Aktuelle Meldungen

aus Forschungs­institutionen, Gesundheits­behörden und Kliniken

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach hat heute die Weichen für den Start des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gestellt. Dafür wurde die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umbenannt und die Zusammenarbeit zwischen dem neuen Institut und dem Robert Koch-Institut (RKI) geregelt Die Umbenennung der BZgA in Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) erfolgte per Ministererlass. Zudem unterzeichneten heute {…}

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Die Universitätsmedizin Magdeburg erweitert ihr Behandlungsspektrum für die operative Therapie der gastroösophagealen Refluxerkrankung (Sodbrennen) um die innovative Methode RefluxStop™. Langzeitergebnisse zeigen vielversprechende Erfolgsaussichten, insbesondere für Patientinnen und Patienten, die bisher als schwer behandelbar galten. An der Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie Magdeburg unter der Leitung von Prof. Dr. med. Roland S. Croner wurden bereits mehrere {…}

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Premiere im Zentrum für angeborene Herzfehler: Für die Behandlung einer schweren Pulmonalklappenschwäche (Pulmonalklappeninsuffizienz) steht jetzt eine weitere minimalinvasive Therapiemöglichkeit zur Verfügung. Bei jedem fünften Patienten mit einer angeborenen Fehlbildung des rechten Herzens (z.B. Fallotsche Tetralogie) ist die Verbindung zwischen Herz und Lunge, der sogenannte RV-Ausflusstrakt, verändert. In den ersten Lebensmonaten sind daher eine Operation am {…}

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Nervenzellen, die uns signalisieren, dass wir satt sind, machen auch Lust auf Süßes Wer kennt das nicht? Das große Essen ist vorbei, man ist satt, aber die Lust auf Süßes bleibt. Forschende vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung haben nun entdeckt, dass das, was wir den „Dessertmagen“ nennen, im Gehirn verankert ist. Dieselben Nervenzellen, die uns nach {…}

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Risiko für spätere Demenzerkrankungen rechtzeitig erkennen und vorbeugen Erwiesen ist, dass sich stressreiche und hochbelastende Kindheitserfahrungen mitunter negativ auf die Gesundheit im Erwachsenenalter auswirken. Betroffene erkranken häufiger und leiden etwa unter Depression, Angststörungen, Herzkreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen. Ob solche Belastungen in der Kindheit auch das Entstehen neurodegenerativer Erkrankungen fördern können, darüber war bislang wenig bekannt. Jetzt {…}

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Ein Wächtermolekül passt darauf auf, dass die Zellen der Leber nicht ihre Identität verlieren. Das haben Forschende vom DKFZ, vom Hector Institut für Translationale Hirnforschung (HITBR) und vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) herausgefunden. Für die Krebsmedizin ist die Entdeckung von großem Interesse, weil ein Identitätswechsel von Zellen seit einigen Jahren als grundlegendes Prinzip der {…}

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Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat eine neue Entdeckung gemacht: Das Protein SELENOO, aus der Familie der Selenoproteine, spielt eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung von Krebszellen. Das zeigt das Essener Team in einer neuen Studie, veröffentlicht im Fachjournal Cancer Research. Die Untersuchung zeigt, dass Patient:innen mit einem Malignen Melanom erhöhte SELENOO-Expression {…}

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Neue Erkenntnisse zu scheinbar widersprüchlichen Phänomenen und ihrer Messung Einige unheilbar kranke Patientinnen und Patienten tragen Todeswunsch und Lebenswillen gleichzeitig in sich. Nicht erst seit der Abschaffung des §217 Strafgesetzbuch und damit des Verbots auf Wiederholung angelegter (ärztlicher) Assistenz bei der Selbsttötung sind Fragen nach dem angemessenen Umgang mit Todeswünschen wieder stärker präsent. Das Erkennen {…}

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Marburger Medizin und Physik bringen ihr Knowhow in innovativer Eye-Tracking-Studie zusammen Augenbewegungen, Pupillengröße und Augenblinzeln: Einer aktuellen Studie Marburger Forschender zufolge reichen diese drei Parameter aus, um davon die potenzielle Gefahr abzuleiten, an Parkinson oder verwandten neurodegenerativen Krankheiten zu erkranken. Die drei Parameter können eine wesentliche Rolle spielen, um Parkinson früh zu erkennen und mögliche {…}

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Forschende von UKSH und Uni Lübeck ermitteln medizinischen und wirtschaftlichen Nutzen spezialisierter Tumorzentren Die gesundheitliche Versorgung in spezialisierten Zentren zahlt sich aus: Eine aktuelle gesundheitsökonomische Analyse belegt exemplarisch für die Kehlkopfchirurgie in Schleswig-Holstein, dass die Zentralisierung Leben rettet und die Versorgungsqualität verbessert. Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Universität zu Lübeck (UzL) konnten zeigen, {…}

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Schmerzen und Missempfindungen in den Armen können ein Zeichen für die „periphere arterielle Verschlusskrankheit“, kurz pAVK, sein, die unter dem Begriff „Schaufensterkrankheit“ vor allem als Problem der Beine bekannt ist. Eher selten – und daher noch relativ unerforscht und in der Breite schlecht versorgt – ist die Symptomatik im Bereich der oberen Extremitäten, wie sie {…}

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Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben erstmals den zeitlichen Verlauf der Insulinwirkung auf Proteinkinasen in menschlichen Muskelzellen detailliert untersucht. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht und enthüllen bisher unbekannte Mechanismen, die zur Behandlung von Typ-2-Diabetes genutzt werden könnten. Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das im Körper zahlreiche Prozesse {…}

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Forschende der Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) haben ein synthetisches Peptid entwickelt, das auf dem natürlichen Protein S100A1 basiert – einem nahezu universellen „Treibstoff“ für geschwächte Herzen. Sie kombinierten dazu computergestützte Methoden mit Laborstudien, um die therapeutische Wirkung des sogenannten S100A1ct-Peptidmoleküls zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden {…}

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