Chronische Darmentzündung

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Adalimumab und Infliximab sind beides Wirkstoffe, die den Entzündungsfaktor TNF hemmen. Beide Wirkstoffe sind in Deutschland für die Behandlung von Morbus Crohn zugelassen, verlieren jedoch häufig im Laufe der Zeit ihre Wirkung. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass etwa die Hälfte der Patienten von einem Wechsel zu Infliximab profitieren konnte, wenn Adalimumab wirkungslos geworden war.

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Wenn Infliximab im Laufe der Zeit seine Wirkung verliert, könnte eine Intensivierung der Therapie sinnvoll sein. In der vorliegenden Studie verglichen Wissenschaftler diesbezüglich verschiedene Strategien (Dosis-Erhöhung, Intervall-Verkürzung oder beides). Sie stellten fest, dass die Konzentration von Antikörpern gegen den Wirkstoff bei der Wahl der geeigneten Intensivierungsstrategie helfen könnte.

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Weltweit sind bis zu einer Milliarde Menschen von Parodontitis betroffen. Die Erkrankung ist zudem mit mehreren systemischen Entzündungserkrankungen assoziiert. Eine internationale Studie hat nun den Zusammenhang zwischen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Parodontitis untersucht.

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Da Colitis ulcerosa üblicherweise in Schüben verläuft, ist es wichtig, während einer Ruhephase das Risiko für einen erneuten Krankheitsschub einschätzen zu können. Während sich die Beurteilung der Darmschleimhaut hierfür nicht zu eignen schien, standen bestimmte Marker im Stuhl der Patienten mit einem erneuten Krankheitsschub im Zusammenhang. Somit könnten Stuhlproben dabei helfen, in Ruhephase erneute Krankheitsschübe vorauszusagen.

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Im Dunkeln wird das Schlafhormon Melatonin produziert und macht schläfrig. Ob zusätzlich gegebenes Melatonin, ergänzend zur Schlafhygiene, bei Schlafstörungen als Folge anderer Erkrankungen helfen kann, ermittelten Forscher in ihrer Metaanalyse. Das Ergebnis unterstützt zusätzliches Melatonin als wertvollen Beitrag zu schnellerem Einschlafen (Schlaflatenz) und längerem Schlaf.

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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hatten ein höheres Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken, als Personen, ohne derartige Darmerkrankungen. Dies war das Ergebnis einer groß angelegten, dänischen Studie. Dieses Ergebnis bestätigte das Ergebnis einer aktuellen amerikanischen Studie.

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