Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Gibt es einen Zusammenhang zwischen COPD und chronischen Darmentzündungen? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in einer Übersichtsarbeit nach. Sie fassten die Ergebnisse von vier Studien zusammen und stellten fest, dass COPD-Patienten ein etwa doppelt so hohes Risiko für Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa aufwiesen.
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Infliximab hat die Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Crohn revolutioniert. Da dessen Patentschutz mittlerweile abgelaufen ist, ist bereits das Nachahmerpräparat CT-P13 auf dem Markt. Wissenschaftler zeigten in der vorliegenden Studie, dass das Nachahmerpräparat dem Originalprodukt bei der Behandlung von Morbus Crohn nicht unterlegen war.
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Wissenschaftler erstellten eine systematische Übersichtsarbeit zum Thema „Wechsel von Infliximab zum Nachahmerpräparat CT-P13 bei chronischen Darmentzündungen“. Die Studien warfen keine Bedenken bezüglich des Wechsels auf. Die Wissenschaftler bemängelten jedoch die dünne Datenlage zu dieser Thematik.
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Bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen kann eine Pilzdysbiose vorliegen. Das Anti-Pilzmittel Fluconacol hatte in einer neueren Studie keinen signifikanten Einfluss auf die Krankheitsaktivität von Patienten mit Colitis Ulcerosa.
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Im Zusammenhang mit Migräne kann oft ein hoher Wert neurogener Entzündungen festgestellt werden. Diese Migräne-assoziierten Entzündungswerte könnten Ursache dafür sein, dass Migräne häufig gepaart mit anderen chronischen Krankheiten mit hohen Entzündungswerten auftritt, wie z. B. Multiple Sklerose, Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Jugendliche mit einer chronischen Darmentzündung wiesen nicht häufiger Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf als Jugendliche ohne solche Darmerkrankungen. Zumindest galt das für den Blutdruck und für Übergewicht. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie, in der Wissenschaftler die Daten von mehr als eine Million Jugendlichen aus Israel auswerteten.
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Zeit in der Sonne zu verbringen kann Kinder vor chronischen Darmentzündungen schützen. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Wissenschaftler aus Australien sahen einen Zusammenhang zwischen der Zeit, die die Kinder in der Sonne verbrachten und dem Risiko für chronische Darmentzündungen.
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Patienten mit Morbus Crohn hatten im Vergleich zu Patienten ohne chronische Darmentzündung ein größeres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken und an diesem zu sterben. Das Risiko zu kennen, ist wichtig, um Vorsorgemaßnahmen treffen und rechtzeitig geeignete Therapieschritte einleiten zu können.
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DGP – In dieser Studie wurden die Wirksamkeit und Sicherheit einer erweiterten Induktionstherapie (16 Wochen) mit Tofacitinib bei Colitis-Ulcerosa-Patienten untersucht, die auf die erste 8-wöchige Induktionstherapie nicht angesprochen haben. Tofacitinib ist ein oraler, niedermolekularer Januskinase(JAK)-Hemmer, indiziert zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis Ulcerosa (CU), die auf eine konventionelle Therapie oder {…}
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Eine aktuelle Metaanlyse konnte zeigen, dass Probiotika während der aktiven Phase einer Colitis Ulcerosa eine Remission induzieren können.
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Die meisten Patienten mit einer milden bis moderaten Colitis ulcerosa profitierten von Budesonid in einer speziellen Tablettenformulierung, die es ermöglicht, dass der Wirkstoff gezielt an den gesamten Dickdarm abgegeben wird. Bei etwa 60 % der Patienten erzielten diese speziellen Tabletten einen klinischen Nutzen.
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Bei Mäusen induzierte eine fett- und zuckerreiche Ernährung eine Vorstufe einer chronischen Darmentzündung.
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Bei leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn wird die Einnahme von Budesonid empfohlen. Doch auch Mesalazin kann unter Umständen eingesetzt werden. Wissenschaftler aus Japan verglichen nun die Wirksamkeit dieser beiden Wirkstoffe miteinander. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass beide Wirkstoffe ähnliche Erfolge erzielten.
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