Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 14 Studien fand, dass Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Die Wahl moderner Therapien kann dieses Risiko jedoch beeinflussen und sollte daher individuell abgewogen werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Studie zeigt, welche Erkrankungen, Umweltfaktoren und Lebensstile das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen am stärksten beeinflussen und welche Faktoren einen schützenden Effekt besitzen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Metaanalyse mit fast 60 000 Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen untersuchte, ob Statine das Darmkrebsrisiko beeinflussen. Während ein Studiendesign keinen klaren Zusammenhang zeigte, war die Einnahme von Statinen bei einem anderen Studienansatz mit einer signifikant geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit verbunden. Weitere große Studien sollen diese Ergebnisse absichern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Aktuelle Studiendaten zeigen, dass Tabakerhitzer und möglicherweise auch E-Zigaretten mit einem höheren Risiko für postoperative Rückfälle bei Morbus Crohn assoziiert sind. Nichtrauchen bleibt folglich die sicherste Option, um Rückfälle zu vermeiden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein Vitamin-D-Mangel ist bei Kindern mit pädiatrischer entzündlicher Darmerkrankung (PIBD) ein häufiges Problem. Eine einmalige hochdosierte Vitamin-D-Stoß-Therapie war bei Kindern mit PIBD ebenso effektiv und sicher ist wie eine tägliche Supplementierung über 12 Monate.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse konnten zeigen, dass die meisten Interleukin-Inhibitoren bei Psoriasis kein erhöhtes Risiko für neu auftretende entzündliche Darmerkrankungen bergen. Eine Ausnahme stellt Ixekizumab dar, welches signifikant mit einem höheren Risiko assoziiert war.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie künstliche Intelligenz die Therapie und Erforschung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen unterstützen kann. Erste Ergebnisse zeigen vielversprechende Ansätze, eine fachärztliche Kontrolle bleibt allerdings unerlässlich.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Aktuelle Forschungsdaten deuten darauf hin, dass Umweltgifte wie Schwermetalle, Pestizide und Luftschadstoffe das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen können. Umweltfaktoren könnten über Entzündungsprozesse, Veränderungen der Darmbarriere und des Mikrobioms wesentlich zur Krankheitsentstehung beitragen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der Aufenthalt in begrünten Umgebungen hat einen signifikanten schützenden Effekt gegenüber Morbus Crohn sowie einen möglichen Schutzeffekt vor Durchfallerkrankungen, jedoch keinen nachweisbaren Einfluss auf Colitis ulcerosa oder Dickdarmkrebs. Mögliche Mechanismen sind bessere Luftqualität, eine höhere mikrobielle Vielfalt und geringerer Stress.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Ergebnisse der PREdiCCt-Studie konnten zeigen, dass ein hoher Fleischkonsum bei Menschen mit Colitis ulcerosa mit einem erhöhten Risiko für objektive Krankheitsschübe verbunden ist.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 9 Studien zeigte vielversprechende Ergebnisse für einen Beitrag der mediterranen Ernährung zur Prävention von Multipler Sklerose und Sjögrens Syndrom. Weiteren Autoimmun- oder immunvermittelten Erkrankungen schien diese Ernährungsform hingegen nicht konsistent vorzubeugen. Weitere langfristige Studien sind jedoch nötig.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Tasty&Healthy-Diät zeigte in einer randomisierten Studie bei jungen Menschen mit Morbus Crohn eine bessere Verträglichkeit sowie positive Effekte auf das Darmmikrobiom im Vergleich zur exklusiven enteralen Ernährung, war allerdings vergleichbar wirksam mit Blick auf Entzündungswerte und Symptome.
Weiter zum ausführlichen Bericht →