Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine bevölkerungsbezogene Kohortenstudie aus Dänemark evaluierte das CED-Risiko bei Personen ab 10 Jahren. Besonders bei Menschen über 40 Jahren erhöht sich durch eine Antibiotikatherapie das Risiko, an einer chronisch entzündlichen Darmerkankung zu erkanken.
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Chronische Darmentzündungen erhöhen das Risiko für verschiedene Erkrankungen wie z. B. Darmkrebs. Die vorliegende Studie zeigte, dass dies vermutlich auch auf Prostatakrebs zutrifft. Männer mit einer chronischen Darmentzündung erkrankten nämlich häufiger an Prostatakrebs als Personen ohne diese Darmerkrankungen.
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Eine systematische Übersichtsarbeit aus Großbritannien hat sich mit dem Einfluss einer diagnostischen Verzögerung auf den klinischen Verlauf entzündlicher Darmerkrankungen (CED) beschäftigt. Eine verzögerte Diagnose ist demnach mit dem Risiko einer Krankheitsprogression bei Morbus Crohn und Darmoperationen bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa verbunden.
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Infliximab bietet eine weitere Behandlungsmöglichkeit, wenn die klassischen Therapien bei der Behandlung von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa gescheitert sind. Wissenschaftler stellten fest, dass Kinder, die sich in einer Ruhephase der Erkrankung befanden, höhere Infliximab-Konzentrationen im Blut aufwiesen als Kinder, die keine Ruhephase erreichten.
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Vedolizumab kommt bei der Behandlung von chronischen Darmentzündungen dann zum Einsatz, wenn andere Therapien bereits gescheitert sind. Bei Erwachsenen hat sich dieser Wirkstoff in verschiedenen Studien bereits bewährt. Doch wie sieht das bei Kindern aus? Wissenschaftler gewannen in der vorliegenden, kleinen Studie einen ersten Eindruck.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Neuere Forschungsdaten der Universität Kreta zeigen einen Zusammenhang zwischen Rauchen und den Nebenwirkungen einer Biologika-Therapie.
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Aktuelle Studiendaten konnten zeigen, dass Vedolizumab bei Kindern mit entzündlichen Darmerkrankungen sicher und wirksam ist.
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Vitamin D stand mit der Aktivität von Colitis ulcerosa in Zusammenhang und schien sich positiv auf die Entzündungswerte und die Krankheitsaktivität der Patienten auszuwirken, wenn es zusätzlich zu Mesalazin eingenommen wurde. Zu diesen Ergebnissen kam die vorliegende Studie.
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Die Verabreichung von Kurkuma-Extrakt zusätzlich zur Standardbehandlung konnte einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf bei Colitis ulcerosa bewirken.
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Viele Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden unter sexueller Dysfunktion. Laut einer Meta-Analyse von 18 Studien lag die Prävalenz bei 39 %. Risikofaktoren waren unter anderem Operationen, Depressionen und die Krankheitsaktivität.
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Eine chronische Darmentzündung kann sehr belastend sein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in der vorliegenden Studie etwa die Hälfte der jungen Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa unter Ängsten und Depressionen litten. Dies war vor allem bei Mädchen und Patienten mit einer aktiven Erkrankung der Fall.
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Infliximab kommt bei der Behandlung von Morbus Crohn in der Regel dann zum Einsatz, wenn die konventionellen Therapien gescheitert sind. Laut der vorliegenden Meta-Analyse verlor Infliximab jedoch bei mehr als jedem 3. Patienten seine Wirkung. Risikofaktoren für einen Wirkungsverlust waren perianale Läsionen, Beteiligung des Dickdarms und ein junges Alter zu Beginn der Erkrankung. Zusätzliche Immunsuppressiva hatten hingegen einen positiven Effekt.
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Anti-Tumor-Nekrose-Faktor-(TNF)-Wirkstoffe sind mit einem erhöhten Infektionsrisiko bei älteren CED-Patienten verbunden. Andere Biologika sind in dieser Patientengruppe noch wenig untersucht. Eine britische Studie hat nun die Sicherheit und Wirksamkeit von Ustekinumab bei älteren Patienten mit Morbus Crohn (MC) näher beleuchtet.
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