Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Würzburger Studie zeigt: Mechanismen der Schmerzrückbildung verlaufen im Spinalganglion geschlechtsspezifisch Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Robert Blum am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) untersuchte das Spinalganglion (DRG) bei männlichen und weiblichen Ratten nach einer Nervenverletzung sowie während der Schmerzrückbildung. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass die Mechanismen der Schmerzrückbildung geschlechtsspezifisch sind, obwohl die unmittelbare Reaktion auf die {…}

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Wer sich plötzlich von sich selbst oder seiner Umgebung entfremdet fühlt, erlebt dies häufig als Folge von großem Stress, Depression, Angststörung oder Traumata. Solche sogenannten Depersonalisations- und Derealisationserfahrungen gelten als typische Symptome bei psychischen Belastungen. Forschende der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung zeigen nun: Ähnliche Erfahrungen {…}

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Die gezielte Aktivierung spezieller Nervenzellen durch Lichtpulse lindert im Tiermodell Bewegungsstörungen bei Morbus Huntington und stellt die gesunde Nervenzellaktivität wieder her. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie. Sie ist erblich bedingt, verursacht durch eine Mutation in einem einzelnen Gen, und bislang unheilbar: die Huntington-Krankheit, auch Morbus Huntington genannt. Die Betroffenen leiden vor allem unter einem {…}

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Stiftung Auge erläutert, warum rasches Handeln wichtig ist München – Wenn das Sehen plötzlich nachlässt und sich nach kurzer Zeit wieder normalisiert, nehmen viele Betroffene das Ereignis nicht ernst. Gerade weil die Beschwerden schmerzlos sind und wieder verschwinden, wird ein vorübergehender Sehverlust häufig bagatellisiert. Dabei kann die zugrundeliegende Durchblutungsstörung der Netzhaut oder des Sehnervs ein {…}

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Internationale Studie zeigt Grenzen konservativer Behandlungen auf. Eine großangelegte Analyse eines internationalen Forscherteams geführt von der Hochschule Bochum zeigt: Nicht-operative Behandlungen wie Massagen, Bewegungstherapie oder Akupunktur bei chronischen Rückenschmerzen können Beschwerden zwar lindern – allerdings meist nur für wenige Wochen. Langfristig bleiben für Patient*innen relevante Verbesserungen aus. Die Studie wurde unter der Leitung von Prof. {…}

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Tabakkonsum gehört weiterhin zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Während der Gesetzgeber das Rauchen in öffentlichen geschlossenen Räumen bereits vor Jahren weitgehend eingeschränkt hat, gilt für private Räume, darunter zählen auch Fahrzeuge, bislang kein entsprechendes Verbot. Das gilt selbst dann, wenn Kinder, Jugendliche oder schwangere Frauen mit im Auto sitzen. Fachleute, Gesundheitsorganisationen und zahlreiche Bundesländer fordern {…}

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Studie der Medizinischen Fakultät Mannheim zum Gewichtsmanagement bei Menschen mit Übergewicht offenbart eine deutliche Lücke zwischen der empfohlenen Versorgung und dem, was die Betroffenen angeben. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt mit Übergewicht oder Adipositas. Sie leben damit mit einem erhöhten Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen. Um Gewicht erfolgreich zu reduzieren, gibt {…}

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Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben eine neue, einfache Methode zur Früherkennung von Gefäßerkrankungen entwickelt. Das Verfahren nutzt CO₂-angereichertes Wasser, das die Gefäßerweiterung stimuliert, mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) wird dann die Gefäßreaktion erfasst. Gesunde Blutgefäße erweitern sich schnell, bei Gefäßerkrankungen ist die Reaktion auch schon in frühem Stadium deutlich verlangsamt. {…}

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Die Universitätsmedizin Magdeburg sucht Teilnehmende für eine klinische Studie zu einer neuen, nicht-medikamentösen Behandlung von Fatigue. Die Universitätsmedizin Magdeburg sucht Menschen mit Morbus Parkinson, die unter anhaltender Erschöpfung (Fatigue) leiden, für die klinische Studie „ReVita“. Das Forschungsteam untersucht, ob eine sanfte elektrische Stimulation des Vagusnervs am Ohr (transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation, taVNS) Fatigue-Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern kann. Fatigue zählt {…}

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Eine neue KI-gestützte Entscheidungshilfe erkennt vor Operationen neun von zehn Patient:innen mit einer milden Blutungsstörung. Das von Forschenden des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern entwickelte System wurde er-folgreich an einer unabhängigen Patientengruppe getestet und ist bereits als webbasiertes Tool verfügbar. Milde Blutungsstörungen gehören zu den häufigsten erblichen Blutungsneigungen. Sie bleiben im Alltag oft {…}

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Warum bilden sich in unserem Blut normalerweise keine gefährlichen Gerinnsel? Doch was passiert, wenn dieser Schutzmechanismus versagt? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Greifswald ist der Antwort auf diese zentrale medizinische Frage einen großen Schritt nähergekommen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal Journal of Thrombosis and Haemostasis veröffentlicht. Die Wissenschaftler*innen aus Greifswald und der {…}

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Im Sommer verbringen viele Familien mehr Zeit miteinander – bei Besuchen, Feiern oder im gemeinsamen Urlaub. Dabei können Veränderungen bei Eltern, Großeltern oder anderen Angehörigen auffallen, die im Alltag leicht übersehen werden: Wird ein vertrauter Weg plötzlich schwierig? Werden Gespräche nicht mehr richtig verfolgt? Oder häufen sich Gedächtnislücken? Nicht jede Vergesslichkeit ist ein Grund zur {…}

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Eine internationale Studie zur intraoperativen Bestrahlung von Glioblastomen unter der Leitung der Universitätsmedizin Mannheim und des DKFZ-Hector Krebsinstituts* unterstreicht das wahre Ausmaß der Strahlenresistenz dieser Hirntumoren. Ein internationales Forscherteam hat in der weltweit größten randomisierten Studie zum Einsatz robotisch assistierter Bestrahlung in der Hirntumorchirurgie (INTRAGO-II) die Effektivität der intraoperativen Radiotherapie bei Patienten mit neu diagnostiziertem {…}

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