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Migräne

  • Informationen zu Migräne

Aktuelles Thema:

Aktuelle Forschung zu Galcanezumab und Fremanezumab

Diese Woche stellten wir mehr der aktuellen Forschung zu den neuen Migräneprophylaxen bereit: die Mittel sind zwar schließlich neu, aber ganz und gar nicht ungetestet. Hier also zwei weitere Untersuchungen zur Wirkung der Antikörper.

Im ersten Studienbericht wurden die Auswirkungen der neuen Behandlung mit dem letzten der neu zugelassenen Medikamente, Galcanezumab, auf die Lebensqualität der Migränebetroffenen ermittelt. Die steigerte sich messbar dadurch, dass die Patienten an weniger Tagen pro Monate unter Migräne zu leiden hatten. Die Mittel können also die Belastung durch Migräne spürbar reduzieren.

Der zweite Bericht drehte sich um Fremanezumab. Forscher analysierten Ergebnisse vorheriger Studien neu mit Blick darauf, wie schnell die Wirkung eintrat. Was Patienten hin und wieder berichten, bestätigte sich auch in dieser Analyse: der neue Antikörper konnte erstaunlich schnell Migränetage verschwinden lassen und den Alltag erleichtern. Natürlich sind auch diese Mittel keine Wundermittel, die alle Betroffene von sämtlicher Migräne erlösen können, aber sie stellen offenbar einen wesentlichen, dringend gebrauchten Fortschritt in der Behandlung dieser schwerwiegenden neurologischen Erkrankung dar.

Hier die Beiträge dieser Woche:

Aktuelle Studien

Akute Herzkreislauferkrankungen (kardiovaskuläre Events) stellen eine der Gegenanzeigen für die Einnahme von Triptanen zur Akutbehandlung von Migräne dar. Prof. Lipton, Neurologe und Kopfschmerzexperte am Albert Einstein College of Medicine in New York, untersuchte daher nun mit Kollegen aus der epidemiologischen Forschung in den USA sowie Dr. Kurth von der Charité in Berlin, einem Experten für das öffentliche Gesundheitswesen, wie hoch das individuelle Risiko für Herzkreislauferkrankungen bei Migränepatienten ist.

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Eine chronische Migräne lässt sich noch schwerer behandeln, wenn zu häufig Schmerzmittel eingenommen werden. Ein alternativer, nichtpharmakologischer Behandlungsansatz ist daher gerade bei chronischer Migräne von großer Bedeutung. Dr. Grazzi und Kollegen vorwiegend italienischer Institute (2017) untersuchten über ein Jahr hinweg die Wirksamkeit der Achtsamkeitsmeditation auf den Schmerz bei chronischen Migränepatienten und verglichen diese mit gängigen vorbeugenden (prophylaktischen) Medikamenten.

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Die pulsierenden Migräneschmerzen und Symptome von Lichtempfindlichkeit bis hin zu starker Übelkeit sind zum Teil wohl einer vermehrten Ausschüttung des Eiweißstoffs CGRP (calcitonin gene-related peptide) zuzuschreiben. Die Forschergruppe um Dr. Chen vom Daping Hospital im chinesischen Chongqing bewerteten nun in einer vergleichenden Übersichtsstudie die Wirksamkeit und Sicherheit von neuartigen Antikörpern gegen das CGRP in der Migränetherapie.

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Erenumab, Eptinezumab, Galcanezumab und Fremanezumab sind biotechnologisch hergestellte Antikörper, die gegen Migräne wirken sollen. Diese Wirkstoffe gehen nun in die 3. Phase der klinischen Studien und gehören damit zu den vielversprechendsten Neuentwicklungen im Bereich der Migränebehandlung. Neurologe Prof. Mitsikostas von der National & Kapodistrian University in Athen, Griechenland, und Prof. Reuter vom Kopfschmerzzentrum der Charité in Berlin verglichen daher nun die Ergebnisse der Phase 2-Studien, die eine Einschätzung der Wirksamkeit und Sicherheit der Substanzen geben soll.

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Verschiedentlich wurde von einer verbesserten Migränesymptomatik berichtet, wenn die Betroffenen mit Gerinnungshemmern, sogenannten Antikoagulanzien, behandelt wurden. Die Kardiologin Dr. Bungard berichtete nun mit ihrem Kollegen Dr. Nilsson von einer 55-jährigen Patientin, die am Royal Alexandra Hospital in der Privinz Alberta in Kanada mit dem Gerinnungshemmer Warfarin behandelt wurde.

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Übergewichtig – ungebildet – unsportlich: Attribute, die häufig fallen, wenn es um das klassische Gamer-Profil geht. „Diese Klischees sind längst überholt“, so Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln. „Dennoch birgt das Trainings- und Gesundheitsverhalten von eSportlerinnen und eSportlern noch viel Verbesserungspotential“. Dies ist das Ergebnis der aktuellen eSport Studie der Deutschen Sporthochschule Köln, die am 17. Januar 2017 in Köln vorgestellt wurde. Gemeinsam mit dem Institut für Betriebliche […]

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Infrarotlicht macht Venen kleiner Patient*innen sichtbar Bei Kindern und Babys ist es oft selbst für geübte Ärzt*innen und Pflegekräfte schwierig, Venen genau und auf Anhieb zu treffen. Um geeignete Adern besser zu finden und so Zugänge einfacher legen zu können, kommt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm seit Kurzem ein hochmodernes Venensuchgerät zum Einsatz. Das von der Ernst-Prost-Stiftung gespendete Hilfsmittel macht die Venen unter der Haut in Echtzeit sichtbar. „Wir setzen den Venenfinder vor allem bei […]

