Alternative Proteinquellen sollen die Verpflegung der Weltbevölkerung sichern und Emissionen sparen. Forscher*innen untersuchen, wie verantwortungsvoll Innovationen in der Protein-Transformation sind. Pflanzen, Algen, Insekten und Pilze – sie alle gelten als Alternativen zu tierischen Proteinquellen und sollen in Zukunft die Ernährung der Weltbevölkerung sichern. Ihr Vorteil: Sie tragen deutlich zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt und zu einer {…}
Lässt sich mithilfe von Telemedizin und Trainings-Apps die Gesundheit von Menschen mit Typ-2-Diabetes und Koronarer Herzerkrankung verbessern? Eine große Studie unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) zeigt: Die positiven Effekte sind gering. Studienleiter Prof. Martin Halle sieht in den Ergebnissen deutliche Hinweise auf falsche Prioritäten in der medizinischen Versorgung. Eine direkte Betreuung durch medizinisches {…}
FAU-Forschende untersuchen die antibiotische und antivirale Wirkung von Hopfen Hopfen ist nicht nur essenzieller Rohstoff für das Bierbrauen. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften wird Hopfen bereits seit der Antike auch als Arzneipflanze geschätzt. Hier setzt die wissenschaftliche Arbeit von Luisa Kober und Marco Dürsch an. Die beiden Forschenden vom Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik (BVT) an der Friedrich-Alexander-Universität {…}
Fibromyalgie-Syndrom: Autoantikörper greifen Strukturen des peripheren Nervensystems an Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg zeigt in ihrer in der Fachzeitschrift PAIN veröffentlichten Studie, dass ein fehlgeleitetes Immunsystem möglicherweise nicht nur eine Reaktion des Körpers auf das Fibromyalgie-Syndrom ist, sondern ursächlich mit den Symptomen zusammenhängt. Würzburg. {…}
Studie: Tumore verändern sich unter Chemotherapie – neue Subtypen könnten den Behandlungserfolg verbessern Ein hessisches Forscherteam des Universitären Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt-Marburg (UCT-FM) und der GBG unter Leitung von Prof. Dr. Carsten Denkert (Marburg) und Prof. Sibylle Loibl (Frankfurt) hat in einer aktuellen Studie bahnbrechende Erkenntnisse zur molekularen Heterogenität bei sogenanntem luminal (HR+/HER2-negativem) Brustkrebs gewonnen. {…}
Gutartige Hirntumore, Meningeome, sind eine der häufigsten Tumore des zentralen Nervensystems. In einigen Fällen jedoch können sie zu schnell wachsenden Tumoren und damit akut lebensbedrohlich werden. Ein Team aus den Disziplinen Medizin, Biophysik und Chemie hat nun einen Farbtest entwickelt, der binnen weniger Minuten das Risiko einer Verschlechterung anzeigt. Das könnte bisherige, aufwändigere Nachweismethoden ablösen. {…}
Mikrobiom als möglicher Schlüsselfaktor bei der Behandlung Wesentlicher Bestandteil einer Morbus Crohn-Therapie kann eine spezielle Trinknahrung sein. Betroffene ernähren sich sechs bis acht Wochen ausschließlich von diesem Produkt und verzichten vollständig auf feste Nahrung. Warum genau das hilft, war allerdings bislang unklar. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des LMU Klinikums konnten nun den {…}
Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) untersucht den Einfluss neuer Behandlungsmethoden auf die Wahrnehmungs- und Denkprozesse älterer Menschen. Ziel ist es, ein Trainingsprogramm zu entwickeln, das eine gezielte Gehirnstimulation mittels elektrischer Ströme und eine neuartige Technologie basierend auf virtueller Realität kombiniert, um die Gedächtnisleistung im Alter zu verbessern. Die Forschungsstudie {…}
Forschende des Zentrums für Life Sciences am Paul Scherrer Institut PSI haben erstmals jene Strukturveränderungen von Botulinum Neurotoxin, kurz Botox, aufgeklärt, von denen man vermutet, dass sie beim Eindringen in die Nervenzelle entscheidend sind. Dadurch könnte die lähmende Wirkung dieses potenten Nervengifts in Zukunft gezielter und umfassender therapeutisch etwa in der Schmerztherapie eingesetzt werden. Die {…}
Nicht-invasive CT-Angiographie des Herzens (CCTA) ermöglicht ohne Herzkatheter frühes Erkennen von Herzgefäßveränderungen Nicht-invasive CT-Angiographie des Herzens (CCTA) ermöglicht frühes Erkennen von Herzgefäßveränderungen ohne Herzkatheter. Wichtig in der Versorgung von Menschen mit koronarer Herzkrankheit und einem Risiko für Herzinfarkt und Herztod Frankfurt a. M., Wenn die Herzkranzgefäße verengt oder verstopft sind und dadurch die Blut- und Sauerstoffversorgung {…}
Die meisten Medikamente sind auf Männer zurechtgeschnitten. Aber was bedeutet das für Frauen? Welche ungewollten Nebenwirkungen haben sie? Und warum wird Gendermedizin in vielen Bereichen nach wie vor vernachlässigt obwohl sie langfristig hilft, Kosten zu sparen? Die britische Ärztin Kate Womersley ist am International Day of Women and Girls in Science an der ÖAW zu {…}
Menschen mit Typ-1-Diabetes sind auf eine dauerhafte Insulinbehandlung angewiesen und müssen regelmäßig ihre Glukose-Werte messen. Bei Open-Loop-Therapien* wird die Insulingabe manuell gesteuert, während Hybrid-Closed-Loop-Systeme* die Insulinabgabe automatisch regulieren. Eine Studie mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung zeigte, dass Hybrid-Closed-Loop-Systeme bessere Werte des Langzeitblutzuckers (HbA1c-Werte) und ein geringeres Risiko für hypoglykämisches Koma bieten, jedoch häufiger {…}
Forschende der Universitätsmedizin Magdeburg entwickeln innovativen Test, der frühzeitig Nervenschäden und kognitive Störungen bei Diabetes identifiziert. Mit spielerischen Testaufgaben auf dem Smartphone kombiniert mit einer sensorgestützten Einlegesohle lassen sich Nervenschäden und kognitive Einschränkungen bei Menschen mit Diabetes erkennen. Das berichtet ein Forschungsteam der Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in {…}