Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Wissenschaftler befragten 500 Patienten mit COPD zu ihrem Leben mit der Erkrankung. Dabei deckten sie Verbesserungsbedarf auf, was die Betreuung der Patienten anging. Die COPD wirkte sich nämlich auf alle Aspekte des Alltags aus und etwa jeder dritte Befragte hatte das Gefühl, dass die Behandlung die Erkrankung nicht ausreichend unter Kontrolle bringt. Außerdem überprüfte das medizinische Personal bei vielen Patienten nicht die Handhabung des Inhalators und überwies viele Patienten nicht zu einer Lungenrehabilitation.
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Fatigue – eine starke chronische Erschöpfung – belastete viele Patienten mit COPD. Dies stellten Wissenschaftler aus China in der vorliegenden Studie fest. Sie fanden außerdem einen Zusammenhang zwischen der Fatigue, der Lebensqualität der Patienten und dem Schweregrad der COPD.
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen COPD und chronischen Darmentzündungen? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in einer Übersichtsarbeit nach. Sie fassten die Ergebnisse von vier Studien zusammen und stellten fest, dass COPD-Patienten ein etwa doppelt so hohes Risiko für Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa aufwiesen.
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Multimorbidität erhöhte das allgemeine Sterberisiko von COPD-Patienten. Bezüglich der respiratorischen Mortalität waren die Ergebnisse weniger eindeutig.
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Bronchienerweiternde Wirkstoffe wie langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA) und langwirksame Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) könne allein oder in Kombination angewandt werden. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass COPD-Patienten mit geringem Risiko für Krankheitsschübe von einer Zweifachtherapie stärker profitierten.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
In Frankreich hat sich das Verschreibungsmuster bei COPD-Patienten im Laufe der letzten Jahre verändert. Dies stellten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie fest. Weniger schwer Betroffene erhielten heutzutage beispielsweise seltener eine Erhaltungstherapie und seltener inhalative Kortikosteroide.
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Dass es sich für COPD-Patienten in vielerlei Hinsicht lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören, zeigte die vorliegende Studie. Die Patienten, die bei der Rauchentwöhnung erfolgreich waren, zeigten unter anderem größere Verbesserungen bei der Lungenfunktion, der Leistungsfähigkeit und den Symptomen als Patienten, die weiterhin rauchten.
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Wissenschaftler stellten in der kleinen, vorliegenden Studie fest, dass Patienten mit COPD von regelmäßigen Yoga-Stunden profitieren konnten. Yoga verbesserte nämlich sowohl die Lungenfunktion als auch die Leistungsfähigkeit als auch die Lebensqualität der Patienten.
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Wissenschaftler schätzten in der vorliegenden Studie die Häufigkeit des Asthma-COPD-Overlap-Syndroms ein. Als Grundlage für die Einschätzung dienten 27 Studien. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass 2 % der Bevölkerung am Asthma-COPD-Overlap-Syndrom litten.
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Für die Behandlung des Asthma-COPD-Overlap-Syndroms werden unter anderem inhalative Kortikosteroide (ICS) und langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA) eingesetzt. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass LABA das Risiko für Herzinfarkt und die Kombination aus LABA und ICS das Risiko für Krankenhausaufenthalte und das Sterberisiko reduzierten.
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Hilft Yoga bei COPD? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in der vorliegenden Übersichtsarbeit nach, indem sie die Ergebnisse mehrerer Studien zu dieser Thematik zusammenfassten und bewerteten. Sie kamen zu dem Schluss, dass atemfokussierte Yoga-Übungen die Leistungsfähigkeit und die Lungenfunktion von COPD-Patienten verbessern können.
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Wenn eine Zweifachtherapie mit langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) nicht ausreicht, können zusätzliche inhalative Kortikosteroide (ICS) sinnvoll sein. Diese Dreifachtherapie (LABA/LAMA/ICS) war nämlich mit weniger mittelschweren bis schweren Krankheitsschüben verbunden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Ergebnisse von sechs bereits veröffentlichten Studien zusammenfassten.
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Mit der Teilnahme an einem Lungenrehabilitationsprogramm konnten COPD-Patienten ihre Belastbarkeit, Lebensqualität, Atemnot, Ängste und Depressionen verbessern – und zwar auch dann, wenn sie dieses allein zu Hause durchgeführten. Allerdings schienen die Patienten stärker von dem Rehabilitationsprogramm zu profitieren, wenn sie dabei betreut wurden.
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