Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Wissenschaftler untersuchten, ob und wie sich verschiedene Getränke auf das Risiko, an Colitis ulcerosa zu erkranken, auswirkten. Sie stellten fest, dass Alkohol und Kaffee keinen Einfluss auf das Risiko für Colitis ulcerosa hatten, während sich Softdrinks negativ und Tee positiv auf das Colitis ulcerosa-Risiko auswirkten.
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Ein britisch-französisches Forschungsteam konnte zeigen, dass der Verzehr von Joghurt mit geringerem Bauchfett und einer verbesserten Darmgesundheit in Zusammenhang steht.
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Adalimumab und Infliximab sind beides Wirkstoffe, die den Entzündungsfaktor TNF hemmen. Beide Wirkstoffe sind in Deutschland für die Behandlung von Morbus Crohn zugelassen, verlieren jedoch häufig im Laufe der Zeit ihre Wirkung. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass etwa die Hälfte der Patienten von einem Wechsel zu Infliximab profitieren konnte, wenn Adalimumab wirkungslos geworden war.
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Wenn Infliximab im Laufe der Zeit seine Wirkung verliert, könnte eine Intensivierung der Therapie sinnvoll sein. In der vorliegenden Studie verglichen Wissenschaftler diesbezüglich verschiedene Strategien (Dosis-Erhöhung, Intervall-Verkürzung oder beides). Sie stellten fest, dass die Konzentration von Antikörpern gegen den Wirkstoff bei der Wahl der geeigneten Intensivierungsstrategie helfen könnte.
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Eine aktuelle britische Studie hat das Vorkommen von Fatigue bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen untersucht.
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Weltweit sind bis zu einer Milliarde Menschen von Parodontitis betroffen. Die Erkrankung ist zudem mit mehreren systemischen Entzündungserkrankungen assoziiert. Eine internationale Studie hat nun den Zusammenhang zwischen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Parodontitis untersucht.
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Da Colitis ulcerosa üblicherweise in Schüben verläuft, ist es wichtig, während einer Ruhephase das Risiko für einen erneuten Krankheitsschub einschätzen zu können. Während sich die Beurteilung der Darmschleimhaut hierfür nicht zu eignen schien, standen bestimmte Marker im Stuhl der Patienten mit einem erneuten Krankheitsschub im Zusammenhang. Somit könnten Stuhlproben dabei helfen, in Ruhephase erneute Krankheitsschübe vorauszusagen.
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Die HPV-Impfung hat sich auch unter Alltagsbedingungen als wirksam erwiesen. Es gibt jedoch Befürchtungen, dass die Impfung das Risiko für Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erhöhen könnte. Kanadische Forscher fanden dafür keine Belege und bestätigen die Sicherheit der Impfung.
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Eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien unterstreicht die Bedeutung von körperlicher Aktivität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Bei Morbus Crohn konnte zudem ein positiver Einfluss auf die klinische Remission und die Krankheitsaktivität aufgezeigt werden.
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Internationale Wissenschaftler konnten zeigen, dass Risankizumab die Lebensqualität von Morbus-Crohn-Patienten verbessert.
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Im Dunkeln wird das Schlafhormon Melatonin produziert und macht schläfrig. Ob zusätzlich gegebenes Melatonin, ergänzend zur Schlafhygiene, bei Schlafstörungen als Folge anderer Erkrankungen helfen kann, ermittelten Forscher in ihrer Metaanalyse. Das Ergebnis unterstützt zusätzliches Melatonin als wertvollen Beitrag zu schnellerem Einschlafen (Schlaflatenz) und längerem Schlaf.
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Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hatten ein höheres Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken, als Personen, ohne derartige Darmerkrankungen. Dies war das Ergebnis einer groß angelegten, dänischen Studie. Dieses Ergebnis bestätigte das Ergebnis einer aktuellen amerikanischen Studie.
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Eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien hat sich mit den Vor- und Nachteilen einer ballaststoffreichen Ernährung bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen beschäftigt.
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