Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine sehr kalorienarme ketogene Ernährung (VLCKD) kann die Darmmikrobiota von Menschen mit Adipositas positiv verändern, indem sie die mikrobielle Vielfalt und nützliche Bakterien wie Akkermansia erhöht. Allerdings sinkt zugleich der Anteil von Bifidobakterien, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 14 Studien. Die Auswirkungen auf die Darmgesundheit sind demnach also möglicherweise nicht nur positiv, so das Fazit.
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Selbst ohne nachweisbare Organfunktionsstörung erhöhte Übergewicht das Krebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, nachdem sie die Daten von mehr als 450 000 Personen analysiert hatten.
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In einer Metaanalyse aus 50 randomisierten kontrollierten Studien wurde festgestellt, dass GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RA) das Gesamtrisiko für Krebserkrankungen nicht signifikant beeinflussen. Allerdings zeigte sich bei adipösen Menschen ein signifikant reduziertes Risiko für Gebärmutterkrebs. Gleichzeitig wurde ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsenkrebs und in kurzfristigen Studien auch für Darmkrebs festgestellt. Weitere Studien sind erforderlich, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.
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Eine Studie aus dem Iran konnte zeigen, dass Wassertraining in Kombination mit einer Vitamin-D3-Supplementierung bei postmenopausalen Frauen mit Übergewicht oder Adipositas eine Verbesserung der körperlichen Fitness und des Body-Mass-Index bewirken kann.
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DGP – Die SELECT-Studie untersuchte den Einsatz von Semaglutid bei Patienten mit Übergewicht/Adipositas und nachgewiesener Herz-Kreislauf-Erkrankung (KHK), aber ohne Diabetes. Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (MACE, major adverse cardiovascular events) konnten dabei um 20 % reduziert werden. Welchen Einfluss Ausgangswerte (Gewicht, Bauchumfang) und erzielter Gewichtsverlust hatten, wurde in einer aktuellen Auswertung der SELECT-Studiendaten ermittelt. Innerhalb der {…}
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die Gesundheit von Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel werden durch unsere inneren Uhr und unseren Tagesrhythmus beeinflusst. In einer wissenschaftlichen Stellungnahme stellt die amerikanische Herzgesellschaft wesentliche Faktoren vor, die auf unseren Rhythmus einwirken und ihn aus dem Takt bringen können. Dadurch können Übergewicht und Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigt werden.
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Eine Metaanalyse über 15 Studien zeigt, dass Granatapfelpräparate keinen generellen Nutzen für die Insulinresistenz oder Insulinsensitivität haben. Verbesserungen traten nur bei bestimmten Erkrankungen auf, insbesondere beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), Typ-2-Diabetes und der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
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Die Ergebnisse einer Metaanalyse zeigen, dass kurz wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten die motorischen Symptome bei Menschen mit Parkinson signifikant verbessern können, während lang wirksame GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Nutzen zeigten. Für nicht-motorische Symptome konnten keine statistisch signifikanten Effekte festgestellt werden.
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In einer 48-wöchigen Studie an gesunden älteren Menschen zeigte die wöchentliche Einnahme von niedrig dosiertem Rapamycin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Besonders bei Frauen verbesserten sich Muskelmasse, Schmerzempfinden und das Wohlbefinden signifikant.
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Bereits kleine Veränderungen im Sitzverhalten könnten die Herzgesundheit verbessern. Besonders das häufige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen senkte den Blutdruck bei übergewichtigen und adipösen postmenopausalen Frauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie über 3 Monate.
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Eine Gewichtsabnahme kann die Fruchtbarkeit von Frauen mit Adipositas verbessern. Lebensstiländerungen. Insbesondere bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) kann die Fruchbarkeit durch eine Gewichtsreduktion verbessert werden. Während der Eisprung häufiger auftritt und Schwangerschaften wahrscheinlicher werden, bleibt die Auswirkung auf Lebendgeburten begrenzt. Eine frühzeitige Gewichtsabnahme kann zudem das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie senken.
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Eine neue Studie aus Chile zeigte, dass chronische Adipositas bei jungen Erwachsenen im Alter von 28 – 31 Jahren mit molekularen Zeichen des Alterns einhergeht. Dazu zählen epigenetische Veränderungen, verkürzte Telomere und erhöhte Entzündungswerte. Bei manchen jungen Erwachsenen war das biologische Alter um bis zu 48 % höher als das chronologische.
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Aktuelle Studiendaten zeigen, dass ein höheres Maß an viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit einem signifikant erhöhten Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren verbunden sind. Besonders ein hoher Anteil an viszeralem Fett im Verhältnis zu subkutanem Fett (VAT/SAT-Ratio) weist laut der Autoren auf ein gesteigertes Risiko hin.
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