Arthritis / Rheuma

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Digitale Gesundheitstechnologien gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Behandlung chronischer Erkrankungen. Eine Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck über eine höhere digitale Gesundheitskompetenz verfügen als Menschen mit rheumatoider Arthritis. Einflussfaktoren wie Alter, Bildung und Einstellung zum Internet spielten dabei entscheidende Rollen.

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Bei gut kontrollierter rheumatoider Arthritis (RA) kann eine Dosisoptimierung basierend auf der Krankheitsaktivität die Nachteile der Behandlung reduzieren. Eine Beobachtungsstudie mit initial 170 Patienten, von denen 127 die Nachbeobachtung über 10 Jahre abschlossen, fand dass eine solche langfristige Dosisoptimierung von TNF-Hemmern eine sichere und wirksame Strategie darstellt.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 26 randomisierten, kontrollierten Studien konnte zeigen, dass Yoga körperliche und psychische Beschwerden bei immunvermittelten oder Autoimmunerkrankungen lindern kann. Besonders bei Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und ankylosierender Spondylitis zeigte Yoga positive Wirkungen auf Fatigue, Entzündungswerte, psychische Symptome und Lebensqualität.

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In einer longitudinalen Beobachtungsstudie mit 960 Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) kamen bei 17 % der Patienten mindestens 4 biologische oder synthetische zielgerichtete krankheitsmodifizierende Wirkstoffe (b/tsDMARD) zum Einsatz. Diese Patienten mit multiplem b/tsDMARD-Versagen waren häufiger Frauen, adipös, hatten eine axiale Beteiligung, Depression und eine höhere Krankheitsaktivität. Ergänzende Therapien, speziell Gewichtsmanagement, Depressionslinderung und Physiotherapie, könnten womöglich einen wichtigen Beitrag leisten.

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Eine beobachtende Kohortenstudie zeigte, dass Patienten mit PsA bereits in frühen Stadien der Erkrankung eine höhere Rate an Begleiterkrankungen und Herz-Kreislauf-Risikofaktoren aufweisen. Dies seien demnach womöglich nicht nur Konsequenzen langwährender chronisch-entzündlicher Prozesse.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand, dass im Laufe des Lebens jeder 5. Patient mit rheumatoider Arthritis (RA) Angststörungen, jeder 3. Patient eine depressive Störung entwickelt. Dieses hohe Risiko für psychische Begleiterkrankungen sollte in der RA-Behandlung berücksichtigt werden, um Betroffene früh zu identifizieren und ihnen bestmöglich zu helfen.

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Eine Remission zu erreichen ist nach einer Beobachtungsstudie über 5 076 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) schwieriger, wenn mehrere prognostisch nachteilige Risikofaktoren vorliegen. Das Vorliegen von mindestens 3 Risikofaktoren beeinflusste sowohl den Verlauf der Erkrankung der Patienten als auch die Therapieentscheidungen der behandelnden Ärzte, unabhängig von der Krankheitsaktivität.

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