Menschen, die an Parkinson leiden, büßen im Lauf der Zeit immer mehr Bewegungsfähigkeit ein und können irgendwann nicht mehr gehen. Hoffnungen ruhen auf der tiefen Hirnstimulation, auch Hirnschrittmacher genannt. In einer aktuellen Studie haben Forschende der Universitäten Bochum und Marburg untersucht, ob und wie die Stimulation einer bestimmten Hirnregion die Gehfähigkeit positiv beeinflussen und Patienten {…}
TU Wien und die Universität Keio (Japan) haben eine neue Methode entwickelt, Blutgefäße in winzigen Organmodellen auf einem Chip zu erzeugen – rasch und reproduzierbar. Wie kann man die Wirkung eines neuen Medikaments erforschen? Wie kann man das Zusammenspiel verschiedener Organe besser verstehen? In der medizinischen Forschung spielen sogenannte „Organ-on-a-chip“-Anwendungen (auch mikrophysiologische Systeme genannt) eine {…}
Aktive Forschungsarbeit des Friede Springer – Cardiovascular Prevention Center der Charité Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch immer die häufigste Todesursache in Deutschland. Welche Möglichkeiten gibt es, kardiovaskuläre Erkrankungen frühzeitig zu erkennen oder sie sogar zu vermeiden? Zur intensiveren Erforschung der präventiven Chancen startet die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt die Pilotphase der Heart-Health-Studie. Das Projekt des Friede {…}
3. bundesweiter Hitzeaktionstag am 4. Juni 2025 Dehydrierung kann bleibende Nierenschäden verursachen Berlin – Ein Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen kann auch bei ansonsten gesunden Personen zu bleibenden Nierenschäden führen. Besonders gefährdet, zu wenig Flüssigkeit aufzunehmen, sind Kinder, Kranke, Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen wie Demenz, Hochbetagte sowie alle, die im Freien arbeiten oder viel Sport treiben. {…}
Die Biobank für pädiatrische Nierentumoren am Biozentrum der Universität Würzburg spielt eine Schlüsselrolle bei der Identifizierung erblicher Ursachen von Wilms-Tumoren. Neue Erkenntnisse, die mit ihrer Hilfe gewonnen wurden, ermöglichen eine bessere Risikoeinschätzung für betroffene Familien und könnten eine Grundlage für gezieltes Screening und eine verbesserte Früherkennung bilden. Ein Forschungsteam am Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) {…}
Was das Auge über die Gesundheit verrät München – Die Netzhaut bündelt und verarbeitet nicht nur Lichtimpulse und gibt diese an den Sehnerv weiter – umgekehrt lassen sich durch kleinste Veränderungen an Gefäßen und Nervenzellen Diabetes, Bluthochdruck oder Alzheimer erkennen. Und das bevor die eigentlichen Symptome dieser Erkrankungen auftreten. Die Stiftung Auge informierte anlässlich ihrer {…}
Eine verborgene Schwachstelle in Tumorzellen eröffnet einen neuen Ansatzpunkt für Krebsmedikamente: Ein Forschungsteam der Universität des Saarlandes und des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) nahm im Rahmen eines internationalen Projekts ein Schlüsselprotein ins Visier: Es bietet eine Angriffsfläche, um den Energiestoffwechsel von Krebszellen empfindlich zu stören und ihnen, salopp gesagt, den Saft abzudrehen. Gemeinsam {…}
Aktuell leben mindestens 9,1 Millionen Menschen hierzulande mit Diabetes mellitus, 95 Prozent davon mit Typ 2. Bis vor wenigen Jahren galt Typ-2-Diabetes als einheitliches Krankheitsbild. Wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre zeigen jedoch, dass es mehrere klinisch relevante Subtypen mit unterschiedlichem Risiko für Komplikationen gibt. Diese Einteilung hat konkrete Auswirkungen auf die Prävention und Therapie der {…}
Düsseldorf – Alleinsein kennt jeder, und viele Menschen genießen es auch, hin und wieder Zeit für sich zu haben. Einsamkeit ist jedoch ein Zustand, der auf Dauer traurig und krank macht. So zeigen Studien, dass Menschen, die viel ungewollt allein sind, ein bis zu doppelt so hohes Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken. Die gemeinnützige {…}
Featured Publication,Diabetes, IDM Menschen mit Risikofaktoren für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes haben ein unterschiedlich hohes Risiko, Typ-2-Diabetes und Folgeerkrankungen zu entwickeln. Wie stark die verschiedenen Subtypen von einer bariatrischen OP profitieren, untersuchten Forschende des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen von Helmholtz Munich an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), {…}
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen in einer international durchgeführten Eye-Tracking-Studie, dass Hautärzte durch den Einsatz erklärbarer Künstlicher Intelligenz nicht nur ihre diagnostische Genauigkeit verbessern, sondern bei der Beurteilung herausfordernder Fälle auch deutlich weniger Ermüdungserscheinungen aufweisen. Die Forschenden konnten dies durch eine Reduktion kognitiver Belastungsindikatoren nachweisen. In einer zweiphasigen Studie beurteilten 76 Hautärzte {…}
Studie zeigt, wie gut abgestimmte Hirnrhythmen Intelligenz begünstigen Bei schwierigen Aufgaben schwingen bestimmte Gehirnimpulse im selben Takt – wie ein gut eingespieltes Orchester. Eine Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigt nun erstmals, wie flexibel sich dieser Gleichklang je nach Situation anpasst – und dass diese Dynamik eng mit Intelligenz verknüpft ist. „Spezifische Signale im {…}
Große Studien zum Einfluss von mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben in der Vergangenheit gegensätzliche Ergebnisse ergeben. Lange war deshalb unklar, inwiefern diese Fettsäuren einen positiven Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko haben. Düsseldorfer Forschende haben mit einer internationalen Studie nun einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, den Einfluss von Omega-3-fettsäurehaltigen Präparaten zu verstehen. Ihre {…}