Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine aktuelle Studie untersuchte den Effekt eines Programms zur Stressbewältigung und Lebensstiländerung auf das Immunsystem bzw. die T-Helferzellen bei Menschen mit Morbus Crohn. Die Ergebnisse zeigten, dass das Programm die Häufigkeit von regulatorischen T-Zellen (Tregs) im Blut reduzierte und eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Morbus Crohn hervorrufen konnte.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass fast ein Drittel der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms (SIBO) leiden. Die Wahrscheinlichkeit für SIBO ist bei CED-Patienten um das 5,25-Fache höher als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Autoren konnten zudem verschiedene Prädiktoren eruieren.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass fast ein Drittel der Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms (SIBO) leiden. Die Wahrscheinlichkeit für SIBO ist bei CED-Patienten um das 5,25-Fache höher als bei gesunden Kontrollpersonen. Die Autoren konnten zudem verschiedene Prädiktoren eruieren.
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Curcumin wird aufgrund seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und schmerzlindernden Eigenschaften als potenzielle Zusatztherapie bei verschiedenen Krankheiten untersucht. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Curcumin die klinische Remission und die klinischen Ergebnisse bei Patienten mit Colitis ulcerosa signifikant verbessern kann. In Bezug auf die endoskopische Remission gab es keine signifikanten Verbesserungen.
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Ein langfristiger Joghurtkonsum steht mit seltenerem Auftreten von proximalem Dickdarmkrebs in Zusammenhang, was auf eine Antitumorwirkung des Joghurtkonsums schließen lässt. Die Assoziation zwischen Joghurtkonsum und der Inzidenz von Darmkrebs war je nach Bifidobakteriengehalt im Tumorgewebe unterschiedlich.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine aktuelle Phase-II-Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa. Die Studienergebnisse zeigten, dass eine deutlich größere Anzahl von Patienten, die Guselkumab erhielten, eine klinische Remission erreichten, sowohl während der Induktionsphase als auch der Erhaltungsphase.
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Ein systematischer Review mit Metaanalysen betrachtete Remissionsraten bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) bei Behandlung mit Biologika mit intravenöser oder subkutaner Verabreichung. In der Analyse über Kohortenstudien zu den Biologika Vedolizumab und Infliximab konnten keine Unterschiede in Remissionsraten je nach Verabreichungsart festgestellt werden.
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Eine aktuelle Studie aus China untersuchte die bidirektionalen Zusammenhänge zwischen Parodontitis und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Die Studienergebnisse zeigten, dass Parodontitis das Risiko für CED insgesamt nicht erhöht, jedoch mit einem erhöhten Risiko für Colitis ulcerosa assoziiert ist. Menschen mit CED haben demnach zudem ein erhöhtes Parodontitis-Risiko und sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahrnehmen.
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Eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien ergab, dass Tofacitinib bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa zu signifikanten klinischen Ansprechraten und Remissionsraten in der Induktions- und Erhaltungsphase führt. Die Ergebnisse untermauern das Potenzial von Tofacitinib als effektive Therapieoption im Real-World-Setting.
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Eine aktuelle randomisiert-kontrollierte Pilotstudie untersuchte den Nutzen einer modifizierten entzündungshemmenden Ernährungsweise (CED-MAID) im Vergleich zu gesunder Standardernährung. Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen bei Menschen mit Morbus Crohn, die einer CED-MAID folgten.
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Eine aktuelle Netzwerkmetaanalyse über 14 randomisierte, kontrollierte Studien evaluierte die Wirksamkeit und Sicherheit von Mirikizumab im Vergleich zu anderen Biologika bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa. Es konnten keine signifikanten Unterschiede im klinischen Ansprechen und der klinischen Remission zwischen Mirikizumab und anderen Biologika gezeigt werden. Mirikizumab zeigte ein ähnliches Sicherheitsprofil wie die anderen untersuchten Medikamente.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland hat die Wirksamkeit von Vedolizumab und TNF-Hemmern bei Biologika-naiven Patienten mit Morbus Crohn evaluiert. Die Ergebnisse unterstützen den Einsatz von Vedolizumab als mögliche Erstlinientherapie bei Morbus Crohn.
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Eine entzündungshemmende Ernährung reduzierte die Krankheitsaktivität und Entzündungsmarker bei schwangeren Frauen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 98 Frauen. Die Ernährung der Mütter führte zudem zu weniger funktionellen gastrointestinalen Störungen bei den Neugeborenen.
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