Es ist eine Win-Win-Situation: Betriebliche Gesundheitsförderung dient sowohl Mitarbeitern als auch Unternehmen. Welche Arten von Maßnahmen besonders wirksam sind, das haben Prof. Dr. Sonia Lippke von der Jacobs University Bremen und ihre Kollegin PD Dr. Aike Hessel von der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen in einer Studie über viele Einzeluntersuchungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erforscht. Die Motivation von {…}
Heranwachsende sind besonders anfällig für eine hohe Zuckerzufuhr, da sie eine genetisch bedingte hohe Präferenz für süße Lebensmittel besitzen. Bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter nimmt diese Vorliebe langsam ab. Forscher der Universitäten Bonn und Paderborn zeigen, dass die Zuckerzufuhr bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland seit 2005 zwar rückläufig ist, aber weiterhin über den Empfehlungen {…}
Regensburger Immunologen untersuchen die Funktion von regulatorischen T-Zellen Wenn das Immunsystem außer Kontrolle gerät, führt dies in vielen Fällen zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Ein zu aktives, unkontrolliertes Immunsystem kann die Entwicklung von Allergien bis hin zur Selbstzerstörung körpereigener Gewebe (Autoimmunität) verursachen. Im Gegensatz dazu kann ein funktionell eingeschränktes Immunsystem die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten und Tumorkrankheiten deutlich {…}
Ein Forscherteam der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat nachgewiesen, dass eine neue Form der Psychotherapie für Jugendliche mit Gewalterfahrungen geeignet ist, um die psychische Belastung dieser Patientinnen und Patienten effektiv zu reduzieren. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rita Rosner (Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische und Biologische Psychologie) wurde die Wirksamkeit über vier Jahre hinweg {…}
Eine schlimme Vorstellung für Menschen mit Epilepsie: Man hat einen Anfall und es ist niemand dabei, der die Situation einschätzen oder Auskunft geben kann. Ein Grund, weshalb viele anfallskranke Menschen sich nicht mehr allein in die Öffentlichkeit trauen. Die Deutsche Epilepsievereinigung e.V. (DE) hat sich das Ziel gesetzt, den Betroffenen – in Deutschland mehr als {…}
Künstliche Intelligenz schlägt Hautärzte bei der Diagnose von schwarzem Hautkrebs Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Universitäts-Hautklinik und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben einen Algorithmus programmiert, der verdächtige Hautveränderungen digital beurteilen kann. In einer Studie traten 157 Hautärzte von zwölf Universitätskliniken aus Deutschland gegen die künstliche Intelligenz an: Sowohl die Ärzte als {…}
Ein epileptischer Anfall sistiert normalerweise von alleine nach spätestens fünf Minuten. Ist dies nicht der Fall, kann eine lebensbedrohliche Situation entstehen; bleibende Schäden sind möglich. Ein anhaltender epileptischer Anfall wird als Status epilepticus bezeichnet und muss schnellstmöglich medikamentös behandelt werden. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie geben dazu klare Empfehlungen, deren Umsetzung in der {…}
Bei der Analyse molekularer Prozesse auf Basis einzelner Zellen entstehen schnell große Datenmengen. Forschende des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München zeigen jetzt, welche Möglichkeiten ihr Computer-Algorithmus PAGA* bietet. Auf der Basis von Big Data erstellen sie eine graphische, leicht interpretierbare Karte, die zelluläre Prozesse und Schicksale in komplexen Zusammenhängen aufzeigt. Ihre Veröffentlichung {…}
Partnerschaft testet Naturstoffe auf antibakterielle Wirkung und überprüft Wirkstoffbibliotheken – Fokus auf die von der WHO priorisierten Krankheitserreger Die Global Antibiotic Research and Development Partnership (GARDP) kooperiert zukünftig mit Calibr, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dabei vor allem seinem Tochterstandort in Saarbrücken, dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), sowie der Universität von Queensland {…}
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begeht in diesem Jahr ihr 55. Jubiläum. Von führenden Diabetologen am 7. April 1964 in Wiesbaden gegründet, zählt die Fachgesellschaft heute mehr als 9.000 Mitglieder und setzt sich für die Belange der aktuell fast sieben Millionen Betroffenen in Deutschland ein. „Die steigende Zahl neuer Diagnosen zeigt, dass die DDG heute {…}
Schuppenflechte und Neurodermitis sind die häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen. Im europäischen Forschungsprojekt BIOMAP wollen Wissenschaflterinnen und Wissenschaftler diese Krankheiten besser verstehen, um die Patientinnen und Patienten in Zukunft gezielter behandeln zu können. Dazu sollen Daten von über 50.000 Patientinnen und Patienten analysiert werden. Das Projekt wird vom Kieler Dermatologen Professor Weidinger koordiniert. Mehr als 300 Millionen {…}
Ein chinesisch-deutsches Kooperationsprojekt ist am 1. April 2019 zwischen dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und der East China University of Science and Technology (ECUST) in Shanghai, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher und Prof. Zhiwen Qi, gestartet. Ziel ist es, wertvolle natürliche Bestandteile wie Vitamin E aus flüssigen {…}
Die Lebenserwartung in Deutschland hängt immer stärker vom Einkommen ab Armut verkürzt das Leben. Eine umfangreiche Untersuchung von Forschern am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock hat diesen Zusammenhang auch für Deutschland sehr deutlich zutage gebracht. Ihre Analyse zeigt zudem: Die Kluft zwischen Arm und Reich in der Lebenserwartung ist in den vergangenen 20 Jahren {…}