Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben den molekularen Mechanismus entschlüsselt, über den das gängige Chemotherapeutikum Doxorubicin das Herz schädigen kann. Schutz bot in präklinischen Versuchen ein anderes Krebsmedikament. Die Ergebnisse sind in „Nature Communications“ erschienen. Das Chemotherapeutikum Doxorubicin wird erfolgreich zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt, kann jedoch als Nebenwirkung den Herzmuskel schädigen. {…}

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Braunes Fettgewebe reagiert auf Kälte: Es verbraucht Energie, um Wärme zu erzeugen. Als natürlicher Kalorienverbrenner könnte es ein Schlüssel gegen Übergewicht sein. Warum es solche Ansätze auch im Zeitalter der Abnehmspritze noch braucht und wo Hürden bestehen, erklärt Endokrinologe Prof. Dr. Matthias Betz von der Universität Basel und dem Universitätsspital Basel. Angelika Jacobs Professor Betz, {…}

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Eine sehr süße Flüssigkeit trinken und danach Blut abnehmen lassen – zu den schönsten Erlebnissen der Schwangerschaft zählt der Glukosetest nicht. Trotzdem gehört er zu den wichtigsten Untersuchungen während der Schwangerschaft, denn Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) betrifft immer mehr Frauen in Deutschland. Auch wenn sich der Blutzucker nach der Schwangerschaft oft normalisiert, haben betroffene Frauen ein deutlich {…}

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DZL-Forschende am Standort CPC-M in München entdecken die Rolle eines altersbedingten Phänomens im blutbildenden System. Im Mittelpunkt der in JCI Insight veröffentlichte Studie steht die sogenannte klonale Hämatopoese, ein altersbedingter Prozess im blutbildenden System, der zunehmend mit chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird.  Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) ist eine schwere und bislang unheilbare Lungenerkrankung, die {…}

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Internationale Expertengruppe entwickelt mehr als 60 Empfehlungen – DZIF-Wissenschaftlerinnen maßgeblich an der Leitlinie beteiligt Eine internationale Arbeitsgruppe unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) hat eine Leitlinie zur personalisierten Phagentherapie entwickelt. Beteiligt waren 20 Fachgesellschaften, 18 internationale Expert:innen einschließlich Vertretungen von Behörden sowie zwei Patientenvertretungsorganisationen. Die Leitlinie umfasst mehr als 60 praxisorientierte Empfehlungen zu {…}

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Unscharfes Sehen, plötzlich schlechtsitzende Kontaktlinsen, trockene Augen, geschwollene oder bräunlich verfärbte Lidbereiche: In der Schwangerschaft beeinflussen Hormone nicht nur Kreislauf und Bindegewebe, sondern auch das Auge. Wann Abwarten genügt und in welchen Fällen Schwangere augenärztliche Expertise heranziehen sollten, erläutert Professor Dr. med. Thomas Neß auf der Pressekonferenz anlässlich des 124. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft {…}

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Prädiabetes erkennen und Diabetes Typ 2 frühzeitig gegensteuern Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes.1 Doch diese Stoffwechselerkrankung entsteht nicht von heute auf morgen: Bereits dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können auf ein gesteigertes Risiko hinweisen – der so genannte Prädiabetes. Diese ersten, zunächst unbemerkten, Stoffwechselveränderungen führen aber nicht zwangsläufig zu einem manifesten Typ-2-Diabetes. Die {…}

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Tungiasis trifft vor allem benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Subsahara-Afrika und Brasilien. Die Erkrankung wird durch Eindringen von Sandflöhen in die Haut ausgelöst. Sie kann starken Juckreiz, Schmerzen und Entzündungen verursachen und zu Sekundärinfektionen, Wundbrand und dauerhaften Hautveränderungen führen. Sekundärinfektionen und Begleiterkrankungen können auch tödlich verlaufen. Jährlich werden 379.645 Lebensjahre durch Krankheit und Behinderung beeinträchtigt; werden Begleiterkrankungen {…}

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AOK fordert: Land muss Gesundheitsziele weiterentwickeln und Prävention stärken In Sachsen-Anhalt litten 2024 rund 143.000 Menschen an einer Herzinsuffizienz bzw. sogenannten Herzschwäche. 8,9 Prozent der Bevölkerung ab 30 Jahren sind damit betroffen – der höchste Wert aller Bundesländer. Ein Landkreis ist sogar bundesweit Spitzenreiter. Das ergab eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) anlässlich {…}

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Auch nach der Pandemie sind langanhaltende Beschwerden nach Atemwegsinfektionen keine Seltenheit. Dabei treten solche Beschwerden nach Infektionen mit dem Coronavirus, Influenza und anderen Atemwegserregern in ähnlicher Häufigkeit und Ausprägung auf. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Universitätsmedizin Halle im Deutschen Ärzteblatt hervor, für die Berichte von fast 47.000 Personen der bundesweiten DigiHero-Studie ausgewertet wurden. {…}

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Chronischer Husten, wiederkehrende Nasennebenhöhlen- und Lungenentzündungen, Schädigung der Bronchien: So lauten die unschönen Symptome der seltenen, angeborenen Erkrankung Primäre Ziliäre Dyskinesie (PCD). Bei ihr ist die Bewegung der Flimmerhärchen (Zilien) gestört, die die Atemwege reinigen. Ein internationales Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und der Harvard Medical School in Boston hat die bisher wenig {…}

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Künstliche Intelligenz (KI) kann Hautveränderungen analysieren, Befunde vorsortieren und Ärzt:innen im Alltag entlasten. Anlässlich des AI in Dermatology Summit 2026 erklären Harald Kittler und Philipp Tschandl von der Med Uni Wien, wo KI in der Dermatologie bereits angekommen ist und warum die größten Hürden oft nicht in der Technologie selbst liegen. Wenn von Künstlicher Intelligenz {…}

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Zusammenarbeit klärt Thrombose nach viralem Infekt auf Die Universitätsmedizin Greifswald identifizierte im internationalen Forschungsteam bei einem Kind in Österreich erstmals die auslösende Variante des Adenovirus als Ursache lebensbedrohlicher Blutgerinnsel. Zur Diagnose zogen die behandelnden Ärzte der Medizinischen Universität Innsbruck die Greifswalder Transfusionsmediziner hinzu. Weitere virologische Untersuchungen erfolgten gemeinsam mit Forschenden der Medizinischen Fakultät der Universität {…}

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