Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Mehr als jedes 10. Kind mit CED war mit seinem Körper unzufrieden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei ihrer Befragung von 664 Kindern und Jugendlichen mit CED. Vor allem Mädchen und Kinder, die unter Ängsten oder Depressionen litten, gaben an, mit ihrem Körper unzufrieden zu sein.
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Nicht selten sind Patienten mit Morbus Crohn von Abszessen im Bauchraum betroffen. Meist müssen diese operativ entfernt werden. Wissenschaftler stellten in dieser kleinen Studie fest, Patienten seltener operiert werden mussten, wenn sie vier Wochen lang im Krankenhaus ausschließlich über eine Nasensonde ernährt wurden.
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Golimumab ist ein Wirkstoff, der in der Regel erst dann zum Einsatz kommt, wenn die konventionelle Therapie gescheitert ist. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass mehr als die Hälfte der Patienten nach drei Monaten auf die Golimumab-Therapie ansprachen und sich mehr als jeder dritte Patient nach 6-monatiger Therapie in einer Ruhephase der Erkrankung befand.
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Zu einer hohen Lebensqualität zählt auch ein erfülltes Sexualleben. Dies kann jedoch durch chronische Erkrankungen beeinträchtigt werden. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zwar ein ähnliches sexuelles Interesse wie die Allgemeinbevölkerung hatten, jedoch weniger zufrieden mit ihrem Sexualleben waren.
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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind sehr belastend. Gleichzeitig erhöhen sie das Risiko für weitere Erkrankungen. Forscher stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten mit einer chronischen Darmentzündung häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen waren als Personen ohne diese Darmerkrankungen.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Golimumab ist ein Wirkstoff, der unter die Haut gespritzt wird. Zur Verabreichung des Wirkstoffs stehen sowohl Fertigspritzen als auch Autoinjektoren zur Verfügung. Die meisten Patienten mit Colitis ulcerosa bevorzugten den Autoinjektor, um sich Golimumab selbst zu verabreichen.
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Wenn die klassische Therapie nicht mehr ausreicht, kommen bei der Behandlung von Colitis ulcerosa Biologika zum Einsatz. Dass in diesem Fall der Wirkstoff 5-Aminosalicylsäure abgesetzt werden kann, zeigte die vorliegende Studie. Zusätzliche 5-Aminosalicylsäure erhöhte nämlich nicht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Ruhephase erreicht oder die Darmschleimhaut geheilt wurde.
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Die Darmflora spielt bei Morbus Crohn eine wichtige Rolle. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass der Stuhl von Kindern mit Morbus Crohn im Vergleich zum Stuhl von gesunden Kindern eine veränderte Zusammensetzung und eine geringere Vielfalt von Mikroorganismen aufwies. Die Behandlung mit Infliximab führte dazu, dass sich die Vielfalt der Mikroorganismen wieder erweiterte und die Darmflora so der von gesunden Kindern ähnlicher wurde.
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Eine chronische Darmentzündung kann sich negativ auf die sexuelle Lebensqualität auswirken. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in der vorliegenden Studie, indem sie die sexuelle Lebensqualität von Patienten mit chronischer Darmentzündung mit der von gesunden Personen verglichen.
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Bei einer mittelschweren bis schweren Colitis ulcerosa reichen oftmals die klassischen Behandlungsmethoden nicht aus. In der Regel kommen dann innovative Arzneimittel zum Einsatz. Doch auch eine hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) könnten den Betroffenen helfen, wenn sie zusätzlich zu Steroiden eingesetzt wird, wie eine kleine Studie zeigte.
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Erhöht der Wirkstoff Ustekinumab das Risiko für Infektionen nach einer Operation stärker als TNF-Hemmer? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es im Hinblick auf das Infektionsrisiko keinen Unterschied macht, ob der Patient vor der Operation Ustekinumab oder einen TNF-Hemmer bekam.
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Oftmals müssen sich Patienten mit Colitis ulcerosa einer Darmoperation unterziehen. Häufig ist der Grund dafür eine hartnäckige Erkrankung, die auf die medikamentösen Behandlungsversuche nicht anspricht. In der vorliegenden Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich viele Betroffene im Nachhinein wünschten, sie hätten sich früher operieren lassen.
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Patienten mit Morbus Crohn, bei denen eine Therapie mit einem TNF-Hemmer bereits gescheitert ist, konnten von einer Therapie mit einem weiteren Biologikum profitieren. Dies war das Ergebnis der vorliegenden Studie. Hierbei schienen sich alle Biologika gleichermaßen zu eignen.
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