Chronische Darmentzündung

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Eine systematische Übersichtsarbeit aus Großbritannien hat sich mit dem Einfluss einer diagnostischen Verzögerung auf den klinischen Verlauf entzündlicher Darmerkrankungen (CED) beschäftigt. Eine verzögerte Diagnose ist demnach mit dem Risiko einer Krankheitsprogression bei Morbus Crohn und Darmoperationen bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa verbunden.

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Infliximab bietet eine weitere Behandlungsmöglichkeit, wenn die klassischen Therapien bei der Behandlung von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa gescheitert sind. Wissenschaftler stellten fest, dass Kinder, die sich in einer Ruhephase der Erkrankung befanden, höhere Infliximab-Konzentrationen im Blut aufwiesen als Kinder, die keine Ruhephase erreichten.

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Infliximab kommt bei der Behandlung von Morbus Crohn in der Regel dann zum Einsatz, wenn die konventionellen Therapien gescheitert sind. Laut der vorliegenden Meta-Analyse verlor Infliximab jedoch bei mehr als jedem 3. Patienten seine Wirkung. Risikofaktoren für einen Wirkungsverlust waren perianale Läsionen, Beteiligung des Dickdarms und ein junges Alter zu Beginn der Erkrankung. Zusätzliche Immunsuppressiva hatten hingegen einen positiven Effekt.

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