Chronische Darmentzündung

Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Patienten mit einer chronischen Darmerkrankung haben häufig mit Untergewicht zu kämpfen. Aber auch vor dem Ausbruch der Erkrankung spielt das Gewicht bei chronischen Darmentzündungen eine Rolle. Wissenschaftler konnten nämlich zeigen, dass sowohl untergewichtige als auch stark übergewichtige Frauen ein erhöhtes Risiko für Morbus Crohn, nicht aber für Colitis ulcerosa, hatten.

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Infliximab wird immer häufiger bei chronischen Darmentzündungen eingesetzt. Leider verliert dieser Wirkstoff häufig im Laufe der Zeit seine Wirkung. Forscher fanden heraus, dass die Kinder, die von einem Wirkverlust verschont blieben, häufiger bereits früher nach der Diagnose Infliximab erhalten hatten als die Kinder, bei denen Infliximab seine Wirkung verlor.

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Der Wirkstoff Infliximab, welcher die Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa stark bereichert, steht in Verdacht mit schweren Erkrankungen wie Krebs in Verbindung zu stehen. Forscher stellten nun fest, dass Kinder kein erhöhtes Krebs-Risiko hatten, wenn sie aufgrund einer chronischen Darmentzündung mit Infliximab behandelt wurden.

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Der Wirkstoff Infliximab verliert häufig im Laufe der Zeit seine Wirkung. Es wird vermutet, dass dies daran liegt, dass der Körper Antikörper gegen Infliximab bildet. Forscher fanden nun heraus, dass Kinder seltener diese Antikörper bildeten, wenn sie zusätzlich zu Infliximab herkömmliche Immunsuppressiva bekamen.

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Ein erhöhter Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor für viele Erkrankungen. So steigt beispielsweise das Schlaganfallrisiko oder das Risiko für einige Krebserkrankungen, wie z. B. Darm- oder Brustkrebs, wenn vermehrt Alkohol getrunken wird. Es ist unklar, ob ein übermäßiger Alkoholkonsum auch einen Risikofaktor für Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn darstellt. Ein internationales Forscherteam ging dieser Frage nach.

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Seit den letzten 50 Jahren ist die Rate der Neuerkrankungen an chronischen Darmentzündungen stetig gestiegen. Das betrifft vor allem Kinder aus Schwellenländern. Es wird angenommen, dass die zunehmende Verstädterung ein Risikofaktor für diese Erkrankungen darstellt. In einer Studie eines 30-köpfigen Forscherteams wurde untersucht, ob das Risiko, an einer chronischen Darmentzündung zu erkranken, vom Lebensraum (ländlich vs. städtisch) im Kindesalter abhängt.

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Viele Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kommen im Laufe ihres Lebens nicht um eine Darmoperation herum. Diese kann einige Komplikationen mit sich bringen. Eine häufige Spätkomplikation der Bauchchirurgie ist der Narbenbruch. Dieser kann noch Jahre nach der Bauchoperation auftreten. Bei einem Narbenbruch treten Eingeweide durch die Narbe aus der Bauchhöhle aus.

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Patienten mit den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leiden häufiger als die Normalbevölkerung an Darmkrebs. Inwiefern die Patienten auch von anderen Krebsformen betroffen sind, untersuchte ein spanisches Forscherteam. Die Forscher interessierte, wie häufig Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa an Krebserkrankungen außerhalb des Darms leiden, welche Faktoren die Krebsentstehung in anderen Körperregionen begünstigen und ob eine Behandlung mit Medikamenten, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken (sogenannte Immunsuppressoren) oder mit Medikamenten, die gegen den Tumornekrosefaktor (einen Signalstoff des Abwehrsystems) gerichtet sind, eine Krebsentstehung außerhalb des Darms fördern.

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Der Lebensstil von Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hat einen Einfluss auf deren Krankheitsverlauf. Doch wie sieht es bei Personen aus, die noch nicht an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erkrankt sind? Wirkt sich der Lebensstil auch auf das Risiko aus, zukünftig an diesen zu erkranken? Vier schwedische Forscher der Universität Umeå untersuchten, welche Rolle der Lebensstil auf das Risiko für chronisch entzündliche Darmerkrankungen hat. Hierzu sammelten sie die Daten von 72 Personen, die im späteren Verlauf an Colitis ulcerosa erkrankten, und von 26 Personen, die später Morbus Crohn entwickelten. Außerdem erfassten Sie die Daten von 427 Personen, die von diesen Darmerkrankungen verschont blieben.

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Die Leberentzündung Hepatitis B wird durch das Hepatitis-B-Virus verursacht. Wird Hepatitis B chronisch, ist die Therapie schwierig. Eine vorbeugende Impfung gilt daher als wichtige Maßnahme, um die Erkrankung zu verhindern. Für die Grundimmunisierung sind im Erwachsenenalter 3 Impfungen nötig. Nach diesen Hepatitis-B-Impfungen, die in den empfohlenen Zeitabständen durchgeführt werden sollten, sollte untersucht werden, ob der Körper tatsächlich Antikörper gegen den Hepatitis-B-Virus (HB-AK, kurz für Hepatitis-B-Antikörper) gebildet hat.

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Infliximab ist ein Antikörper, der sich gegen den Tumornekrosefaktor (TNF) richtet. Da TNF eine wichtige Rolle bei der Entzündungsreaktion einnimmt, wirkt dieser sogenannte TNF-Hemmer entzündungshemmend. Infliximab wird derzeit bereits gegen einige Erkrankungen erfolgreich eingesetzt. Darunter zählen Schuppenflechte, Arthritis und auch die beiden chronischen entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Für Morbus Crohn ist Infliximab in Deutschland bereits seit 1999 zugelassen.

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