DGIM unterstützt Hitzeaktionstag 2025 Wiesbaden – Die Sommer in Deutschland werden heißer und länger – mit teils gravierenden Folgen für die Gesundheit. Für das Jahr 2025 prognostizieren mehrere Wettermodelle einen Sommer mit besonders hohen Temperaturen. Vor allem Menschen mit internistischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden oder Nierenproblemen sind bei Hitze gefährdet. Die Deutsche Gesellschaft für Innere {…}
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie potenzielle Risikofaktoren für Multiple Sklerose (MS) im Kindes- und Jugendalter untersucht. Ihre Analyse zeigt, dass häufig auftretende Infektionen in der Kindheit, schwere belastende Lebensereignisse, ein höheres Alter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes sowie geringe {…}
Die Impfquote gegen Humane Papillom-Viren (HPV) in Sachsen-Anhalt zeigt keine Fortschritte: Einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zufolge lag in Sachsen-Anhalt die Impfquote bei 15-jährigen AOK-versicherten Mädchen im dritten Quartal 2024 bei nur 65,7 Prozent. Das sind knapp 2 Prozentpunkte weniger als 2023 und 2 Prozentpunkte mehr als 2019, also vor der Corona-Pandemie. {…}
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Okinawa Institute of Science and Technology (OIST) in Japan haben gemeinsam ein Computermodellierungssystem entwickelt, das den gesamten Zyklus – von der Bildung bis zum Recycling – sogenannter Vesikel darstellt. Vesikel sind kleine Bläschen, die Botenstoffe transportieren, die für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen essentiell sind. Fehlfunktionen in diesem {…}
Schlaganfall ist eine der Hauptursachen für langfristige körperliche und kognitive Beeinträchtigungen. Ein DFG-Projekt an der Universität Augsburg untersucht die Abläufe auf Zellebene im Gehirn nach einem ischämischen Schlaganfall, bei dem die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen wird. Diese Abläufe sind bisher kaum verstanden – und könnten der Schlüssel zu neuen Therapien sein. Bei einem ischämischen Schlaganfall {…}
Mindestmengen bei seltenen Erkrankungen: Erkenntnisse durch Evidenz-Übertragung Das IQWiG stellt ein Verfahren vor, wie man auch bei kleinen Fallzahlen und ohne aussagekräftige Studien beurteilen kann, ob die Leistungsmenge mit der Behandlungsqualität zusammenhängt. Um die Behandlungsqualität bei komplexen, risikoreichen und planbaren Krankenhausbehandlungen zu verbessern, gelten in Deutschland für bestimmte Interventionen Mindestmengen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) legt {…}
Forschende der ETH Zürich haben erstmals eine Technologie entwickelt, die Biomarker im Menstruationsblut erkennen kann – direkt in der Binde. MenstruAI verspricht eine einfache, nicht-invasive Methode, um Gesundheitsdaten im Alltag zu erfassen. Die Anwendung ist denkbar einfach: die Binde mit dem integrierten nicht-elektronischen Sensor tragen, mit dem Smartphone ein Bild der gebrauchten Binde aufnehmen und {…}
Die Alterung der innersten Zellschicht von Blutgefässen führt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nun konnten Forschende der UZH erstmals nachweisen, dass Darmbakterien und deren Stoffwechselprodukte direkt zur Gefässalterung beitragen. Im Alter verändert sich die Bakterienzusammensetzung im Darm so, dass weniger «verjüngende» und mehr schädliche Substanzen im Körper zirkulieren. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten als weltweit häufigste Todesursache. Selbst wenn klassische Risikofaktoren {…}
Internationales Forschungskonsortium untersucht, wie das Gehirn in frühen Krankheitsstadien den Abbau kompensiert Was geschieht im Gehirn, bevor Parkinson sichtbar wird? Mit dieser Frage befasst sich das europäische Verbundprojekt TRACE-PD (Tracking the mechanisms of disease progression and functional compensation in the early phase of Parkinson’s disease), das am 1. Juni 2025 startet. Ziel des Forschungsverbunds ist {…}
Erlanger Forschende behandeln weltweit erstmals eine Autoimmunerkrankung mit zwei verschiedenen CAR-T-Zelltherapien Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen ist es gelungen, eine Patientin mit einer besonders schweren Form einer Autoimmunerkrankung nacheinander mit zwei unterschiedlichen Typen von CAR-T-Zellen zu behandeln. Die 45-jährige Frau, die am Antisynthetase-Syndrom litt, ist inzwischen seit über neun Monaten beschwerdefrei, {…}
Jeder Tumor ist einzigartig. Das macht es schwierig, die wirksamste Therapie für eine Behandlung zu finden. Forschende in Zürich und Basel zeigen nun: Mithilfe modernster molekularbiologischer Verfahren lässt sich innerhalb von vier Wochen ein detailliertes Tumorprofil erstellen, das eine massgeschneiderte Therapie ermöglicht. Die Studie ist weltweit die erste dieser Art. In Kürze Im Tumor-Profiler-Projekt untersuchen {…}
Ein Online-Kurs unterstützt die Eltern‐Kind‐Interaktion frühzeitig präventiv. Das fördert die Bindungsentwicklung. SIGNAL-Train zeigt, mit welchen Signalen Frühgeborene ihre Empfindungen ausdrücken. Das Zentrum für feto/neonatale Gesundheit stellt das Tool bundesweit kostenfrei zur Verfügung. Jedes zehnte Neugeborene in Deutschland benötigt wegen einer zu frühen Geburt eine stationäre Behandlung. Die Eltern sind gerade in dieser Zeit eine wichtige {…}
Kombinationstherapie mit Rapamycin und Trametinib verlängert die Lebensdauer von Mäusen Auf den Punkt gebracht Die Forschenden konnten zeigen, dass Trametinib alleine die Lebensdauer von Mäusen um 5 bis 10 Prozent verlängert, während Rapamycin alleine die Lebensdauer um 15 bis 20 Prozent erhöht. Zusammen entfalten die Medikamente eine kombinatorische Wirkung, die das Leben der Mäuse um etwa 30 {…}