Hier finden Sie die
neusten medizinischen
Studien – übersetzt und
kurzgefasst
Nachrichten aus den Uni-Kliniken
Für die untenstehenden Krankheitsbilder recherchieren wir die aktuellsten medizinischen Studien zu den neusten Therapien und Heilungsmethoden. Wir prüfen die Studien auf Relevanz und Evidenz, übersetzen sie und fassen sie kompakt zusammen.
Neue S3-Leitlinie fordert präventive Maßnahmen Egal ob Säuglinge, Kleinkinder oder Jugendliche – die Zahl der Minderjährigen, die von Übergewicht oder Adipositas betroffen sind, hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Eine neue S3-Leitlinie zeigt nun: die Ursachen für Adipositas finden sich vor allem im Lebensstil unserer Gesellschaft. Die an der Erstellung der Leitlinie beteiligten Wissenschaftler*innen {…}
In Deutschland kommen jedes Jahr rund 8.000 Kinder noch vor der 30. Schwangerschaftswoche und mit einem Gewicht von weniger als 1.500 Gramm zur Welt. Bei einem Kind, das so viel zu früh ins Leben startet, ist die sofortige und bestmögliche medizinische Versorgung extrem wichtig. Leider kann man den Ernstfall einer so frühen Geburt nie üben, {…}
Das Robert Koch-Institut hat anlässlich des kommenden Welt-AIDS-Tages im Epidemiologischen Bulletin eine umfassende Darstellung der HIV/AIDS-Situation in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2018 haben sich geschätzt 2.400 Personen in Deutschland mit HIV infiziert, 2017 waren es 2.500 Neuinfektionen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen offenbar auch in Deutschland Erfolge. „Dieser Weg sollte {…}
Berlin. Kann eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer ab 16 Jahren zu besseren Behandlungsergebnissen beim Hodenkrebs führen? Diese Frage hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Rahmen des Verfahrens „ThemenCheck Medizin“ untersuchen lassen und im Oktober 2019 einen vorläufigen Bericht veröffentlicht. Da die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) diesen Bericht in Teilen kritisch sieht, hat die Fachgesellschaft die {…}
Zur Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf zwei Darmspiegelungen. Verläuft die erste Untersuchung ohne Befund, wird eine Zweituntersuchung im Abstand von zehn Jahren empfohlen. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchten nun systematisch, wann und wie oft bei einer Zweituntersuchung Gewebeveränderungen detektiert werden. Ihr Fazit: Die Zehnjahresfrist ist in der Regel sinnvoll. Ob und bei {…}
Die Einnahme des Schmerzmittels Diclofenac kann bei Herzpatienten das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle deutlich erhöhen. Schon vor sechs Jahren gab es eine offizielle Warnung. Trotzdem erhalten zahlreiche Risikopatienten weiterhin das Schmerzmittel. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in einer aktuellen Studie, die vor Kurzem im {…}
Die Ursachen der Parkinson-Krankheit sind immer noch nicht komplett verstanden. Sicher ist aber, dass das fortschreitende Absterben von Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn zu einem Dopamin-Mangel und letztlich zu den typischen Krankheitssymptomen führt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Ulm haben nun zusammen mit Kooperationspartnern aus Köln und Oxford diesen Prozess genauer untersucht. Dabei konnten die Forschenden {…}
Wissenschaftler aus Mainz und Boston veröffentlichen im „European Heart Journal“ neue Erkenntnisse über schädigende Mechanismen von elektronischen Zigaretten Die Nebenwirkungen von E-Zigaretten stehen im Fokus einer neuen Studie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, des Instituts für Anorganische Chemie und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sowie der Harvard Universität {…}
Forschungsteam entwickelt neues Online-Motivationsprogramm für Menschen mit problematischem Internetgebrauch. Für Menschen mit einer Internetsucht ist es schwierig, geeignete Therapiemöglichkeiten schnell und wohnortnah zu finden. Ein unkompliziertes und sehr niedrigschwelliges Angebot liefert das Internet selbst. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sich auf den Einsatz von telemedizinischen {…}
Europäische Nutzenbewertung von Arzneimitteln ist sinnvoll Deutschland kann sie voranbringen EFPIA-Studie zu personenbezogenen Therapiefortschritten Berlin (vfa). Die europäische Nutzenbewertung von Arzneimitteln ist überfällig. „Ein Franzose ist nicht anders krank als ein Belgier. Denn Krankheit hat keinen Pass. Deshalb sollte der Nutzen neuer Arzneimittel in Europa gemeinsam bewertet werden. Ein einheitliches Bewertungsverfahren ist viel effizienter und {…}
Aktualisierungsbedarf bei mehreren Versorgungsaspekten / Institut bittet um Stellungnahmen bis zum 10. Dezember Disease-Management-Programme (DMP) werden regelmäßig dem jeweiligen Stand des medizinischen Wissens angepasst. Deshalb hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst {…}
Molekularmediziner/innen der ÖAW entwickelten ein neues mathematisches Modell, das präzise beschreibt, wie sich Medikamente gegenseitig beeinflussen. Ihre Analyse von über 30.000 auf Zelllinien angewendeten Arzneimittelpaaren identifizierte 1.832 Wechselwirkungen zwischen 242 verschiedenen Medikamenten und wirft ein neues Licht darauf, wie Arzneien die zugrundeliegenden molekularen Netzwerke stören. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht. {…}
Die Europäische Kommission hat am 11.11.2019 den Ebola-Impfstoff Ervebo für Europa zugelassen. Die Zulassung des Impfstoffs erfolgte im Rahmen des sogenannten PRIority MEdicines (PRIME)-Verfahrens – ein Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA), in dem auch der Bewertungsprozess dringend benötigter Arzneimittel beschleunigt erfolgt. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit werden dennoch mit gleicher Sorgfalt geprüft wie {…}