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Ärzte der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg untersuchen erstmals die Auswirkungen regelmäßiger Fastentage auf die Nierenfunktion von Diabetikern / Studienteilnehmer im Alter von 50 bis 75 Jahren gesucht. Fasten wirkt sich positiv auf Stoffwechselprozesse im Körper aus – das zeigen zwar die Blutwerte, konkrete Folgen für den Rückgang von Erkrankungen sind beim Menschen allerdings bislang nicht nachgewiesen. Hier setzt eine neue Studie der Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie des Universitätsklinikums Heidelberg an: Sie soll zeigen, ob Diabetiker von einer speziellen […]

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Eine Behandlungsoption bei Patienten mit fortgeschrittenen oder Hochrisiko-Tumoren ohne Lymphknotenbefall oder Metastasen (cT3- cT4-Tumoren, PSA > 20ng/ml oder Gleason ≥ 8), ist die Strahlentherapie mit Langzeit-Hormonentzugstherapie. Während die Strahlentherapie relativ gut vertragen wird, treten bei vielen Patienten Probleme unter der Hormonentzugstherapie aus. Wie eine aktuelle Studie zeigt, kann die Therapie in diesen Fällen von 36 auf 18 Monate verkürzt werden – ohne dass dadurch das Gesamtüberleben beeinträchtigt wird. Etwa drei von vier Prostatatumoren werden in einem frühen Stadium diagnostiziert. Doch […]

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Wissenschaftler des Universitätsklinikums Frankfurt haben erstmalig nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen genetisch veränderten Blutstammzellen und dem Auftreten einer Herzschwäche nach Infarkten besteht. Auf Grundlage dieser Erkenntnis könnten neue Möglichkeiten der Vorbeugung entstehen. In Deutschland leiden annähernd zwei Millionen Patienten an einer chronischen Herzschwäche, der sogenannten Herzinsuffizienz. Darunter versteht man die verminderte Fähigkeit des Herzens, das benötigte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen. Eine chronische Herzschwäche tritt vor allem nach Herzinfarkt oder anhaltender Bluthochdruckkrankheit auf und ist derzeit die häufigste Diagnose […]

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Die Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie Magdeburg sucht Männer und Frauen mit „Gefühlsstörungen“ in den Füßen bei langjähriger Zuckererkrankung, die freiwillig an einer Studie teilnehmen möchten.Das Ziel der Studie ist die Vermeidung von Fußwunden bei Diabetes und Nervenschäden. Alle Teilnehmer werden über das beste Vorgehen zur Vermeidung von Fußwunden geschult. Regelmäßige Verlaufskontrollen alle 6 Monate sind geplant. Nach dem Zufallsprinzip wird die Hälfte der Teilnehmer eine neuartige „intelligente“ Einlegesohle erhalten, die zwei Mal am Tag für ca. […]

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Ärzte verschiedener Disziplinen bündeln ihre Kompetenzen für Patienten mit seltenen Nierenfunktionsstörungen und Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung Nephronophthise – mit diesem Begriff wird eine Gruppe seltener, nicht heilbarer Erbkrankheiten der Niere bezeichnet. Um Krankheitsbilder dieser Art sowie weitere seltene Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung zu erforschen, wirksame Therapien zu entwickeln und Patienten adäquat betreuen zu können, bündeln Ärzte des Universitätsklinikums Erlangen ihre Kompetenzen jetzt in einem interdisziplinären Zentrum. Das Zentrum für Seltene Nierenerkrankungen Erlangen (ZSN), dessen Sprecher Prof. Dr. Mario Schiffer ist, ist eine […]

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UDE/UK Essen: Deutsch-chinesisches Forschungsprojekt Chronische Infektionen mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Huazhong-Universität (HUST) in Wuhan/China. Unterstützt wird das internationale Forscherteam über ein neues Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der chinesischen National Natural Science Foundation (NSFC). Die chronische HBV-Infektion ist weltweit nach wie vor ein großes Gesundheitsproblem.  Eine der wichtigsten Behandlungsmethoden ist die Immuntherapie mit Interferon α (IFNα). Dass der üblicherweise verwendete Subtyp (IFNα2) […]

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Rechtzeitige Diagnose der Schwangerschafts-Kardiomyopathie kann Leben retten. Herzstiftung informiert über seltene Herzerkrankung (Frankfurt a. M., 17. Januar 2019) Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit und geschwollene Beine: Gegen Ende der Schwangerschaft oder nach der Geburt erscheinen solche Symptome bei einer Frau nicht ungewöhnlich. Sie können aber Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, der schwangerschaftsbedingten Herzschwäche, medizinisch peripartale Kardiomyopathie (PPCM) oder Schwangerschafts-Kardiomyopathie genannt. „Ein möglicher Auslöser für diese Form der Herzschwäche ist das Stillhormon Prolaktin, das über eine komplexe molekulare Kette das Herz schädigt“, sagt Kardiologe […]

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Offizielle Statistiken zu Diabetes mellitus in deutschen Krankenhäusern erfassen aufgrund methodischer Schwächen nicht das wirkliche Ausmaß der Erkrankung. Auch Diabetes als Todesursache wird offenbar weitestgehend unterschätzt. Das gibt der Fachbeirat Diabetes des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg jetzt in einer aktuellen Stellungnahme bekannt. Dabei bezieht er sich auf eine systematische Untersuchung am Universitätsklinikum Tübingen. Diese zeigt, dass tatsächlich doppelt so viele Patienten mit Diabetes in baden-württembergischen Kliniken versorgt werden als bislang angenommen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt daher […]

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