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Prostatakrebs

  • Informationen zu Prostatakrebs

Aktuelles Thema:

Behandlungsmöglichkeiten bei einem metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebs

Die Studien dieser Woche drehten sich um Behandlungsmöglichkeiten bei einem metastasierten Prostatakrebs, der nicht mehr auf die klassische Hormontherapie anspricht – also der kastrationsresistent geworden ist.

Für die Betroffenen stehen bereits neue Wirkstoffe zur Verfügung. Es handelt sich dabei unter anderem um Enzalutamid und Abirateronacetat (Wirkstoffe der neuartigen Hormontherapie). In einer kleinen Studie dieser Woche stellten Wissenschaftler fest, dass Patienten mit Veränderungen an bestimmten Stellen des Erbguts stärker von der neuartigen Hormontherapie profitierten als andere Patienten.

Wenn auch die neuartige Hormontherapie scheitert und alle gängigen Therapieoptionen ausgeschöpft sind, könnte ein weiterer neuer Ansatz helfen: eine Therapie mit dem Radiopharmakon 117Lu-PSMA-617. In einer weiteren Studie dieser Woche untersuchten Wissenschaftler die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen dieser Therapie.

Hier die Studien im Detail:

Aktuelle Studien

Bisherige Untersuchungen haben angedeutet, dass bei gesunden Männern der Verzehr von fetthaltigen Milchprodukten, insbesondere Vollmilch, mit erhöhtem Risiko an einer besonders aggressiven Form von Prostatakrebs zu erkranken, einhergeht. Jedoch gibt es nur wenige Daten bezüglich des Verzehrs von Milchprodukten nach der Diagnose von Prostatakrebs. Amerikanische Forscher haben nun eine Studie an 1334 Männern mit lokal-begrenztem Prostatakrebs durchgeführt, wobei […]

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Unter dem Überbegriff „Krebs“ werden allgemein solide Tumore verstanden, wobei es sich um Ansammlungen bösartig veränderter Zellen handelt. In Abhängigkeit davon, welches Gewebe betroffen ist, handelt es sich z. B. um Lungen-, Darm-, Brust- oder Prostatakrebs. Die Entstehung von soliden Tumoren geht häufig mit der fehlerhaften Veränderung des Erbmaterials einher, wodurch krebstypische Merkmale gebildet werden, wie das unkontrollierte Wachstum[…]

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Die Hormontherapie oder genauer die Androgendeprivationstherapie (ADT) ist beim fortgeschrittenen Prostatakrebs die Behandlung der Wahl, um den Krankheitsfortgang zu bremsen. Den Patienten werden Medikamente verabreicht, welche die männlichen Geschlechtshormone hemmen. Oftmals treten dabei unangenehme Nebenwirkungen, wie z. B. Müdigkeit und Erschöpfung auf.

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Das Problem bei der Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs mit Hormon- oder Chemotherapie ist die häufig auftretende Entwicklung von Resistenzen, d. h. die Therapie wird unwirksam und die Krebserkrankung schreitet fort. Kommt es zum Krankheitsfortgang unter hormoneller Therapie, bei der die männlichen Geschlechtshormone auf kastrationsähnliches Niveau gesenkt werden, spricht man von kastrationsresistentem Prostatakrebs. Bei der Entwicklung[…]

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Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern. Besonders im fortgeschrittenen Stadium der kastrations-resistenten Form des Prostatakrebses, also wenn die hormonelle Therapie zur Absenkung der männlichen Geschlechtshormone auf kastrationsähnliches Niveau, unwirksam geworden ist, sind die bisher verwendeten Prognosefaktoren zum Abschätzen des Krankheitsverlaufs noch unzureichend.[…]

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Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs werden oftmals mit einer Hormonellen Therapie (Hormonentzug) behandelt, um die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) auf kastrationsähnliches Niveau zu senken und somit das Tumorwachstum zu bremsen. Kommt es dennoch zu einem Krankheitsfortgang, spricht man von kastrationsresistentem Prostatakrebs. Die Tumore […]

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Berner Forschende des Department for Biomedical Research der Universität Bern und der Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin des Berner Inselspitals konnten bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten charakteristische Veränderungen bei Darmbakterien identifizieren – eine «Bakterien-Signatur», die den Krankheitsverlauf und Therapieerfolg beeinflusst. So könnte die Behandlung von Darmkrankheiten künftig vereinfacht und verbessert werden. Zahllose Darmbakterien leben in Symbiose mit uns und sind essenziell für unsere Gesundheit. Wenn das empfindliche Gleichgewicht jedoch gestört wird, und sich die Zusammensetzung unserer Darmflora etwa durch die […]

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Pharmazie: Veröffentlichung in Nature Communications Ein weltweites Konsortium unter Beteiligung von Pharmazeuten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat molekulare Mechanismen und Gene entdeckt, die einen wichtigen Faktor für die Bestimmung der Nierenfunktion beeinflussen. Ihre Ergebnisse zu der glomerulären Filtrationsrate (eGFR), die mit chronischen Nierenerkrankungen (CKD) zusammenhängt, veröffentlichten sie im Januar 2019 in der Fachzeitschrift Nature Communications. Weltweit leiden fast zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung an einer chronischen Nierenerkrankung. Dabei bestehen erhebliche ethnische Unterschiede bei den Risikofaktoren und der Rate, mit der  […]

