Studie der Goethe-Universität zeigt, wie Mutationen im Reparaturenzym SPRTN Entzündungen und vorzeitiges Altern auslösen – neue Erkenntnisse zum Ruijs-Aalfs-Syndrom Werden schwere DNA-Schäden nicht repariert, hat dies dramatische Folgen für die Gesundheit von Zellen und Geweben. Eine Studie unter Leitung von Forschenden der Goethe-Universität Frankfurt als Teil der Rhein-Main-Universitätsallianz zeigt: Der Ausfall eines zentralen DNA-Reparaturenzyms namens {…}
Forschende des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) haben im Rahmen der COSYCONET-Studie nachgewiesen, dass polygene Risikoscores (PRS) den Verlust der Lungenfunktion sowie die Entstehung einer frühen Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) vorhersagen können. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht. Die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) stellt weltweit eine der führenden Ursachen {…}
Im Interview erläutert Prof. Sabine Klaassen vom DZHK-Standort Berlin, warum genetische Diagnostik wichtiger wird und bislang noch zu selten genutzt wird. Als wissenschaftliche Organisatorin des Kardiogenetik-Symposiums ordnet sie aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, warum das Thema für Praxis und Klinik relevant ist. Frau Prof. Klaassen, wenn junge, scheinbar gesunde Sportler plötzlich tot zusammenbrechen – kann {…}
Neue Krebstherapien entstehen nicht im Labor allein. Sie müssen sich in klinischen Studien bewähren, bevor sie Patientinnen und Patienten zugutekommen. Anlässlich des Weltkrebstags macht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) auf die zentrale Bedeutung klinischer Studien aufmerksam – und auf die zahlreichen Hürden, die ihren Weg in die klinische {…}
Warum greifen Menschen im Freizeitfitness trotz bekannter Risiken zu leistungssteigernden Substanzen, Supplementen oder körperbezogener Optimierung? Eine mehrjährige sportpsychologische Forschungsreihe an der DHGS zeigt: Diese Entscheidungen folgen klaren psychologischen Mustern und unterscheiden sich je nach Entscheidungstyp deutlich. Präventionsansätze, die allein auf Aufklärung oder Abschreckung setzen, greifen daher oft zu kurz. Auf Basis umfangreicher quantitativer Daten, qualitativer {…}
Zellstoffwechsel kontrolliert über epigenetische Programme Alterung und Erkrankungen Neue Forschungsergebnisse der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg unter der Leitung von Professorin Dr. Gergana Dobreva und dem Team der Abteilung für Kardiovaskuläre Genomik und Epigenomik zeigen, dass der Zellstoffwechsel nicht nur als Treibstoff für das Herz dient, sondern auch direkt die epigenetischen Programme kontrolliert, die {…}
Awards & Grants, Molecular Targets and Therapeutics, VIRO Alte virale Überbleibsel im menschlichen Erbgut könnten bislang übersehene Auslöser der Alzheimer-Erkrankung sein: Dr. Michelle Vincendeau von Helmholtz Munich untersucht, wie sogenannte endogene Retroviren Krankheitsmechanismen in Nervenzellen beeinflussen – und eröffnet damit neue Perspektiven für Diagnose und Therapie. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und betrifft {…}
UW/H-Schlafforscher Prof. Dr. Ulf Kallweit koordinierte eine bundesweit relevante Handlungsempfehlung zur Behandlung der chronischen Erkrankung Narkolepsie Plötzliche Einschlafattacken am Tag, eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, ein gestörter Nachtschlaf oder ein schlagartiger Verlust der Muskelspannung bei starken Emotionen: Narkolepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die oft erhebliche Auswirkungen auf Alltag, Schule, Beruf und soziale Teilhabe hat. Betroffen sind {…}
Wenn die Lipidnanopartikel bei Aufnahme in die Zelle in eine saure Umgebung gelangen, organisieren sie ihre Hülle grundlegend um, zeigt eine Studie der FAU. Impfstoffe und andere Medikamente werden oft in kleinen Fetttröpfchen verpackt. In dieser Form werden sie von den Zellen aufgenommen und entlassen erst dann ihre Fracht. Auslöser dafür ist ein veränderter pH-Wert {…}
Forschungsteam entwickelt schnelle, präzise und kostengünstige Methode zur Analyse der krankheitsverursachenden Bakterien und deren Antibiotika-Empfindlichkeit Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Anlässen für Antibiotikaverschreibungen. Da die herkömmliche Erregerbestimmung im Labor meist zwei bis drei Tage dauert, erfolgt die Erstbehandlung oft mit Breitband-Antibiotika. Dieser unspezifische Einsatz fördert jedoch die Entstehung multiresistenter Keime, gegen die herkömmliche Mittel zunehmend {…}
Big-Data-Studie findet Zusammenhang mit molekularem Zellzustand von Immunzellen Wie Long COVID entsteht, ist noch weitestgehend unverstanden. Neue molekulare Zusammenhänge werden durch eine aktuelle Studie, die federführend am Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (Centre for Individualised Infection Medicine, CiiM) entstanden ist, beleuchtet. Mit ihrem Ansatz, in einzelnen Zellen verschiedene molekulare Ebenen zu untersuchen, konnten die Forschenden einen {…}
Eine Chlamydien-Infektion ist die häufigste sexuell übertragbare bakterielle Erkrankung und birgt unbehandelt bei jungen Frauen die Gefahr einer Unfruchtbarkeit. Doch das Angebot eines kostenlosen Chlamydien-Screenings wird von ihnen nicht ausreichend in Anspruch genommen. Bonner Forschungsprojekt zu Vorsorgeuntersuchung soll Früherkennung und frühzeitige Behandlung fördern: Im Projekt „FemScreen-CT – Multidimensionale Analyse des Chlamydien-Tests für Frauen von 16 {…}
Einem interdisziplinären Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), dem Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin gelang es, ein bislang unbekanntes neuronales Netzwerk zur Behandlung der zervikalen Dystonie durch die Tiefe Hirnstimulation zu identifizieren. Die Ergebnisse der Studie wurden nun online in der Fachzeitschrift EBioMedicine veröffentlicht. Sie könnten künftig die personalisierte Einstellung der Tiefen {…}