Die Schmerzambulanz am Uniklinikum Würzburg ist Partner beim Therapieprogramm MIGRA-MD. Für das Forschungsprojekt werden noch erwachsene Migränepatientinnen und -patienten gesucht. Würzburg / München. Migräne gezielter behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar verbessern – das will das Projekt „MIGRA-MD – Strukturierte fachärztliche Migräneversorgung – multimodal und digital“ erreichen. Eine der Partnereinrichtungen der Multicenterstudie ist die Schmerzambulanz {…}
Datenerhebung für Forschungsprojekt RENAGE gestartet Würzburg. Eine medizinische Rehabilitation kann viel bewirken – doch die eigentliche Herausforderung beginnt oft erst danach: im Alltag. Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, wie sie die Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung oder Stressbewältigung zuhause praktisch umsetzen können. Die Arbeitsgruppe Rehabilitationswissenschaften im Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg befasst sich {…}
Extreme Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und fehlende Energie: Für Menschen mit chronischer Fatigue können selbst alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, Arbeiten oder Treffen mit Freunden zur großen Herausforderung werden. Schätzungen zufolge sind in Deutschland inzwischen rund 650.000 Menschen von ME/CFS oder chronischer Fatigue betroffen. Besonders durch Long COVID ist das Thema stärker in den öffentlichen Fokus gerückt. Das {…}
Ein aktualisierter Cochrane-Review zeigt: Bluttests zur Früherkennung möglicher Anzeichen von Prostatakrebs senken innerhalb der untersuchten Zeitspanne von 23 Jahren wahrscheinlich das Risiko, an Prostatakrebs zu sterben. Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. Ob die Tests auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA) zur Früherkennung von Prostatakrebs mehr Nutzen als Schaden bringen, wird auch hierzulande seit {…}
Freiburg. Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft zählen weltweit zu den häufigsten Ursachen schwerer Komplikationen bei Müttern und Neugeborenen. Ein aktueller Cochrane Review zeigt: Wird die Geburt bei Schwangeren mit Bluthochdruck ab der 34. Woche früh eingeleitet, erleiden diese Frauen nur noch gut halb so viele Komplikationen wie wenn man abwartet – ohne dass die Kaiserschnittrate steigt. {…}
Betroffene könnten von extrakorporaler Stoßwellentherapie, Physiotherapie oder Online-Akzeptanz- und Commitmenttherapie profitieren. Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Federführung des Instituts für Forschung in der Operativen Medizin, Universität Witten/Herdecke, den Nutzen nicht medikamentöser Verfahren wie u. a. Beckenbodentherapie oder Psychotherapie bei der Behandlung {…}
Rote Blutkörperchen beeinflussen die Funktion von Blutgefäßen stärker als bislang angenommen. Forschende des DZHK-Standortes RheinMain zeigen, dass dauerhaft erhöhte Stickstoffmonoxid-Spiegel überraschende Gegenreaktionen in der Gefäßwand auslösen können. Stickstoffmonoxid (NO) gilt als einer der wichtigsten Schutzfaktoren des Gefäßsystems. Es erweitert Blutgefäße, senkt den Blutdruck und schützt die Gefäßwand. Forschende aus Mainz, Frankfurt und Heidelberg zeigen nun {…}
Mit dem Alter verlieren unsere Zellen an Energie und Anpassungsfähigkeit – ein Prozess, der eng mit der Funktion der Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle, zusammenhängt. Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung haben entdeckt, dass das Membranlipid Phosphatidylcholin dabei eine wichtige Rolle spielt. Seine verminderte Produktion führt zum Rückgang der mitochondrialen Flexibilität und beeinflusst so das natürliche {…}
Am Weltblutkrebstag stehen bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems im besonderen Fokus. Im Labor für Molekulare Diagnostik der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz untersucht die Biologin Dr. Monika Hartmann Proben von Patient:innen auf typische molekulare Veränderungen, die zum Beispiel bei einer Leukämie auftreten. Die identifizierten molekularen Marker können wichtige Hinweise auf den Krankheitsverlauf {…}
Im Internet beworbene Mittel können Gesundheit gefährden Vor allem in den sozialen Medien und auf Internetportalen werden Mittel zur Nahrungsergänzung angeboten, deren Inhaltsstoffe nicht für den Verzehr vorgesehen sind. Eines der Mittel, dessen Einnahme derzeit gegen Jodmangel beworben wird, ist die sogenannte Lugolsche Lösung. Diese Jod-Kaliumjodid-Lösung wurde früher zur Desinfektion von äußeren Wunden verwendet und {…}
Publikation in Nature Metabolism Sport ist bei Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Er kann Symptome wie Fatigue oder Spastik lindern und könnte dazu beitragen, Nervenzellen vor Schäden oder Absterben zu schützen. Nun haben Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Mass General Brigham (USA) einen möglichen dahintersteckenden Mechanismus erforscht. Sie {…}
Für Alzheimer stehen inzwischen erstmals therapeutisch wirksame Medikamente zur Verfügung. Auch für Parkinson existieren wirksame symptomatische Therapien. Voraussetzung für eine erfolgreichen Behandlung ist jedoch eine frühzeitige Diagnose – idealerweise durch einen einfachen Bluttest im Rahmen der Vorsorge, noch bevor klinische Symptome auftreten. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert aus der Ruhr-Universität Bochum hat einen {…}
Neue Forschungsergebnisse der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigen, dass sich bei anhaltendem Vorhofflimmern beide Herzvorhöfe tiefgreifend verändern. Bislang galt vor allem der linke Vorhof als entscheidend für die Erkrankung. Die Ergebnisse der internationalen Studie wurden im Fachjournal „Cardiovascular Research“ veröffentlicht. Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung weltweit. Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung sind allein in Deutschland {…}