Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Künstliche Intelligenz (KI) kann die Krebsdiagnostik verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Metaanalyse von 49 Studien. Die Detektionsrate war bei einigen Krebserkrankungen höher, wenn KI bei der Bildgebung eingesetzt wurde.
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Wissenschaftler ermittelten, welcher Anteil der Personen mit Lungenkrebsdiagnose die Screening-Kriterien der US-amerikanischen Präventions-Taskforce erfüllte und ob alternative Kriterien zur Früherkennung kosteneffektiv Todesfälle durch Lungenkrebs verhindern helfen könnten.
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Eine klinische, randomisiert-kontrollierte Studie der Phase 3 mit 532 Patienten fand, dass die Behandlung mit Ivonescimab plus Chemotherapie bei unbehandeltem Plattenepithelkarzinom der Lunge eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zu Tislelizumab plus Chemotherapie bewirken kann. Der Behandlungseffekt war unabhängig vom PD-L1-Status und mit akzeptablem Sicherheitsprofil.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse den Zusammenhang zwischen Lycopin, das in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt, und dem Krebsrisiko sowie dem krebsbedingten Sterberisiko. Sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch das Risiko, an Krebs zu sterben, waren bei höheren Lycopin-Werten im Blut und bei einer höheren Lycopin-Aufnahme über die Nahrung reduziert.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand, dass die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren anti-PD-L1 und anti-PD-1, beide kombiniert mit Chemotherapie, bei ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs vergleichbar wirksam ist. Allerdings sind anti-PD-L1-Inhibitoren demnach eine etwas sicherere Erstlinien-Behandlungsoption.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien fand, dass Mikrowellenablation der Radiofrequenzablation zur Behandlung von pulmonalen Metastasen bei vollständigen Ablationsraten und Wiederauftreten von Krebs überlegen scheint. Mit Blick auf Gesamtüberleben und Sicherheitsprofil waren die Ansätze jedoch vergleichbar.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 22 Studien fand klinische Vorteile einer neoadjuvanten Chemoimmuntherapie bei der Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in Stadium 3. Besonders vielversprechend zeigten sich die Wirkstoffe Nivolumab und Pembrolizumab.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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Ein systematischer Review mit qualitativer Analyse über 6 Studien fand, dass Cannabinoide vielversprechend für Appetitsteigerung und Gewicht bei älteren Personen mit Anorexie und Krebserkrankungen sind. Größere Studien müssen das tatsächliche Potential sowie Risiken speziell in Bezug zu möglichen Wechselwirkungen mit Krebstherapien evaluieren.
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Eine Metaanalyse über 14 Studien und 3 681 medizinschen Cannabis-Nutzern fand eine Prävalenz der Cannabiskonsumstörung von 25 % – vergleichbar hoch zu der bei regelmäßigen Freizeitkonsumenten.
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Eine randomisierte, offene, weltweit durchgeführte Phase-3-Studie mit 483 Patienten fand, dass Lurbinectedin die Erhaltungstherapie mit Atezolizumab bei Patienten mit ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs effektiv unterstützen kann und zu längerem Progressions-freien Überleben und Gesamtüberleben als mit Atezolizumab allein führte. Allerdings kam es zu mehr Nebenwirkungen.
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Dexamethason reduzierte nicht Krebs-assoziierte Fatigue und besserte auch nicht die Lebensqualität von Patienten in palliativer Chemotherapie signifikant über 12 Wochen, fand eine randomisiert-kontr0llierte Studie der Phase 3 mit 101 Teilnehmern. Zum Management von Fatigue in dieser Patientengruppe müssen demnach alternative, wirksamere Interventionen ermittelt werden.
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Ein systematischer Review mit qualitativer Analyse über 6 Studien fand, dass Cannabinoide vielversprechend für Appetitsteigerung und Gewicht bei älteren Personen mit Anorexie und Krebserkrankungen sind. Größere Studien müssen das tatsächliche Potential sowie Risiken speziell in Bezug zu möglichen Wechselwirkungen mit Krebstherapien evaluieren.
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