Yap1 fördert die Neubildung von Nervenzellen und möglicherweise auch die Tumorbildung im Gehirn Wissenschaftler:innen des Instituts für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin Mainz haben ein Schlüsselprotein bei der Neubildung von Nervenzellen im erwachsenen Gehirn identifiziert: das Protein Yap1. Sie fanden heraus, dass Yap1 dabei möglicherweise eine Doppelrolle hat. Es aktiviert einerseits die Bildung von neuen Nervenzellen. {…}
Die MHH-Kardiologie beteiligt sich am bundesweiten Projekt ACRIBiS zur besseren Risikobewertung dank strukturierter und standardisierter Daten. Die Digitalisierung im Gesundheitssektor soll die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern und die Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen vereinfachen. Dieses Ziel verfolgt auch das großangelegte Projekt ACRIBiS. Dabei wollen 15 deutsche Forschungseinrichtungen gemeinsam die personalisierte Risikobewertung für Herz-Kreislauferkrankungen {…}
Baden-Baden – Der Medienpreis der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) geht in diesem Jahr an zwei Journalistinnen: Im Print-Bereich wird Dr. Christina Berndt, Wissenschaftsredakteurin bei der Süddeutschen Zeitung, für ihren Artikel über das Sexualhormon Testosteron „Männlichkeit im Blut“ ausgezeichnet. Mira Fricke, Reporterin bei der Deutschen Welle in Berlin, erhält den Preis für ihren TV-Beitrag „Wenn {…}
Düsseldorf – Die World Health Organisation (WHO) schätzt, dass 67 Millionen Kinder weltweit während der Pandemie wichtige Impfungen verpasst haben. Dadurch sind sie dem Risiko vermeidbarer Krankheiten wie einer Maserninfektion ausgesetzt. Die Folgen sind beispielsweise in Südafrika zu spüren, wo es vermehrt zu Masern-Ausbrüchen kam. Das CRM Centrum für Reisemedizin rät Reisenden, Standardimpfungen zu prüfen {…}
Weiterbildungsangebot der Deutschen Schmerzgesellschaft stärkt Expertise, von der vor allem ältere Menschen profitieren Berlin – Ob im Krankenhaus, in der Schmerzambulanz oder in der Langzeitpflege – Pflegefachfrauen und -männer spielen eine unverzichtbare Rolle bei der Schmerztherapie. Als Teil eines interprofessionellen Teams aus Medizin, Pflege, Physiotherapie und Psychologie tragen sie zum Erfolg der Schmerzbehandlung bei. Um {…}
Forscher des Universitätsklinikums Düsseldorf aus der Klinik für Neurochirurgie haben in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zelluläre Neurowissenschaften der Universität Bonn sowie dem Institut für Neuropathologie des Universitätsklinikums Freiburg herausgefunden, wie spezielle Immunzellen im Gehirn die Entstehung der chronischen Epilepsie verstärken. Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und betrifft weltweit etwa 50 Millionen Menschen. {…}
Die Alzheimer’sche Krankeit ist eine irreversible Form der Demenz und gilt als weltweit häufigste neurodegenerative Erkrankung. Der wichtigste Risikofaktor für diese Krankheit ist das Alter, allerdings ist noch unklar, warum. Bekannt ist, dass die Isolierschicht um Nervenzellen im Gehirn, Myelin genannt, im Alter degeneriert. Forschende am Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften konnten nun zeigen, {…}
München, Tag der Organspende am 3. Juni 2023 – Sie hat einen Durchmesser von nur etwa elf Millimetern, wird aber von Tausenden Patient*innen in Deutschland dringend benötigt, um wieder sehen zu können: die Augenhornhaut. „Wir rufen auf, über eine Hornhautspende nachzudenken und, falls die Entscheidung positiv ausfällt, den Willen dazu im Organspendeausweis zu dokumentieren oder {…}
Beauftragtes Wissenschaftsteam kann nur eine publizierte Studie mit erheblichen Schwachpunkten identifizieren, aus der sich keine allgemeinen Empfehlungen ableiten lassen. Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Federführung der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht, ob der frühe Einsatz der Strahlentherapie bei der Behandlung von Fibromatosen {…}
Neuer Sonderforschungsbereich an der Charité Das Neuroblastom ist die dritthäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kindern. Die Heilungschancen sind sehr unterschiedlich, insbesondere bei fortgeschrittenen Fällen wird der Tumor aber leider oft resistent gegen die Therapie und ist bereits bei Diagnosestellung metastasiert. Um die Behandlungsmöglichkeiten für diese Kinder zu verbessern, wollen Forschende unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin {…}
FKBP51 gilt als Risikofaktor für psychiatrische Erkrankungen. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun erstmals auch positive Effekte: Statt ängstlich zu machen oder die Denkleistung zu beeinträchtigen, kann das Protein das Gegenteil bewirken und damit Resilienz fördern. Welche Wirkung es entfaltet, hängt davon ab, in welcher Art von Zellen es aktiv wird. Außerdem spielt das Geschlecht eine entscheidende {…}
Studie der Phase II weist Dimethylfumarat als wirksamen und gut verträglichen Wirkstoff aus Lymphome der Haut, sogenannte kutane T-Zell-Lymphome (CTCL), sind eine seltene Form von Hautkrebs, bei der T-Zellen, Blutzellen des lymphatischen Systems, entarten und gegenüber Zelltod resistent werden. Die Ansammlungen der krankhaft vermehrten Zellen sind meist deutlich als Hautveränderungen sichtbar und in fortgeschrittenen Stadien {…}
Eine Substudienanalyse der EAST – AFNET 4 Studie zeigt, wie sich ein erblich bedingtes Risiko für Vorhofflimmern und Schlaganfall bei einer frühen rhythmuserhaltenden Therapie auswirkt: Der frühe Rhythmuserhalt verhindert kardiovaskuläre Komplikationen bei Menschen mit Vorhofflimmern, auch wenn deren Risiko für Vorhofflimmern und Schlaganfälle genetisch erhöht ist. Heute wurden die Ergebnisse im renommierten Fachjournal Cardiovascular Research {…}