Chronische Darmentzündung

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Eine Studie aus Irland und Ecuador untersuchte den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Beurteilung der histologischen Remission bei Colitis ulcerosa. Ziel der Untersuchung war es, die Leistung der KI mit der von Pathologen zu vergleichen. KI-Modelle zeigten gute Ergebnisse bei der Erkennung histologischer Aktivität und waren in einigen Aspekten vergleichbar mit Pathologen, schnitten jedoch bei einigen Leistungskennzahlen schlechter ab. Insgesamt deutet die Studie auf ein großes Potenzial des Einsatzes von KI im Behandlungsmanagement von Colitis ulcerosa hin.

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Eine aktuelle Studie untersuchte die Wirkung von Curcumin plus Piperin bei Menschen mit milder bis moderater entzündlicher Darmerkrankung. Nach einer 12-wöchigen Einnahme von Curcumin plus Piperin zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Körperzusammensetzung und der Zellgesundheit.

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Eine aktuelle Studie untersuchte die Auswirkungen einer probiotischen Nahrungsergänzung bei Menschen mit Morbus Crohn. Während die Symptome und Krankheitsverläufe zwischen Kontroll- und Probiotikagruppe ähnlich blieben, zeigte die Probiotikagruppe eine Gewichtszunahme sowie eine verbesserte Nährstoffaufnahme. Auch die Lebensqualität verbesserte sich in der Interventionsgruppe signifikant.

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Januskinase-Inhibitoren werden erfolgreich bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) eingesetzt. Es gab jedoch Zweifel an ihrer kardiovaskulären Sicherheit. Eine aktuelle Studie fand kein signifikant erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien und kardiovaskuläre Ereignisse. Interessanterweise reduzierte Deucravacitinib signifikant die genannten Risiken.

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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), einschließlich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sind laut einer Metaanalyse von 13 Studien mit über 2,8 Millionen Teilnehmern mit einem deutlich erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden. Das Risiko war bei Morbus-Crohn-Patienten höher als bei Colitis-ulcerosa-Patienten. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung der kardiovaskulären Risikobewertung und -behandlung bei CED.

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Januskinase-(JAK)-Inhibitoren stehen im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkankungen zu begünstigen. Eine aktuelle Metaanalyse gab nun Entwarnung. Laut der Wissenschaftler wird durch die Anwendung von JAK-Inhibitoren das kardiovaskuläre Risiko bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen nicht signifikant erhöht.

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Eine aktuelle Studie untersuchte den Effekt eines Programms zur Stressbewältigung und Lebensstiländerung auf das Immunsystem bzw. die T-Helferzellen bei Menschen mit Morbus Crohn. Die Ergebnisse zeigten, dass das Programm die Häufigkeit von regulatorischen T-Zellen (Tregs) im Blut reduzierte und eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Morbus Crohn hervorrufen konnte.

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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass fast ein Drittel der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms (SIBO) leiden. Die Wahrscheinlichkeit für SIBO ist bei CED-Patienten um das 5,25-Fache höher als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Autoren konnten zudem verschiedene Prädiktoren eruieren.

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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass fast ein Drittel der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms (SIBO) leiden. Die Wahrscheinlichkeit für SIBO ist bei CED-Patienten um das 5,25-Fache höher als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Autoren konnten zudem verschiedene Prädiktoren eruieren.

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