Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Wenn Patienten mit einem Engegefühl in der Brust ins Krankenhaus kommen, ist es überlebenswichtig, so schnell wie möglich festzustellen, ob ein Herzinfarkt vorliegt oder nicht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und RNA-Molekülen eine Methode entwickelt, mit der eine Vorstufe des Herzinfarkts, die instabile Angina pectoris, zukünftig {…}
Forscher der Freien Universität Berlin am Institut für Tier- und Umwelthygiene und des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University haben bei der Erforschung von alternativer persönlicher Schutzausrüstung innovative Textilien für Gesichtsmasken untersucht, die den Erreger Sars-CoV-2 direkt inaktivieren. Die Tests wurden im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten EIT-Gesundheitsprojektes ViruShield durchgeführt, das {…}
Braunschweiger Forscher beschreiben, wie Viren natürliche Abwehrmechanismen lahmlegen Virologen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben einen entscheidenden Überlebensfaktor bei Viren identifiziert. Ihre Ergebnisse erschienen kürzlich im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences. Sie könnten in der Virusimmunologie zu einem Paradigmenwechsel führen. Auch wenn derzeit ein Virus die Welt in Atem hält, {…}
Materialwissenschaftler der Universität Jena haben einen Knochenersatz entwickelt, der auf Kalziumphosphat-Zement basiert und mit Kohlenstofffasern verstärkt ist. Die Fasern erhöhen die Schadenstoleranz und bewirken, dass sich Risse im Material von selbst auffüllen. Viele Verletzungen und Wunden behandelt unser Körper von ganz allein. Selbstheilungskräfte schließen Hautabschürfungen und lassen Knochen wieder zusammenwachsen. Bei der Knochenreparatur nach einer {…}
Auch wenn die Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus wohl vor allem über Tröpfchen geschieht, sind Übertragungen über Oberflächen nicht ausgeschlossen, vor allem in Krankenhäusern. Ein schweizerisch-deutsches Forschungsteam hat untersucht, wie lange getrocknete Sars-Cov-2-Partikel auf Oberflächen bei verschiedenen Temperaturen infektiös bleiben. „Überraschenderweise ist es dafür unerheblich, ob es sehr kalt oder sehr heiß ist“, fasst Prof. {…}
Modellstudie des Familienministeriums in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf untersucht 40.000 Proben von 5.150 Kindern und Fachkräften Die bundesweit größte Untersuchung zum Infektionsgeschehen des Coronavirus bei Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen ist gestartet. Nordrhein-Westfalen begleitet mit der Modellstudie in 110 Düsseldorfer Kitas den eingeschränkten Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung, an der seit {…}
Wie Orientierungsprobleme entstehen können Magdeburg, 10. Juni 2020. Die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung lässt mit dem Alter tendenziell nach. Forscher des DZNE und Fachleute aus den USA berichten im Wissenschaftsjournal „Nature Communications“ über neue Einblicke in die Ursachen dieses Phänomens. Hauptfehlerquelle bei der Positionsbestimmung und offenbar Auslöser altersbedingter Orientierungsprobleme ist demnach eine „verrauschte“, mithin ungenaue Wahrnehmung {…}
Molekulardynamik-Simulationen (MD) sind in den modernen Biowissenschaften allgegenwärtig geworden. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Atomen und Molekülen sowie deren sich daraus ergebenden räumlichen Bewegungen schrittweise berechnet und dargestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen derzeit, bei diesem Analyseprozess den Zugang zu biologisch relevanten Längen- und Zeitskalen zu erlangen. Dies ist nötig, um molekulare Prozesse wie Proteinfaltung und {…}
Ein großes Problem in der Krebstherapie ist die Resistenz gegenüber chemotherapeutischen Maßnahmen. Besonders bei wiederkehrenden Erkrankungen zeigen sich die Krebszellen gegenüber der Behandlung oft unempfindlich. Ein internationales Team um die Biochemiker Robert Ahrends von der Universität Wien und Jan Medenbach von der Universität Regensburg hat nun Chemo-Resistenzen als Folge einer speziellen zellulären Stressreaktion identifiziert, die {…}
Neuartige Zelltherapie erspart Nebenwirkungen durch unterdrücktes Immunsystem Eine großangelegte internationale Studie unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat die Verträglichkeit neuartiger Ansätze für die Zelltherapie bei Nierentransplantationen nachgewiesen. Das Immunsystem muss hierbei zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen weniger stark unterdrückt werden. Somit können Nebenwirkungen wie Virusinfektionen vermieden werden. Die Ergebnisse {…}
Die einschränkenden Maßnahmen in der Corona-Krise haben viele Leben gerettet und vielen das Leben erschwert. Der Lockdown hat besonders den Alltag von Kindern und Jugendlichen drastisch verändert. Wie groß diese Belastung für junge Menschen war und ist und welche Auswirkungen diese Situation auf die kindliche Psyche hat, haben wir Kathrin Sevecke, Direktorin der Univ.-Klinik für {…}
Am HZI koordiniertes EU-Projekt verknüpft Forschungsbereiche zur effektiven Eindämmung der Pandemie Die Gesundheitssysteme vieler Länder sind auf einen Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vorbereitet. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig koordiniert ein internationales Projekt zur Erhebung von klinischen, epidemiologischen und immunologischen Daten, auf denen aufbauend weitere Entscheidungen in der Coronakrise getroffen werden können. In {…}
Studie des UKE: SARS-CoV-2-Rate liegt bei rund 900 Blutspendern unter einem Prozent Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben im April, Mai und Juni mehr als 900 anonymisierte Proben von Blutspenderinnen und Blutspendern auf Antikörper getestet, um sich ein Bild über die „stillen“ Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Erreger zu machen. Bei weniger als einem Prozent {…}