Herzinsuffizienz ist die häufigste Hauptdiagnose für stationäre Krankenhausaufenthalte und die Zeit nach der Entlassung gilt als besonders kritisch. Mit dem Projekt „WebMedX” entwickeln der IT-Dienstleister Bechtle, das Uniklinikum Würzburg (UKW) sowie weitere Partner eine Telemedizinplattform am Beispiel der Herzinsuffizienz, die Kliniken, Arztpraxen, Pflegekräfte und Patienten vernetzt. Ziel ist es, mithilfe von WebMedX Versorgungslücken in der {…}
Wie lassen sich komplexe Medikationsschemata in der elektronischen Patientenakte so darstellen, dass sie für Patient:innen verständlich sind und zugleich Mediziner:innen sowie Apotheker:innen optimal unterstützen? Mit dieser Frage befasst sich das neue Versorgungsforschungsprojekt ePAMedix*. Die Konsortialführung liegt beim Lehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen. Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert das Vorhaben mit 1,4 Millionen Euro {…}
Neuer Wirkstoff extrem effektiv gegen Bakterium H. pylori Bedeutender Fortschritt zur möglichen Vorbeugung von Magenkrebs: Forschende der Technischen Universität München (TUM) konnten durch chemische Anpassungen die Wirksamkeit eines Standard-Antibiotikums um das 60-Fache steigern. Im Labor und im Tierversuch bekämpft der neue Wirkstoff das mit Magenkrebs in engem Zusammenhang stehende Bakterium Helicobacter pylori sehr erfolgreich. Die {…}
Abwasseranalyse 2025 Der jährliche Bericht zu den Ergebnissen des abwasserbasierten Drogenmonitorings wurde heute von der Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA) mit Sitz in Lissabon veröffentlicht. Die vom Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizin Uni Innsbruck durchgeführte Analyse für Österreich zeigt auch für 2025 gleichbleibende Trends. Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte verbotene Substanz, der {…}
Forschende des LMU Klinikums München haben in einer internationalen Studie erstmals gezeigt, dass ein zu inhalierendes Medikament den Verlauf der schweren Lungenerkrankung deutlich bremsen und zugleich die Lebensqualität verbessern kann. Das bereits bekannte Mittel Treprostinil, bislang bei Lungenhochdruck eingesetzt, erwies sich als wirksam und gut verträglich. Die Ergebnisse, die im New England Journal of Medicine {…}
Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in den westlichen Ländern. Häufig entsteht der Eindruck, unser Körper sei dieser Krankheit schutzlos ausgeliefert. Der menschliche Organismus ist jedoch durchaus in der Lage, Krebszellen über lange Zeit erfolgreich zu bekämpfen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben nun einen solchen körpereigenen Abwehrmechanismus gegen Krebs entdeckt. Er könnte Grundlage {…}
München – Medikamentöse Therapien gewinnen in der Behandlung von Augentumoren zunehmend an Bedeutung. Die Zusatzweiterbildung „Medikamentöse Tumortherapie“ kann nun künftig auch von Augenärztinnen und Augenärzten erworben werden – einen entsprechenden Beschluss brachte der Deutsche Ärztetag auf den Weg. Damit erhält die medikamentöse Behandlung von Tumoren am Auge erstmals eine strukturierte, bundesweit geregelte Qualifikation. Experten der {…}
Düsseldorf – Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) haben ein über 90-prozentiges Alzheimer-Risiko. Der Grund liegt in einer genetischen Besonderheit: Das 21. Chromosom ist dreifach vorhanden. Dennoch ist dieses Wissen weder in der breiten Öffentlichkeit noch im medizinischen Alltag ausreichend verankert. Warum das Alzheimer-Risiko so hoch ist Der enge Zusammenhang zwischen Down-Syndrom und Alzheimer ist genetisch {…}
Wenn es im gesellschaftlichen und politischen Diskurs um die Geburtenentwicklung geht, steht meist die Zahl der geborenen Kinder pro Frau im Vordergrund, während belastende Erfahrungen wie Fehlgeburten oder ausbleibende Schwangerschaften wenig Beachtung finden. Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) untersucht, welche reproduktiven Erfahrungen Frauen machen, und berücksichtigt dabei insbesondere Schwangerschaftsverlust und Infertilität, die {…}
Prof. Hendrik Annuth, Studiengangsleiter Data Science & Artificial Intelligence an der FH Wedel, hat gemeinsam mit vier Masterstudierenden die Studie „Advanced Analytics in der GKV – KI-gestützte Analyse von Abrechnungsdaten zur Versorgungsoptimierung“ veröffentlicht. Sie untersucht, wie sich Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung mithilfe moderner Methoden der Künstlichen Intelligenz analysieren lassen. Diese Daten stellen eine zentrale Ressource {…}
2025 haben Beschäftigte in Sachsen-Anhalt im Durchschnitt 27,3 Tage krankheitsbedingt gefehlt und damit rund einen Tag weniger als 2024. Auch der Krankenstand war mit 7,5 Prozent niedriger als 2024 (7,7 Prozent). Das ergab eine Auswertung der AOK Sachsen-Anhalt unter den bei ihr versicherten Beschäftigten. Eine Analyse zeigt zudem, dass der überdurchschnittliche Anstieg der Fehlzeiten seit {…}
Trotz moderner Hochdurchsatz-Sequenzierung bleibt bei der Mehrzahl der Menschen mit seltenen Bewegungsstörungen die genetische Ursache ungeklärt. Ein Forschungsteam aus Bochum und Tübingen hat nun eine dieser Lücken geschlossen: Die Forschenden untersuchten 2.811 Patientinnen und Patienten mit Ataxie, hereditärer spastischer Paraplegie und Dystonie und identifizierten krankheitsverursachende Varianten im Gen CD99L2 als Ursache einer X-chromosomalen spastischen Ataxie. {…}
Das Universitätsklinikum Leipzig bittet um Ihre Mithilfe. In einer Umfragestudie wollen sie Gründe und Muster der Entscheidungsfindung bei älteren Neurointensivpatientinnen und -patienten herausarbeiten. Dafür wurden drei Neurointensivfälle (Schlaganfall, Status epilepticus und Meningoenzephalitits) entworfen, die durch Multiple-Choice-Fragen beantwortet werden können. Therapiezielentscheidungen auf der Intensivstation gehören zum Alltag der Betreuung von schwer kranken, intensivpflichtigen Patient:innen, sind aber häufig {…}