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Ergebnisse der Gemeinschaftsforschung von Wissenschaftlern der FAU, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des BIH veröffentlicht Unter den verschiedenen bösartigen Formen des Speicheldrüsenkrebses ist das Azinuszellkarzinom die dritthäufigste. Diese Tumoren ähneln normalem Speicheldrüsengewebe und treten vor allem in der Ohrspeicheldrüse auf. Die molekularen Ursachen der Erkrankung waren bisher unbekannt. Forscher des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sowie des Berlin Institute of Health (BIH) konnten diese nun aufklären. Mithilfe der Genomsequenzierung von Tumorgeweben haben die Wissenschaftler […]

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Pharmakologen des Universitätsklinikums Jena konnten durch genetische Veränderungen am Opioid-Rezeptor in Mäusen die Entwicklung einer Toleranz gegen Opioide fast komplett unterdrücken. Die schmerzmindernde Wirkung verbesserte sich sogar und hielt auch bei längerer Gabe an, Nebenwirkungen wie Atemdepression und Obstipation sowie Abhängigkeits- und Entzugssymptome blieben jedoch unverändert. Die jetzt in Nature Communications veröffentlichte Studie legt nahe, dass die Toleranzentwicklung von Opioiden über Phosphorylierung und Desensitisierung des Opioid-Rezeptors vermittelt wird. Diese Erkenntnisse können zur Entwicklung verbesserter Opioide genutzt werden. Jena (UKJ/vdG). Mehr […]

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Wirkstoff Hormonelle Kontrazeptiva Die Zulassungsinhaber hormoneller Kontrazeptiva informieren in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über die Sicherheit hormoneller Kontrazeptiva. Depressive Verstimmung und Depression stellen bei der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva allgemein bekannte Nebenwirkungen dar. Depressionen können schwerwiegend sein und sind ein allgemein bekannter Risikofaktor für suizidales Verhalten und Suizid. Auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) wird ein neuer Warnhinweis hierzu in die Fach-und Gebrauchsinformation hormoneller Kontrazeptiva aufgenommen. Frauen sollte geraten werden, sich im Falle von Stimmungsschwankungen und […]

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Wirkstoff SGLT2-Inhibitoren Die Zulassungsinhaber von SGLT2-Inhibitoren informieren in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) darüber, dass nach Markteinführung Fälle von Fournier Gangränen (nekrotisierende Fasziitis des Perineums) mit der Anwendung von SGLT2-Inhibitoren in Verbindung gebracht wurden. Die Fournier Gangrän ist eine seltene, aber schwere und potenziell lebensgefährliche Infektion. Urogenitale Infektionen oder perineale Abszesse können einer nekrotisierenden Fasziitis vorausgehen. Patienten soll geraten werden, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu begeben, wenn sie starke Schmerzen, […]

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Leiden Sie unter chronischen Rückenschmerzen oder Migräne? Das Rückenschmerzzentrum am Universitätsklinikum Essen sucht Studienteilnehmer zu diesen Erkrankungen, aber auch gesunde Probanden. Essen, 21.1.2019 – 20 Prozent der Erwachsenen leiden an chronischen Schmerzen, also an Schmerzen, die über mindestens drei Monate anhalten. Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit sind dadurch häufig eingeschränkt. Warum Schmerzen chronisch werden, ist bisher wenig erforscht. Um die Mechanismen besser zu verstehen und den Patienten dadurch künftig noch besser helfen zu können, führt das Rückenschmerzzentrum am Universitätsklinikum Essen verschiedene Studien […]

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Bioinformatiker des JKI und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bieten preisgekröntes Programm als Open Source an. Veröffentlichung in „Genome Biology“. Nicht jedes der unzähligen Gene im Erbgut eines Lebewesens wird auch abgelesen. Sie können ein- und ausgeschaltet werden, zum Beispiel, indem bestimmte Proteine, sogenannte Transkriptionsfaktoren, an spezifischen Stellen im Genom andocken. Solche Transkriptionsfaktoren können bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten eine Rolle spielen. So sind beispielsweise einige psychische Erkrankungen oder die Entstehung mancher Tumore in der Lunge mit Mutationen von […]

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Leipzig, Raleigh. Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur? Wenn ja, wären unsere aktuellen Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung aggressiver Keime teilweise kontraproduktiv. Das schreibt ein interdisziplinäres Forscherteam vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution und schlägt vor, die Rolle der Artenvielfalt verstärkt auch bei Mikroorganismen in den Ökosystemen Körper und Haus zu untersuchen. Die Erkenntnisse daraus könnten bisherige Strategien zur Bekämpfung von […]

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In einem neuen Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) bündelt und verstärkt das Robert Koch-Institut seine Kompetenzen in diesem Bereich. Das Zentrum hat seine Arbeit zu Beginn dieses Jahres in Berlin aufgenommen. Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Gesundheitskrisen wie Infektionsausbrüche sind in unserer global vernetzten Welt kein Problem einzelner Staaten. Das neue Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz im Robert Koch-Institut wird dazu beitragen, weltweite Gesundheitsgefahren zu erkennen und abzuwehren. Die internationale Perspektive ist wesentlicher Teil einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik. Und wir stärken damit […]

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