblick auf das progressionsfreie Überleben von einer Therapie mit Cabozantinib + Atezolizumab profitieren. Bezüglich des allgemeinen Überlebens hatte die Kombinationstherapie keinen Vorteil gegenüber einem ARPI-Wechsel. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer randomisierten Phase-3-Studie.

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Eine Metaanalyse über 6 Studien mit 6 593 Prostatakrebs-Patienten fand, dass akute Toxizität der Prostatakrebs-Radiotherapie statistisch signifikant mit späten Toxizitäten und reduzierter Lebensqualität der Patienten assoziiert ist. Die Daten unterstützen daher Maßnahmen zur Reduktion akuter Nebenwirkungen der Bestrahlung sowie Studien, die ermitteln, ob dies auch spätere Toxizitäten reduzieren kann.

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Prostatakrebs-Behandlungen mit Degarelix gingen nach einem systematischen Review mit Metaanalyse über 13 Studien mit einer geringeren Inzidenz großer adverser kardiovaskulärer Ereignisse im Vergleich zu GnRH-Agonisten einher. Die Autoren schließen, dass GnRH-Antagonisten wie Degarelix womöglich einen kardiovaskulären Sicherheitsvorteil in der Prostatakrebstherapie bieten könnten. Weitere Studien müssen dies jedoch gezielt überprüfen.

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