Darmkrebs

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

In einer Phase-II-Studie wurde das Management der Darmkrebsbehandlung mit zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) untersucht. Die Studie zeigte, dass bei der Verwendung eines ctDNA-Nachweises seltener adjuvante Chemotherapie nach der Operation eingesetzt wurde. Dabei war dies dem Standard-Management der Therapie nicht unterlegen.

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Darmkrebs entwickelt sich in den meisten Fällen aus Darmpolypen. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass eine mediterrane Ernährung das Risiko für fortgeschrittene Polypen senken kann. Vor allem Fisch reduzierte das Risiko für fortgeschrittene Polypen, während zuckergesüßte Getränke und rotes Fleisch dieses erhöhten.

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Wissenschaftler befragten Patienten, die eine Darmoperation hinter sich hatten, nach Aspekten, die ihnen diesbezüglich besonders wichtig waren. Dabei stellten sie fest, dass den Patienten vor allem wichtig war, nach der Operation keinen dauerhaften künstlichen Darmausgang zu benötigen und vom Krebs befreit zu sein, während die Größe des Einschnittes und die Dauer des Krankenhausaufenthaltes eher nebensächlich waren.

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Es ist umstritten, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D bestimmten Krankheiten vorbeugen kann. Aus diesem Grund führten Wissenschaftler aus Boston (USA) eine groß angelegte Studie durch. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die tägliche Nahrungsergänzung mit hochdosiertem Vitamin D3 weder das Risiko, an Krebs zu erkranken, noch das Risiko, von einem dramatischen Herz-Kreislauf-Ereignis betroffen zu sein, senkte.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde die No-Touch-Technik mit der konventionellen Technik bei der Darmkrebsoperation untersucht. Die Studie ergab keine signifikanten Unterschiede bezüglich des krankheitsfreien Überlebens und dem Gesamtüberleben. Keine Unterschiede ergaben sich zudem bei der operativen Morbidität und den unerwünschten Ereignissen.

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