Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Beibehaltungsrate der Therapie mit Secukinumab ist bei Psoriasis-Arthritis (PsA) und ankylosierender Spondylitis (AS) über 3 Jahre vergleichbar hoch bei 74,0 % (PsA) und 77,3 % (AS), fand eine Real-World-Studie mit über 300 Patienten.
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Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 84 Studien fand, dass Psoriasis-Behandlungen mit Biologika gegen IL17 (speziell Ixekizumab und Brodalumab) sowie Infliximab (Anti-TNF-alpha) am wirksamsten Psoriasis-Symptome linderten. Anti-IL17-Antikörper erreichten jedoch eine vollständige oder fast vollständige Klärung der Haut (PASI90 oder PASI100) besser als andere Behandlungen. Die Therapiewahl solle jedoch weiterhin Patienten-zentriert erfolgen, so das Fazit der Autoren.
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Eine Kohortenstudie mit 11 641 erwachsenen Psoriasis-Patienten ab 66 Jahren fand, dass Biologika gegen IL-12, IL-23 und IL-17 mit einer 35 % niedrigeren Rate schwerer Infektionen assoziiert waren. Ältere systemische Wirkstoffe, beispielsweise Methotrexat, waren nicht mit höherer oder niedrigerer Infektionsrate assoziiert.
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Eine Metaanalyse zeigte eine erhöhte Prävalenz von allergischer Rhinitis (AR) bei Menschen mit Psoriasis. Das Risiko für AR war jedoch nicht signifikant erhöht. Es wurde ein Trend zu einem höherem AR-Risiko bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis festgestellt. Ganzheitliche Behandlungsansätze unter Berücksichtigung allergischer Erkrankungen könnten die Versorgung von Menschen mit Psoriasis verbessern.
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Eine Metaanalyse zeigte eine erhöhte Prävalenz von allergischer Rhinitis (AR) bei Menschen mit Psoriasis. Das Risiko für AR war jedoch nicht signifikant erhöht. Es wurde ein Trend zu einem höherem AR-Risiko bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis festgestellt. Ganzheitliche Behandlungsansätze unter Berücksichtigung allergischer Erkrankungen könnten die Versorgung von Menschen mit Psoriasis verbessern.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die Studie könnte andeuten, dass eine Mittelmeerdiät positive Auswirkungen auf die Krankheitsaktivität bei Psoriasis-Arthritis haben könnte. Eine entzündungshemmende Ernährung könnte daher bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis einen Vorteil bringen.
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Nach 16 Wochen einer einmal oder zweimal täglichen oralen Behandlung von mittelschwerer oder schwerer Psoriasis mit neuen dem Interleukin-23-Rezeptor-Antagonist JNJ-77242113 zeigte sich eine größere Wirksamkeit vs. Placebo ohne mehr unerwünschte Ereignisse. Die klinische Studie der Phase 2 zur Dosis-Findung bietet somit vielversprechende Ergebnisse für größere Phase-3-Studien.
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Die Prävalenz von Depressionen und Angststörungen sowie die Inzidenz von Depressionen war bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis erhöht. Die psychische Gesundheit der Patienten sollte daher bei der Behandlung berücksichtigt werden.
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Bimekizumab erreichte bei aktiver Psoriasis-Arthritis schnelle und größere Verbesserungen in Patienten-berichteten Schmerzen, Fatigue, körperlicher Funktion und gesundheitsbezogener Lebensqualität in Woche 16 im Vergleich zu einem Placebo, fand eine zusammenfassende Analyse über 2 Studien mit 1 112 Patienten.
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Eine nachträgliche Analyse zweier klinischer Studien der Phase 3 zeigte, dass Guselkumab anhaltende Wirksamkeit bei mittelschwerer oder schwerer Psoriasis über 5 Jahre zeigt, unabhängig von unterschiedlichem Schweregrad zu Beginn der Studie oder vorherigen Behandlungen.
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Die zusammenfassende Analyse über zwei Studien der Phase 3 und einer Langzeit-Erweiterungsstudie zeigte ein konsistentes Sicherheitsprofil und anhaltendes klinisches Ansprechen bei Psoriasis mit durchgehender Behandlung mit Deucravacitinib über 3 Jahre.
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Die Behandlung aktiver PsA kann mit intravenösem Secukinumab über ein Jahr sicher und effektiv erfolgen, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 381 Patienten. Das Sicherheitsprofil war vergleichbar mit dem bei subkutaner Gabe des Biologikums.
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Patienten mit Psoriasis waren einer Querschnittsstudie mit 392 Teilnehmern zufolge oft nicht gut zur Psoriasisarthritis (PsA) informiert. Auch das Bewusstsein zu Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht und aktive Maßnahmen beim Auftreten möglicher Symptome sollten stärker gefördert werden, so das Fazit der Autoren.
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