Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Bestimmte Medikamente enthalten per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, sogenannte PFAS, die aufgrund ihrer Langlebigkeit die Umwelt zunehmend belasten. Ein Gutachten der Universität Freiburg im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass sich viele in Arzneimitteln eingesetzte PFAS-Wirkstoffe durch alternative Wirkstoffe ersetzen lassen. Durch die Erkenntnisse des Gutachtens können Ärzt*innen zukünftig bevorzugt PFAS-freie Medikamente verschreiben, wenn dies aus therapeutischer {…}

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Gesundheitsautomat unterstützt Ersteinschätzung durch Notfallfachpflege, reduziert manuelle Schritte und beschleunigt Abläufe Patientinnen und Patienten der Notaufnahme können ab sofort eigenständig wichtige Körperwerte in einer digitalen Messkabine erfassen, noch bevor die eigentliche Ersteinschätzung (Triage) durch die Notfallfachpflege stattfindet. So soll das ärztliche Personal schneller über den Zustand einer Person entscheiden können. Die Bedienung in der Kabine {…}

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Jenaer Forschungsteam bestimmt Krankheitserreger direkt aus Blutplasma – auch bei laufender Antibiotikatherapie Jena (UKJ/sk). Schwere bakterielle Infektionen müssen schnell erkannt und gezielt behandelt werden. Doch eine bereits begonnene Antibiotikatherapie erschwert oft den Nachweis der Erreger. Forschende des Universitätsklinikums Jena (UKJ) haben nun ein Verfahren entwickelt, das Krankheitserreger direkt aus dem Blutplasma identifizieren kann. Die Methode liefert {…}

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Neutrophile Granulozyten sind die Ersthelfer des menschlichen Immunsystems und bilden die größte Gruppe der weißen Blutkörperchen. Dass sie sich in zwei Untergruppen mit völlig unterschiedlichen Funktionen einteilen lassen, haben Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. in Dortmund nun in „Advanced Science“ gezeigt. Es gibt {…}

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In den vergangenen Jahren haben Hitzetage und extreme Hitzeereignisse weltweit – auch in Deutschland – zugenommen. Im Zuge des Klimawandels wird sich dieser Trend voraussichtlich fortsetzen. Hitze ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden: Allein zwischen 2018 und 2020 waren in Deutschland laut Robert Koch-Institut rund 20.000 Todesfälle mit Hitze assoziiert. Bestimmte Medikamente können hitzebedingte Gesundheitsrisiken zusätzlich {…}

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Ein experimenteller Wirkstoff lindert die Symptome der Huntington-Krankheit in Mausmodellen und kann die Lebensspanne der Tiere verlängern. Ob sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, erfordert weitere Studien. Die Erbkrankheit Chorea Huntington gilt bislang als unheilbar. Zum klinischen Bild zählen gestörte Motorik und psychische Symptome. Ein wenig Hoffnung macht jetzt eine neue Studie. Sie {…}

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Um eine Überlastung der Krankenhäuser während der Pandemie zu verhindern, konzentrierte man Ressourcen auf die Versorgung von Corona-Erkrankten. Das führte unter anderem zu Verschiebungen bei planbaren Krebsoperationen. Eine Studie der Universitätsmedizin Halle zeigt nun, dass dies insgesamt betrachtet keinen Einfluss darauf hatte, ob ein Tumor vollständig entfernt werden konnte. Dafür werteten die Forschenden Daten von {…}

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Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Magdeburg (Direktor: Prof. Dr. Florian Junne) untersucht gemeinsam mit der Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie Heidelberg erstmals systematisch, wie hohe Temperaturen das psychische und körperliche Wohlbefinden beeinflussen und welche Faktoren Menschen zu wirksamen Schutzverhalten bei Hitze motivieren. Wenn die Temperaturen steigen, leidet nicht {…}

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Fetttröpfchen als Schaltstelle der Immunabwehr / Forschung an der Universität Hohenheim ermöglicht neue Einblicke in entzündliche Hauterkrankungen Fetttröpfchen in den Hautzellen dienen als Schaltstelle: Der wichtige Immunrezeptor NLRP10 wird bei Zellstress an sogenannten Lipid Droplets aktiviert, kleinen Fetttröpfchen innerhalb der Zelle. Forschende der Universität Hohenheim in Stuttgart und der Universität Bonn haben damit einen bislang {…}

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Das Darmmikrobiom spielt bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine wichtige Rolle. Im Forschungsprojekt MikrobiomProCheck untersuchen Forschende, wie sich Mikrobiomdaten künftig für Diagnostik, Verlaufskontrolle und personalisierte Therapien nutzen lassen. Die Universität Bielefeld bringt klinische, bioinformatische und datengetriebene Expertise in das NRW-weite Verbundprojekt ein. Welche Mikroorganismen leben im Darm einer Person? Wie wirken sie sich auf den Körper aus? {…}

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Wichtige Erkenntnis für individualisierte Krebstherapie Das sogenannte Philadelphia-Chromosom ist ein typisches Erkennungsmerkmal für verschiedene Formen von Leukämie. Forscher der Universität und Universitätsmedizin Greifswald konstruierten den Genfehler in kultivierten menschlichen Leukämie-Zellen und entdeckten, dass er auch ein körpereigenes Eiweiß blockiert, das normalerweise die Wirkung von Krebsmedikamenten abwehrt. Dadurch werden Krebszellen empfindlicher für bestimmte Medikamente. Die Ergebnisse {…}

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Berlin/Altdorf – Unregelmäßige Blutungen, Akne, Haarausfall oder unerfüllter Kinderwunsch: Was lange als Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) bekannt war, betrifft nicht nur Eierstöcke und Zyklus, sondern häufig auch das Risiko für Typ-2-Diabetes. Künftig heißt die Erkrankung Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS). Der neue Name rückt den Stoffwechsel in den Fokus. Weltweit leben mehr als 170 Millionen Frauen im {…}

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Eine aktuelle Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Instituts für Sport- und Bewegungstherapie am Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikum Essen zeigt, dass bereits ein einziges 20-minütiges hochintensives Intervalltraining (kurz: HIIT) wichtige Immunzellen im Blut vorübergehend ansteigen lässt. Dieser Effekt ließ sich sowohl bei gesunden Menschen als auch bei 20 Patient:innen mit fortgeschrittener Krebserkrankung {…}

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