Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Bestimmte Nerven dauerhaft stillzulegen, ist das Prinzip hinter der gezielten Lungendenervierung. Die Sicherheit und Wirksamkeit dieses Verfahren muss jedoch noch intensiv untersucht werden. In der vorliegenden Studie unterzogen sich Patienten mit symptomatischer COPD entweder einer gezielten Lungendenervierung oder einer Scheinbehandlung. Der Vergleich zeigte, dass die gezielte Lungendenervierung das Risiko senkte, aufgrund einer Exazerbation ins Krankenhaus zu müssen.
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Manche Muskeln werden von Nervenbahnen gesteuert, über die man keine Kontrolle hat, z. B. in den Atemwegen. Eine Unterbrechung bestimmter Nervenbahnen kann bei dauerhaft verkrampften Atemwegen helfen, diese wieder zu weiten.
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Helfen Antibiotika bei COPD? Neuere Studien deuten darauf hin, doch es gibt auch Nachteile, weswegen es bisher keine generelle Empfehlung gibt. Belgische Forscher haben nun den Nutzen von Azithromycin bei einem Krankenhausaufenthalt näher untersucht.
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Sollten Patienten, die wegen eines schweren Krankheitsschubes im Krankenhaus liegen, schon sehr früh (innerhalb von zwei Wochen nach der Entlassung) mit der Lungenrehabilitation beginnen? Oder reicht es aus, wenn die Betroffenen diese erst nach zwei Monaten starten? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass der Zeitpunkt der Lungenreha kaum einen Unterschied machte.
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Wissenschaftler kamen in einer Meta-Analyse mit 32 Studien zu dem Ergebnis, dass COPD-Patienten von Statinen profitieren konnten. Statine schienen sich demnach unter anderem positiv auf die Lungenfunktion, die COPD-Symptome und bestimmte Blutwerte auszuwirken.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Patienten mit COPD hatten ein höheres Risiko, an den chronischen Darmentzündungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu erkranken, als Personen ohne COPD. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Daten von mehreren Millionen Südkoreanern auswerteten. Besonders deutlich war das erhöhte Risiko bei einer schweren COPD.
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Patienten mit einer schweren COPD, bei denen sowohl die Lungenfunktion als auch die körperliche Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt sind, könnte ein Rollator helfen, in Bewegung zu bleiben. Laut der vorliegenden kleinen Studie legten die Patienten mehr Schritte zurück, wenn ihnen ein Rollator zur Verfügung stand.
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Manche COPD-Patienten konnten von der Einnahme von Statinen profitieren. Bei ihnen reduzierten die Cholesterinsenker das Risiko für weitere Exazerbationen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.
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Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Meta-Analyse fest, dass es den COPD-Patienten bezüglich ihrer Lungenfunktion keinen Vorteil brachte, wenn sie zusätzlich zu Tiotropium Olodaterol bekamen. Andererseits führte die Kombinationstherapie auch nicht zu mehr unerwünschten Ereignissen.
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In einem systematischen Review stellten Wissenschaftler fest, dass sich eine parodontale Behandlung bei COPD-Patienten mit Parodontitis positiv auf die Exazerbationsrate, die Lungenfunktion, Krankenhausaufenthalte und die Gesamtmortalität auswirkte. Die Qualität der Evidenz wurde allerdings insgesamt als sehr niedrig bis moderat eingestuft.
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Tiotropium, welches zur Behandlung von COPD eingesetzt wird, erhöhte nicht das Risiko für unerwünschte Herz-Kreislauf-Ereignisse. Zu diesem Ergebnis kamen chinesische Wissenschaftler in der vorliegenden Meta-Analyse, die die Daten von 20 randomisierten, kontrollierten Studien einschloss.
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Wie zufrieden sind COPD-Patienten mit ihrer Therapie? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler aus Italien und befragten rund 400 COPD-Patienten. Die allgemeine Zufriedenheit der Patienten mit ihrer Therapie war moderat.
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Patienten mit COPD können von der Bewegungskunst Tai Chi profitieren. Zu diesem Ergebnis kamen chinesische Wissenschaftler in ihrer Meta-Analyse. Dabei wirkte sich Tai Chi positiv auf verschiedene Bereiche wie die Lungenfunktion, die körperliche Leistungsfähigkeit, die Lebensqualität und Ängste und Depressionen aus.
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