Tübinger Forschende beschreiben Zusammenhang zwischen Handlung und Gefühl der Urheberschaft – Erkenntnis beleuchtet Phänomen der Fremdbestimmung bei Schizophrenie Das Gefühl, dass eigene Handlungen durch äußere Kräfte kontrolliert werden, ist ein häufiges Merkmal der Schizophrenie-Erkrankung. Ein Forschungsteam am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, der Universität Tübingen und dem Zentrum für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Tübingen hat nun {…}
Eine gestörte Funktion der Lungenfibroblasten gilt als ursächlich für die Symptome der unheilbaren Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Deutsche und britische Wissenschaftler haben nun ein detailliertes epigenetisches Profil der COPD-Fibroblasten erstellt und damit potenzielle Angriffspunkte für die COPD-Behandlung identifiziert. Das Team entdeckte frühe epigenetische Veränderungen im Genom von COPD-Fibroblasten, die neue Einblicke in die {…}
Eine internationale klinische Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern, und der Universität Bern hat gezeigt, dass bei Menschen mit Schlaganfall und Vorhofflimmern eine Antikoagulation (Blutverdünnung) früher begonnen werden kann, als bisher in den Leitlinien empfohlen. Die frühere Behandlung könnte das Risiko, einen erneuten Schlaganfall zu erleiden, verringern, ohne dass die Gefahr von Blutungen {…}
Gänseblümchen, Erbsen, Raps & Co.: Forscher:innen der Uni Hohenheim wollen Gluten-Protein durch neue Alternativen ersetzen. Statt Backöfen wären 3-D-Drucker möglich. Gluten ist eines der größten natürlichen Proteine und hat fantastische Eigenschaft: Einen gut gegärten Teig hält es so lange luftig, bis das Backen die offenporige Struktur stabilisiert. Prof. Dr. Mario Jekle von der Universität Hohenheim {…}
Eine neue Immuntherapie mit Erdnussallergen-Pflastern könnte künftig das Risiko eines allergischen Schocks bei betroffenen Kleinkindern senken. Pflaster mit Erdnussprotein können bei Kindern unter vier Jahren langfristig das Risiko schwerer allergischer Reaktionen senken. Das zeigt eine Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikum Frankfurt. Die Ergebnisse wurden jetzt im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht. Immer mehr {…}
Hund, Katze, Maus! Viele Tiere tummeln sich in oberösterreichischen Haushalten und bereichern das Leben ihrer Besitzerinnen und Besitzer. Doch selbst die zahmste Katze und der folgsamste Hund können bei Erschrecken oder Schmerzen einmal zuschnappen. Solche Tierbisse bergen ein nicht zu unterschätzendes Infektionsrisiko und sollten im Zweifelsfall beim Hausarzt bzw. der Hausärztin behandelt werden. „Speziell tiefere {…}
Bösartige Tumore der Muskeln und Weichteile (Sarkome) sind schwer zu behandeln. Eine neue Therapie am LMU Klinikum könnte die Prognose betroffener Patient:innen deutlich verbessern. In einer klinischen Studie wird jetzt ein Krebsmedikament (Doxorubicin) in kleine Fettpartikel (Liposomen) verpackt, damit es im Blutkreislauf nicht freigesetzt wird, sondern erst im Tumor selbst, wenn dieser mittels gezielter Mikrowellen-Hyperthermie {…}
Europäische Mental Health Week Er setzt die einen enorm unter Druck und beflügelt die anderen zu absoluten Höchstleistungen: Wie Menschen akuten Stress empfinden, könnte unterschiedlicher nicht sein. Wird Stress allerdings chronisch, verschwinden die teils positiven Effekte und das Risiko für Erkrankungen steigt. Im Rahmen ihrer Themenwoche anlässlich der Europäischen Mental Health Week informiert die Stiftung {…}
Der Anstieg neurodegenerativer Alterserkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson ist höher als erwartet. Die Prävalenz nimmt insbesondere bei Parkinson überproportional zu, also deutlich mehr, als allein durch die Überalterung der Gesellschaft erklärt werden kann. Offensichtlich spielen Lifestyle- und auch Umweltfaktoren eine Rolle. Eine aktuelle Kohortenstudie [1] zeigt, dass Jahrzehnte nach Exposition mit dem Lösungsmittel {…}
Interview mit Professor Dr. Martin Horstmann, Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, anlässlich des Weltblutkrebs-Tages am 28. Mai 2023. Professor Horstmann, welche Krebsart kommt besonders häufig vor bei Kindern? Die akute Lymphatische Leukämie (ALL), eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern {…}
Eine Studie aus 15 Ländern bestätigt bessere Gesundheit bei Menschen, die an der Küste leben oder diese besuchen Küstenbewohner*innen und Urlauber*innen spüren es schon seit Jahrhunderten, aber Wissenschafter*innen haben erst vor Kurzem begonnen, den möglichen Nutzen der Küste für unsere Gesundheit zu erforschen. Eine neue Studie unter der Leitung von Sandra Geiger von der Arbeitsgruppe {…}
Pressemitteilung zum Welt-Blutkrebs-Tag am 28. Mai Welche Behandlungsoptionen gibt es beim Multiplen Myelom? Was kommt bei einer Stammzelltransplantation auf mich zu? Ich leide an Fatigue – wie bewältige ich meinen Alltag? Das sind nur einige der Fragen, die bei Menschen mit einer Blutkrebserkrankung aufkommen. Für sie ist die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe in Bonn eine {…}
ExpertInneninterview zum Welt-MS-Tag am 30. Mai Bei Multipler Sklerose zerstören Immunzellen die Isolationsschicht der Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark. Zunehmende Behinderungen sind die Folge. Die Erkrankung betrifft immer mehr junge Menschen. Markus Reindl und Harald Hegen, MS-Experten an der Medizinischen Universität Innsbruck, berichten im Interview über Forschungsfortschritte wie neue Biomarker und Immuntherapien, die den Betroffenen {…}