Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Hamburg. Die Grippesaison steht in den Startlöchern. Für die meisten Menschen verläuft eine Infektion ohne schwerwiegende Folgen. Für Patienten mit gesundheitlichen Risikofaktoren wie zum Beispiel ältere Personen kann eine Erkrankung jedoch ernsthafte und mitunter lebensbedrohliche Folgen haben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden während der vergangenen Grippesaison durch Labortests mehr als 235.000 Erkrankungen in Deutschland bestätigt. {…}

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Zum Europäischen Depressionstag am 4. Oktober zeigt das DZPG, wie Vernachlässigung und Missbrauch in der Kindheit künftig zu einer präziseren Behandlung chronischer Depression beitragen könnten. Eine 2024 in The Lancet Psychiatry veröffentlichte Analyse ergab: Betroffene mit bestimmten Belastungsmustern sprachen signifikant stärker auf die spezifische Psychotherapie CBASP an als auf supportive Psychotherapie. Entscheidend könnte daher nicht {…}

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Handchirurgie versorgt „Avocado-Hand“ am Uniklinikum Erlangen Einmal kurz nicht aufgepasst und prompt mit dem Küchenmesser abgerutscht: Dieser Moment bescherte der Erlangerin Valeria Defez Mairal einen durchtrennten Nerv sowie ein durchtrenntes Blutgefäß an der linken Hand, eine nächtliche Notoperation in der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Uniklinikums Erlangen und einen zweitägigen Klinikaufenthalt. Prof. Dr. Andreas Arkudas, {…}

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Neue Perspektiven für die Erforschung der komplexen Parasitenbiologie: Forschende der JLU etablieren mit einem Team aus den USA die Genscheren-Technik bei Schistosomen Weltweit verursachen Wurmparasiten Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren, die nicht nur zu großen gesundheitlichen Belastungen führen, sondern auch erhebliche sozioökonomische Folgen haben. Die Forschung an Wurmparasiten wird durch die Komplexität ihrer Lebenszyklen erschwert, {…}

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Neue Studie in PAIN zur genetischen Veränderung des TRPA1-Schmerzkanals: Trotz der verminderten Funktion des Kanals kommt es zu starken Schmerzen Würzburg. Schmerz wird durch ein ausgeklügeltes Alarmsystem des Körpers ausgelöst, das dazu dient, uns vor Gefahren zu warnen. Spezialisierte Nervenzellen, sogenannte Nozizeptoren, nehmen Reize wie extreme Hitze oder starken Druck wahr und leiten diese als {…}

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Veröffentlichung in Cell Death & Disease Als „Kraftwerke der Zellen“ versorgen Mitochondrien Zellen mit Energie. Außerdem nehmen sie eine wichtige Rolle im Stoffwechsel ein. Wie sie an der Entstehung von Krankheiten beteiligt sein können, erforscht das Institut für Biochemie und Molekularbiologie I der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD). In einer aktuellen Studie {…}

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Bereits ab der 21. Schwangerschaftswoche ist die Sehrinde des menschlichen Gehirns in ihrem Grundaufbau so organisiert wie bei Erwachsenen. Das Grundgerüst für das spätere Sehen entsteht somit ohne Seherfahrung.  Das menschliche Gehirn bildet das, was wir sehen, wie eine Landkarte ab: Punkte, die auf der Netzhaut des Auges nebeneinanderliegen, werden auch im Gehirn von benachbarten {…}

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Eine individuell auf ihren Tumor abgestimmte Therapie hält die metastasierte Brustkrebserkrankung von Anja Bellmann seit rund anderthalb Jahren stabil – und schenkt der 59-jährigen Münsteranerin wertvolle Zeit ohne erneute Chemotherapie. | lie Wenn es ihr gut geht, fährt Anja Bellmann Fahrrad, trifft Freunde oder ihre Schwester zum Kaffee auf dem Münsteraner Markt. Dass sie seit {…}

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Innovation aus Frankreich: Die Uniklinik Düsseldorf ist das erste deutsche Krankenhaus, in dem ein spezieller Metallgitter-Stent zum Einsatz kommt, der nach einer chirurgischen Entfernung des End- oder Sigma-Darms einen Verzicht auf einen vorübergehenden künstlichen Darmausgang erlaubt. Bei zwei erkrankten Menschen in Düsseldorf kam die neue Technik schon zum Einsatz. Düsseldorf (ukd). „Die Aussicht, vorübergehend auf {…}

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Neues open-source KI-Modell des Universitätsklinikums Freiburg erkennt Krebszellen automatisch und reduziert händische Auswertung / Standardisierte Analyse klinischer Routinedaten / Veröffentlichung in Nature Methods Bei Blut- und Lymphdrüsenkrebs müssen Fachärzt*innen große Mengen komplexer Einzelzelldaten auswerten. Forschende des Universitätsklinikums Freiburg und des Weizmann Institute of Science in Israel haben nun ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Modell entwickelt, {…}

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In der Wintersaison 2025/26 gab es in der Bevölkerung rund 180 Millionen akute Atemwegs­erkrankungen (ARE), darunter Influenza, COVID-19, RSV-Erkrankungen, Rhinoviren oder saisonale Coronaviren: Kleinkinder hatten im Durchschnitt 4,6 akute Atemwegs­erkrankungen, Erwachsene ab 60 Jahren im Schnitt 1,3. Im ambulanten Bereich gab es circa 37 Millionen Arztbesuche aufgrund einer ARE, im stationären Bereich wurden circa 429.000 {…}

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Wie bei jeder Intervention geht es nicht darum, ob ein patientenrelevanter Nutzen erwartet wird, sondern ob sich dieser Nutzen in RCTs belegen lässt. „KI-Systeme können die radiologische Diagnostik bei Lungenkrebs unterstützen. Ob daraus ein patientenrelevanter Nutzen entsteht, ist derzeit unklar. Gut geplante Studien sind notwendig, um sowohl die diagnostische Genauigkeit als auch den patientenrelevanten Nutzen {…}

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DDG Positionspapier bewertet Chancen und Grenzen von Inselautoantikörper-Tests Berlin – Die Früherkennung von Typ-1-Diabetes durch ein Inselautoantikörper-Screening eröffnet neue Perspektiven für Prävention, Forschung und Versorgung, denn jährlich erkranken rund 4000 Kinder und Jugendliche neu an dieser Autoimmunerkrankung. Ein Bluttest auf Inselautoantikörper kann frühe Stadien sichtbar machen. Die DDG sieht hierin ein wissenschaftlich hoch relevantes Entwicklungsfeld {…}

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